Sarine Turhede Manifestationen Blog Feng Shui Flow

Was tun, wenn Manifestationen sich nicht mehr ändern lassen?

Manifestationen. Es gibt Situationen, da kann unser bewusstes Einwirken auf der energetischen Ebene nichts mehr an der äußeren Form ändern. Dann ist es wichtig, sich hier nichts vorzumachen. Nicht versuchen, die äußere Form zu bekämpfen. Aber auch nicht versuchen, etwas unvereinbares (die Manifestation und unsere Haltung dazu) zu vereinbaren.

Wir sollten nicht Einverständnis vorgeben, oder versuchen uns einzureden, wir wären in Frieden mit etwas, womit wir nicht einverstanden sind. Im Frieden mit etwas sein bedeutet, sämtliche Wahrheiten darüber – so, wie wir Situation sehen und so, wie wir darüber empfinden – genau so stehen zu lassen, wie sie sind. Auch wenn sie im Widerspruch zueinander stehen.

Was können wir also tun, wenn wir mit Manifestationen nicht einverstanden sind, aber nicht (mehr) auf die Form einwirken können?

1. Wir sollten uns vor Augen halten: Alles ist vergänglich. Wirklich alles, egal, wie schlimm es uns erscheint und egal wie lange es währt – es ist nicht von Dauer. Auch das hier wird vorübergehen, und zwar ganz von alleine, mit und ohne unser Zutun.

Wir sollten uns nicht dazu verführen lassen, eine Form bekämpfen zu wollen. Denn Kampf ist Aufmerksamkeit und das wiederum ist Energie, die der Sache hinzugefügt wird und sie somit am Leben hält.

2. Das bedeutet nicht, dass es nichts zu tun gibt. Der nächste Schritt ist:

Wir müssen in Frieden kommen damit, dass das, was sich auf der äußeren Ebene zeigt, existiert.

Warum ist das wichtig? Wenn wir möchten, dass etwas vergeht, dann müssen wir der Sache unsere Energie entziehen.

Wie gesagt, das geht nicht, indem wir es bekämpfen. Es geht aber auch nicht, wenn wir nur so tun, als wären wir im Frieden damit – während wir uns in Wahrheit davor fürchten. Denn dann ist die Angst die Energie, die der Manