schöne Dinge schönes Leben

Next shiny object? Ja bitte!

Nein, es sind nicht die schönen Dinge allein, die uns glücklich machen. Das weißt du ja bereits, du hast ja genug von beidem: schönes Leben, schöne Dinge in deiner Wohnung, die dich erfreuen – und eben ein paar, die irgendwie so richtig schräge Fehlkäufe waren, denn eigentlich passt das gar nicht zu dir: nicht zu wissen, was du willst.

Sich damit zu beschäftigen,

was denn die Dinge sind, mit denen wir unser Leben gefüllt haben und

was die Dinge sind, mit denen wir gerne unser Leben füllen möchten und

was sie jeweils für uns repräsentieren, was die wahren Wünsche sind, die dahinter stehen

– das lohnt sich.

Darum finde ich es total ok, dem nächsten shiny object hinterherzulaufen – und auch ab und zu mal darauf hineinzufallen.

Weil die Erfahrung, ent-täuscht zu sein uns direkt dahin führen kann zu erkennen, was der eigentliche Wunsch hinter dem Ding ist.

Wenn du dich für deine Vorliebe für schöne Dingen nach einem Fehlkauf manchmal schuldig fühlst und dann überlegst, ob du vielleicht doch oberflächlich bist und lieber mehr Wert auf andere Dinge legen solltest:

Nein.

Wenn jeder Kauf bei dir ein Fehlkauf wäre, dann wäre das vielleicht eine Perspektive. Aber sei mal ganz ehrlich: so oft kommt es nicht vor, oder? Vielleicht ärgert es dich sogar besonders, weil du eigentlich gut darin bist, die richtige Entscheidung zu treffen. Diese Fehlkäufe scheinen einfach nicht zu dir zu passen.

Ich empfehle dir: Vertraue deiner Neugierde, deiner Intuition. Wenn dich etwas beschäftigt, egal was es ist: sei dir gewiss, dass es dabei immer auch um eine Auseinandersetzung mit einem inneren Thema geht. Dass dabei immer Erkenntnis und Wachstum entsteht. Das geht ganz oft über äußere Dinge. Hat aber absolut nichts mit Oberflächlichkeit zu tun.

Also wenn dich das nächste Mal ein Ding ent-täuscht, kurz nachdem du es dir gekauft hast: erkenne aufsteigende Schuldgefühle als Signal. Und zwar nicht dafür, dass du dich jetzt selber fertig machen solltest und aufhören, Dinge zu kaufen. Sieh es als Signal dafür, dass du die Situation mal aus einer anderen Perspektive betrachten darfst. Worum geht es hier eigentlich?

Wenn du gerne Unterstützung dabei hättest, deine Beziehung zu deinen Räumen und den Dinge darin mehr zu genießen, dann lade ich dich zu diesem nächsten Schritt ein:

Kläre deinen inneren Raum durch Meditation. In meiner Freebie-Bibliothek findest du einige angeleitete Meditationen. Du bekommst den Zugang, indem du kostenfrei meinen Newsletter abonnierst (du kannst ihn jederzeit wieder kündigen).

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Dein Einrichtungsstil – was Du willst und was du brauchst

Der eigene Einrichtungsstil beginnt mit Klarheit.

Und zwar nicht unbedingt darüber, was du WILLST. Als allererstes ist Klarheit darüber, was du BRAUCHST, angesagt.

Damit meine ich nicht, dass du dir niemals Dinge gönnen solltest, die in die Kategorie „Wunderschön, aber brauche ich eigentlich nicht“ fallen. Im Gegenteil, das sind oft die besten Einkäufe, die ihre Funktionalität erst nach dem Kauf enthüllen.

Ich meine damit, dass du mal an einen ganz anderen Ende beginnst: nämlich nicht bei den konkreten Gegenständen, die du dir window shopping mäßig anschaust.

Beginne stattdessen mal bei deinem Raum.

Stelle ihn dir leer vor.

Und dann gehe noch einen Schritt weiter zurück. Zu dir. In dein Innerstes.

Wer bist denn du so? Was hast du als Wesen für Bedürfnisse?

Jetzt und hier! Du entwickelst dich doch ständig weiter und bist vielleicht gar nicht mehr die, als die du in deine Wohnung eingezogen bist. Hast es nur noch nicht bemerkt.

Und was bedeuten deine Bedürfnisse im Hinblick auf dein Zuhause? Womit sollen deine Räume gefüllt (oder eben nicht gefüllt) sein, damit deine Bedürfnisse darin überhaupt erfüllt werden können?

Wenn du diese Fragen beantworten kannst, dann gibt es dafür auch die passenden Einrichtungsgegenstände. Und zwar in genau der Ausfertigung, die dir entspricht. Keine Kompromisse oder Fehlkäufe nötig.

Wenn du gewohnt bist vom anderen Ende her zu beginnen, also zuerst die Gegenstände zu sehen und dann zu schauen, wie sie in deinen Raum passen. Dann stehst du in Wahrheit vor der Frage, wie du zu deiner Einrichtung passt.

Dein Raum ist eine Erweiterung von dir. Nicht umgekehrt.

Wie findest du diese Klarheit?

Gehe zu dir. Nach innen. In die Stille. Finde den Ort hinter den Gedanken.

Dorthin kommst du über einen Spaziergang. Oder über Meditation. Über Malen. Musik hören. Es gibt viele Wege. Du kennst deinen.

Falls du gerne Unterstützung dabei hättest, herauszufinden, was die die Mechanismen hinter Deinen Fehlkäufen sind, wie Du sie vermeiden kannst und wie Du stattdessen Deinen persönlichen Einrichtungsstil entwickeln kannst, dann schick mir unverbindlich deine Anfrage an info@fengshuiflow.de.

Teppich

Fehlkäufe sind kein Pech – du kannst lernen, sie vorher zu erkennen

Ich habe mal in einem Haus gelebt, in dem ich am liebsten die komplette Inneneinrichtung ausgetauscht hätte.

Ich machte mir mood boards, wie meine Einrichtung aussähe, wenn ich alles allein bestimmen könnte.

Ging aber zu dem Zeitpunkt nicht. Zum Glück wusste ich: das ist nicht schlimm. Es geht trotzdem.

Eine Sache, die ich in der Zeit gekauft habe, und von der manch eine*r vielleicht sagen würde, den Kauf hätte ich mir doch sparen können, da er höchstens ein Tropfen auf den heißen Stein sein konnte: ein Teppich (siehe Bild).

Er hat mich inzwischen durch drei Wohnungen begleitet und es würde mich nicht überraschen, wenn er eines Tages in meinem Testament auftaucht.

Und weißt du was? Das war mir bereits klar, als ich den Teppich an der Kasse bezahlt habe.

Das ist nach meiner Definition eine nachhaltige und zufriedenstellende Investition: ein Gegenstand, den wir lange behalten wollen – nicht aufgrund von Sparsamkeit, sondern weil er zeitlos zu uns passt.

Einer, den wir nicht ständig austauschen, weil wir nie das kaufen, was wir eigentlich wollen, sondern etwas, von dem wir glauben, dass wir es wollen.

Und weißt du noch etwas? Das ist kein Zufall. Das basiert auf natürlicher Gesetzmäßigkeit. Das kann man lernen.

Wenn es dir bisher willkürlich vorkam, welche deiner Einkäufer in Sachen Einrichtung sich als Fehlkäufe entpuppten und welche als echte Schätze, dann liegt es nicht an dir.

Es liegt daran, dass es einfach anders funktioniert, als dir bisher bewusst war.

Wenn du lernen möchtest, wie du Fehlkäufe vermeiden und stattdessen deinen eigenen zeitlosen Einrichtungsstil entwickeln kannst, dann berate ich dich gerne dazu.

Schick mir deine unverbindliche Anfrage an info@fengshuiflow.de

Lass uns gemeinsam deine Räume in Kraftplätze verwandeln. ✨⛲️✨

#makeyourspaceyourhappyplace

Sarine Turhede

Schöne Dinge – Fehlkauf oder Investition?

Was hast du dir Schönes für deine Wohnung gekauft und sobald es in deinen eigenen vier Wänden stand, war es irgendwie nicht mehr so schön?

Und was hast du dir für deine Wohnung gekauft und es war hinterher noch viel besser, als du geahnt hättest?

Ja, manchmal könnte man wirklich den Eindruck bekommen, es sei total beliebig, welche Käufe sich als teure Fehlkäufe erweisen – und welche richtig gute Treffer sind.

Tatsächlich ist es gar nicht beliebig, welche Einrichtungsgegenstände uns glücklich machen. Und ja, ich behaupte ganz bewusst, dass uns D I N G E glücklich machen. Und das auch noch als spirituelle Beraterin.

Es gibt ganz einfache Prinzipien, die immer wirken. Wenn wir sie befolgen, können wir schon vor einem Kauf wissen, ob ein Möbelstück, Accessoire, Gebrauchsgegenstand oder auch eine Wohnung/ein Haus zu uns passen, uns sogar richtig gut tun – oder eben nicht.

Wenn du es dir gerne schön machst, gerne schöne Dinge um dich hast und nicht darauf verzichten möchtest, aber endlich herausfinden möchtest, wie du diese nervigen Fehlkäufe vermeidest, dann unterstütze ich Dich gerne.

Hier kannst Du eine Erstberatung buchen.

Bist Du Dir noch nicht ganz sicher, was jetzt der nächste Schritt für Dich ist, kannst Du mir hier eine Anfrage für ein kurzes Klärungsgespräch schicken.

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New Year – More You

Schön, dass immer mehr Menschen aussteigen aus dem Wahn, besser sein zu müssen, als sie sind. ⁠ ⁠

Jedenfalls spiegeln die Posts und Konversationen, die mir angezeigt werden diese Stimmung. ⁠ ⁠

Dass es uns wichtiger wird, zu entdecken, wie gut wir bereits sind – anstatt zu versuchen uns in eine Form zu pressen.⁠ ⁠

Was ich auch schön finde: dass wir deshalb nicht aufhören brauchen zu wachsen. ⁠ ⁠

Wenn wir uns von dem Druck verabschieden, irgendwie anders sein zu müssen als wir sind – besser, schöner, schneller – dann ist das Ergebnis nämlich nicht Stillstand.⁠ ⁠

Wir verabschieden uns dann nicht vom Wachstum. ⁠ ⁠

Wir verabschieden uns vom Müssen und von Nicht-gut-genug.⁠ ⁠

Dann öffnet sich da plötzlich dieser Raum.⁠ ⁠

Und es entsteht ein Sog, der uns wachsen lässt. ⁠ ⁠

Der uns Neugierde, Freude und Leichtigkeit schenkt, inneren Impulsen zu folgen – die allesamt ein viel größeres Wachstum hervorbringen, als das Getriebensein vom Müssen und Nicht-gut-genug.⁠ ⁠

Ich wünsche dir und mir und uns allen für 2021, dass wir es noch öfter wagen, diesen Raum noch öfter zu betreten. Seine Türen noch weiter zu öffnen – für uns selbst und für andere. ⁠ ⁠

Noch mehr zu wachsen. ⁠ ⁠

Nicht, weil wir es müssen. ⁠ ⁠

Sondern weil wir bereit sind, dem mehr Raum zu geben, was bereits in unserer Natur angelegt ist.⁠

Übe, deine innere Stimme wahrzunehmen
Mein Impuls für dich, wenn du deine innere Konstante stärken möchtest: meditiere. In meiner Freebie-Bibliothek findest du einige geführte Meditationen, falls du noch nicht so geübt darin bist, alleine in die Stille in dir zu kommen. Den Zugang bekommst du kostenfrei, wenn du meinen Newsletter abonnierst (du kannst ihn jederzeit ganz einfach wieder kündigen).

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2020 – Worum es wirklich ging

Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.

Das ist mein persönliches Fazit dieses Jahres. Dass es ein ganz spezielles Jahr war, darauf wurde inzwischen wohl oft genug hingewiesen. 🙂

Was mir in diesem Jahr besonders auffiel war, dass gerade im Tumult die Konstanten spürbar werden. Auf Frühling folgt Sommer, folgt Herbst, folgt Winter.

Wem es gelingt, sich im eigenen Herzen zu verankern, bleibt nicht unberührt von äußeren Ereignissen. Doch sie sind wie das Kerzenlicht, dass entweder an oder aus ist – während die Sonne weiter scheint.

Je mehr Konstanten im Außen wegbrechen, desto deutlicher wird, was die eigentlichen Konstanten sind. Worauf es sich eigentlich zu bauen lohnt: die Stimme im Inneren. Die Stimme die sagt „Ich weiß zwar nicht wie, aber es wird sich lösen“.

Es war hier in meinem Stadtteil in der Vorweihnachtszeit bei den Ladengeschäften sehr schön sichtbar: es gab die Geschäfte, die geschlossen hatten. Die Ladenbesitzer*innen, die aus diesem oder jenem Grund angenommen hatten, „Es geht nicht“.

Und es gab die, die geöffnet hatten. Die ihre Schaufenster noch prächtiger als sonst gestaltet hatten, alles ordentlich beschriftet, so dass man nur zur Eingangstür gehen und sagen brauchte, was man kaufen wollte. Die darauf vertraut hatten: „Ich weiß zwar nicht wie, aber es wird sich lösen.“

So habe ich am 23. Dezember noch ein paar Geschenke gekauft, die nicht unbedingt notwendig waren, die ich aber gerne gemacht habe. Weil es möglich war.

Wer die Möglichkeiten auch in widrigen Umständen sieht, kann nur gewinnen.

Doch dieses Jahr hat nicht nur unsere Resilienz, also unsere Fähigkeit mit widrigen Umständen umzugehen, auf die Probe gestellt. Es hat uns uns auch erinnert: es geht doch um etwas ganz anderes.

Die Lust zu leben!

Was, wenn morgen nichts mehr ist, wie wir heute dachten, dass es würde? Wenn die Dinge nicht den Lauf nehmen, den wir erwarten … dann öffnet sich da plötzlich dieser Raum, in dem Dinge möglich werden. Weil wir es wagen, sie möglich zu machen.

Wenn ich sowieso keine Kontrolle darüber habe, wie es wird, dann könnte ich doch genauso gut …

… das tun, was ich schon seit langem aufschieben.

Wie ging es dir in diesem Jahr? Warst du enttäuscht, dass die Konstanten im Außen wegbrachen? Konntest du es genießen, aber hattest Angst, es zuzugeben? Oder konntest du es genießen, lang gehegte Träume verwirklichen und anderen eine Stütze sein? Ist dir etwas bewusst geworden, das du aufschiebst?

Wie auch immer du dieses Jahr erlebt hast, ich habe zwei Impulse für dich:

Eine Filmempfehlung
Ich bin zwischen den Jahren auf den bezaubernden Animationsfilm „Soul“ gestoßen. Ohne die Pandemie zu thematisieren, hat er für mein Empfinden genau unseren Zeitgeist getroffen: die Frage, worum es im Leben denn eigentlich geht. Die erfrischende Antwort: es mag eine Seelenbestimmung geben, aber sie ist nicht der Garant für Lebensfreude. Nicht nur etwas für Menschen in einer tiefen Sinnkrise. Sondern perfekt für diese Zeit zwischen den Jahren, in denen es für viele von uns traditionell um diese (Neu-)Ausrichtung der eigenen Lebensziele geht. Den Film gibt es auf Disney Plus. (Diese Empfehlung ist nicht gesponsert).

Übe, deine innere Stimme wahrzunehmen
Mein zweiter Impuls für dich, wenn du deine innere Konstante stärken möchtest: meditiere. In meiner Freebie-Bibliothek findest du einige geführte Meditationen, falls du noch nicht so geübt darin bist, alleine in die Stille in dir zu kommen. Den Zugang bekommst du kostenfrei, wenn du meinen Newsletter abonnierst (du kannst ihn jederzeit ganz einfach wieder kündigen).

Sarine Turhede Spannungsskopfweh

Spannungskopfweh · Erklärung aus ganzheitlicher Sicht & Geführte Meditation

Es gibt noch andere Gründe für Spannungskopfweh oder Druck auf der körperlichen Ebene, außer dass wir überarbeitet und erschöpft sind.

Manchmal ist genau das Gegenteil der Fall.

Was es mit Spannungskopfschmerzen aus der seelischen Perspektive auf sich haben kann, darüber spreche ich in diesem Video.

Nach der Erklärung, was es mit dieser Art von Spannungsschmerz aus der ganzheitlichen Perspektive auf sich hat, führe ich Dich durch eine Meditation / Energiearbeit. Sie ist dazu gedacht, Dich dabei zu unterstützen mit dem Druck umzugehen und wieder in Fluss zu kommen.

Ich freue mich, wenn Dir diese Übung (und auch die Erklärung) einen hilfreichen Impuls gibt.

Hinterlass mir gerne einen Kommentar und schreibe, was die Energiearbeit für Dich bewirkt hat. Wenn Du selbst einen Tip hast, was bei Spannungskopfschmerz hilft, dann darfst du den hier natürlich auch gerne teilen.

Alles Liebe, Sarine

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Raus aus alten Strukturen, Mustern und Systemen

Heute spreche ich über Systeme: welches Missverständnis häufig damit verknüpft ist, wenn wir „das System“ verlassen wollen – und welche Alternative es gibt, wie sich ein Herzensweg in Verbindung mit Systemen vorstellen lässt.

Alte Strukturen, Muster und Systeme funktionieren so: die Wesen bedienen die Struktur/das Muster/das System.

Viele Menschen spüren, dass das so nicht mehr funktioniert.

Diejenigen, die einen sehr hohen Leidensdruck haben, verlassen das System. Sie tun dies entweder passiv, z. B. durch Burn-Out oder aktiv, indem sie bewusst die Entscheidung treffen „auszusteigen“.

Es gibt auch diejenigen, die „nicht genug“ leiden. Sie stehen zwischen den Stühlen. Sie spüren, dass sie so nicht weiter machen wollen. Dass sie gerne raus würden. Allerdings könnnen sie kein „Wohin“ erkennen. Da sie ihren momentanen Zustand im Vergleich zu dieser Ungewissheit noch erträglich finden, gehen sie den Schritt nicht.

Und es gibt diejenigen, die spüren: es gibt noch mehr als nur die Entscheidung „Entweder im System oder außerhalb“.

Gerade in der Spiritualität kommen viele Menschen mit einem wichtigen Impuls in Berührung:

„Folge deinem Herzen“

Dieser Impuls ist deshalb so bedeutend, weil er uns an eine tiefe Wahrheit erinnert, von der wir lange getrennt gelebt haben. Es gibt einen Kompass im Inneren. Unabhängig von äußeren Systemen.

Dennoch kann dieser Impuls zu einem Missverständnis mit gravierenden Folgen führen.

Nämlich, dass die Person, die diesen Satz hört, ihm innerlich hinzufügt: „Du brauchst jetzt keine Systeme, Strukturen oder Muster mehr.“

Woher kommt dieses Verständnis, und was ist daran das Missverständnis?

Diese Auffassung, dass wir keine Systeme brauchen, wenn wir dem Herzen folgen, kommt aus den negativen Erfahrungen, die die betreffende Person mit Systemen gemacht hat.

Es stimmt ja auch: viele, vielleicht sogar die meisten Systeme/Muster/Strukturen brauchen wir jetzt nicht mehr. Sie dienen wie gesagt nicht uns, sondern sich selbst. Sie stammen aus einer Zeit, in der andere Gesetzmäßigkeiten galten. Den Zusammenbruch dieser Systeme erleben wir gerade.

Es ist verständlich, dass Menschen aus ihren negativen Erfahrungen den Schluss ziehen, dass Systeme/Muster/Strukturen abgeschafft gehören. Dennoch ist es ein Trugschluss.

Es ist immer ein Fehler, aus einer oder einigen konkreten Erfahrung(en) – die stets etwas mit uns selbst und unserer Weltanschauung zu tun haben – Rückschlüsse auf das Gesamte zu ziehen.

Das ist, als würdest du nach einer negativen Erfahrung mit einer Person oder einigen Personen den Schluss daraus ziehen „Na, ich bin wohl nicht für Freundschaften/Beziehungen“ gemacht.

Es kommt zwar vor, dass Menschen solche Schlüsse ziehen – aber meiner Wahrnehmung nach sind sie die Leidtragenden. Sie sind es, denen viele schöne Erfahrungen entgehen, weil sie sie kategorisch ausgeschlossen haben.

Genauso ist es mit Systemen/Strukturen/Mustern: wer sie kategorisch ablehnt, ist am Ende die/der Leidtragende, weil sie/er sich damit in einen permanenten Kampf gegen etwas begibt, was ganz natürlich und überall ist.

Systeme/Strukturen/Muster an sich sind – wie zum Beispiel auch Geld – neutral.

Mehr noch: sie sind dienende Prinzipien. Sie vereinfachen Abläufe und erlauben somit Ressourcen-schonendes Haushalten mit Energien. Ob dabei etwas Positives oder Negatives entsteht, kommt darauf an, wer sie zu welchem Zweck entwickelt.

Wer Systeme/Strukturen/Muster ablehnt, ist nicht nur ständig damit beschäftigt, sich ihnen zu entziehen. Sondern auch damit, permanent das Rad neu erfinden zu müssen, damit auch alles immer schön „frisch“ und „authentisch“ ist.

Ob etwas, dass unter einem extrem hohen Energieaufwand hervorgebracht wird, deshalb unbedingt „besser“, „frischer“ oder „authentischer“ ist als etwas, das nach einem System generiert wird, wage ich zu bezweifeln.

„Folge deinem Herzen“ bedeutet nicht, dass Systeme schlecht sind und zu nichts zu gebrauchen. Es bedeutet auch nicht, dass nur spontane Handlungsimpulse liebevolle und wertvolle Ergebnisse hervorbringen.

Ich bin sehr dafür, an dieser wie an so vielen Stellen die Augen dafür zu öffnen, dass sich beides verbinden darf.

Der eigene Herzensweg MIT Systemen/Mustern/Strukturen – und zwar sowohl mit bestehenden als auch mit neuen, bisher noch nie dagewesenen.

Die Entweder/Oder-Denkweise ist das Hindernis – nicht „das System“.

Es geht darum, die Laufrichtung vieler bestehender Systeme/Strukturen/Muster zu ändern. Systeme, die sich von den Wesen, die sie bedienen, nähren und deren einziges Interesse die Selbsterhaltung ist, sind überholt.

Enige dieser Systeme brechen zusammen. Das werden sie früher oder später von ganz alleine tun. Aber nicht alle, die in solchen Systemen wirken, müssen sie zwangsläufig verlassen.

Hier darf jede/r einzelne genau hinschauen und im eigenen Herzen überprüfen, was stimmig ist: Ist mein Weg hier wirklich zu Ende? Geht es wirklich „raus“ aus dem System? Oder gehöre ich zu den Wesen, die Impulse in dieses System geben können, so dass es sich von innen heraus verwandelt, in ein System, welches uns dient?

Manchmal stellt sich diese Frage nicht nur in Bezug auf die „großen“ Systeme, in denen wir Mitglieder sind. Es lohnt sich auch, das eigene Leben einmal darauf zu untersuchen, ob wir uns selbst ein System kreiert haben – natürlich eingebettet in unseren kollektiven Zusammenhang – das uns auslaugt, aus dem wir gerne „ausbrechen“ würden.

Gerade das Thema Selbständigkeit konfrontiert uns gerne mit diesem Thema. Schließlich erschaffen wir hier etwas aus unseren eigenen Vorstellungen. Wenn wir „das System“ aus einem Fluchtreflex heraus verlassen haben und in die Selbständigkeit starten mit der Hoffnung, dass jetzt „alles besser“ wird, dann werden wir manchmal überrascht, dass uns „das Gleiche in grün“ begegnet.

Was ist also die Antwort? Wie findest du sie, die Systeme/Muster und Strukturen, die dir dienen?

Du findest sie in dir. Du findest sie, indem du dich und deinen natürlichen Fluss beobachtest. Beim Beobachten wirst du dir bewusst.

Du stellst fest, welche deiner Handlungen genuin aus deinem Inneren, aus deinem Wesen entspringen und einen guten Fluss für dich erzeugen.

Du stellst fest, welche deiner Handlungen aus einer Vorstellung kommen, die du von außen übernommen hast. Manches davon mag dir dienen, das darfst du dann natürlich beibehalten. Anderes wiederum blockiert dich. Hier lohnt es sich, dir die Frage zu stellen, wie es denn stattdessen ablaufen könnte.

Allein schon das Stellen der Frage richtet dich darauf aus, die Antwort zu finden. Hab keine Sorge, dass du etwas dafür leisten musst, um an sie heran zu kommen.

Sorge nur dafür, dass dein Raum frei ist, damit du die Antwort wahrnehmen kannst, wenn sie zu dir kommt

Website Gestaltung Schlüssel

Website Gestaltung – Anfängerfehler und was stattdessen funktioniert

Die Gestaltung einer Website ist wie eine Hochzeit: Es gibt Menschen, für die ist die Hochzeit das Ziel. Sie legen viel Wert darauf, dass sie einem Ideal entspricht, einem perfekten Bild, das sie aus Filmen, Zeitschriften oder Pinterest haben. Sie wenden sehr viel Energie für diesen besonderen Tag auf.

Daran ist nichts verkehrt. Nur eines bleibt:

Egal, wie viel Energie Du für die Hochzeit aufwendest – es geht doch eigentlich um die Beziehung zu dem Menschen, mit dem Du sie feierst.

Und die ist mit der Hochzeit ja nicht „abgehakt“, sondern fängt gerade erst an. Oder sie geht zumindest in eine neue, tiefere Ebene.

Genauso ist es mit der Gestaltung einer Website.

Es gibt hier ein Missverständnis

Website Gestaltung

Ich habe schon oft beobachtet, dass Menschen, die sich mit dem Thema Website auseinandersetzen, genau dieses Missverständnis in sich tragen: ihnen erscheint die Gestaltung der Webseite der große Schritt zu sein.

In diesen Schritt investieren sie ganz viel Energie und es sind auch sehr viele Ängste daran gekoppelt: sie darf auf keinen Fall weniger als perfekt werden.

Wie aus der Vorbereitung einer Hochzeitsfeier kann man auch aus der Gestaltung einer Website einen langen und nervenaufreibenden Prozess machen.

Ich habe durchaus Verständnis dafür. Auch ich habe früher manchmal den Fehler begangen, ewig an meiner Seite herumzuwerkeln … bis ich zur Besinnung kam und mich erinnerte:

Es geht doch eigentlich um etwas ganz anderes.

Website Gestaltung: Darum geht es eigentlich

Website Gestaltung

So, wie es beim Thema Hochzeit um ein inniges „Ja“ zu einer Beziehung geht, so geht es auch bei der Gestaltung einer Website im Kern um ein inniges „Ja“ zu einer Beziehung. Nämlich ein „Ja“ zu den Menschen, für die Dein Angebot ein wertvoller Schlüssel auf dem eigenen Weg ist.

Es geht um Dein „Ja“ dazu, Dich den Menschen zu zeigen, denen du mit deinem Wesen und mit deinem Angebot dienen kannst.

Du sagst „Ja, ich bin bereit anzuerkennen, dass ich Schlüssel zu einem bestimmten Thema habe, die für andere wertvoll sind“.

Du sagst „Ja“ dazu, zuzulassen, dass die anderen Dich in dieser Führung wahrnehmen.

Du sagst „Ja“ dazu, dass sie Dir dafür Wertschätzung nicht nur in bewundernden Worten sondern auch in Form von Geld entgegen bringen.

In Wahrheit impliziert das "Ja", dass wir einer Beziehung zu anderen Menschen geben, auch ein "Ja" zu uns selbst.

In Wahrheit impliziert das „Ja“, dass wir einer Beziehung zu anderen Menschen geben, auch ein „Ja“ zu uns selbst. Denn wir können nicht sagen „Ja, ich habe etwas für Dich“, wenn wir selbst nicht spüren, dass es wahr ist.

Darum geht es eigentlich und genau das sind oft die Punkte, die uns Angst machen. Die Punkte, die wir, wenn wir uns darüber nicht bewusst sind, dann auf die Gestaltung der Website projizieren. Hier kann es leicht passieren, dass ein ausgedehnter „kreativer Prozess“ zum Vorwand wird, dem wahren Feuerlauf aus dem Weg zu gehen.

Sag „Ja“ zu Dir und Deinem Weg

Die gute Neuigkeit ist: wenn Dich das Thema Gestaltung Deiner Website beschäftigt und die Frage, ob Du Dich mit deinem Angebot auf einer Webseite präsentieren sollst, dann hast Du eigentlich bereits „Ja“ zu diesem Weg gesagt. Sonst würdest Du Dich nicht fragen, ob Du ihn gehen sollst.

Es ist nur noch eine Zeitfrage, wann Du es tust.

Du hast bereits "Ja" zu Dir und Deinem Weg gesagt  - sonst würdest Du Dich nicht fragen, ob Du ihn gehen sollst.

Natürlich fühlst Du Dich noch nicht bereit – denn Du hast es ja noch nie zuvor getan und Du weißt vermutlich auch nicht, was genau auf Dich zukommt.

Niemand kann Dir abnehmen, Deinen Weg zu gehen. Wäre ja auch schade, denn in Wahrheit warten viele Geschenke auf diejenigen, die so mutig sind, sich auf das Unbekannte einzulassen.

Die zweite gute Neuigkeit ist: auch wenn Dir niemand abnehmen kann, Deinen Weg zu gehen, musst Du es Dir auch nicht unnötig schwer machen.

Website Gestaltung: Du brauchst das Rad nicht neu zu erfinden

Du darfst auf Erfahrungen und bewährte Rezepte anderer zurück greifen, die einen ähnlichen Weg vor Dir gegangen sind.

Somit sparst Du Dir zu raten und im Blindflug zu testen, was bei der Gestaltung Deiner Website funktionieren könnte.

Dazu gehören Antworten auf folgende Fragen:

Wo fange ich an? Wie komme ich in die Umsetzung? Woher weiß ich, dass ich den Fokus auf die richtigen Dinge lege?​

Was ist der Schlüssel, um langfristig  mit meinem Angebot  sichtbar und erfolgreich zu sein – ohne mich dabei finanziell und emotional auszubrennen?​

Was ist der Schlüssel, um langfristig mit meinem Angebot sichtbar und erfolgreich zu sein – ohne mich dabei finanziell und emotional auszubrennen?​

Muss ich zusätzlich zu meiner Webseite auch noch andere Kanäle bedienen?​

Ich finde verkaufen unangenehm – wie mache ich ein Angebot, ohne Menschen etwas aufdrängen zu müssen oder mich unwohl zu fühlen?​

Ich zeige mich doch – warum sieht mich denn niemand?​

Wie kann ich auf natürliche Weise mehr Menschen erreichen, ohne Geld für Werbung auszugeben?​

Es gibt sie, die Schlüssel zur Sichtbarkeit

Wenn Dich diese Fragen beschäftigen, dann schau doch mal, ob mein Kurs Webseite und dann? – Schlüssel zur Sichtbarkeit für Dich interessant ist. Dort geht es nämlich genau um diese Fragen und vor allem die Antworten darauf.

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Struktur ist Schöpfung

Sobald du dich als schöpferisches Wesen erkennst, ist es nur noch eine Zeitfrage, bis du eine weitere Entdeckung machst: ⁠⠀
⁠⠀
Damit deine Schöpfung auf der Erde sichtbar wird, brauchst du eine Struktur.⁠⠀
⁠⠀
Solange du Strukturen ablehnst, wirst du unbewusst gegen dich selbst arbeiten.⁠⠀
⁠⠀
Solange du glaubst “Ich brauche keine Struktur. Ich schöpfe aus der Anbindung. Ich halte mich einfach offen für die göttlichen Impulse, die mir dann schon sagen, was zu tun ist”, solange wird deine Schöpfung von deiner Stimmung, deinen Emotionen abhängig sein. An guten Tagen wird es gut laufen. An schlechten Tagen geht nix.⁠⠀
⁠⠀
Die erste gute Nachricht ist: wenn du Strukturen ablehnst, dann lehnst du aller Wahrscheinlichkeit nach in Wahrheit nur die negativen Erfahrungen ab, die du mit bestimmten Strukturen gemacht hast.⁠⠀
⁠⠀
Die zweite gute Nachricht ist: Struktur ist Natur. ⁠⠀
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Sicher, es gibt sie: veraltete, schädliche, einengende, krankmachende Strukturen. Es ist sinnvoll, dass du dich auf diese nicht einlassen willst.⁠⠀
⁠⠀
Es gibt aber auch die andere Art von Struktur: die natürliche, haltgebende, dienende Struktur. Das Gerüst, das deine Schöpfung trägt, solange sie noch im Werden ist, zu zart um sich schon von ganz allein aufrecht zu halten. ⁠⠀

Diese Art von Struktur ist nichts, was du dir “ausdenken” brauchst. Genau wie das Wesen einer jeden Schöpfung schon zu Beginn seiner Entstehung in seinem Inneren angelegt ist, genauso ist auch diese Struktur bereits in der Schöpfung selbst angelegt. Sie gehört sozusagen mit zum Paket.

Oder meinst du, die Kürbisse auf dem Bild hatten alle zufällig die gleiche Idee, sich solche Rillen wachsen zu lassen?

Die höchste Erfüllung und zugleich die höchste Kunst als schöpferisches Wesen hier auf der Erde ist es, das innere Bild dessen, was du gerne erschaffen möchtest, aus der Welt der Ideen und inneren Bilder in die materielle Ebene zu bringen.

Dazu solletest du dich weder auf “falsche” Strukturen einlassen, noch solltest du dich der natürlichen Struktur, die deiner Schöpfung bereits innewohnt, verweigern.

Öffne dich dafür, dass es sie gibt, die liebevolle Struktur, die genau deine Schöpfung (und auch dich!) tragen möchte, so dass sie beständig wachsen, sich entfalten und ihr Wesen hier auf der Erde sichtbar machen kann.

Photo by Kerstin Wrba on Unsplash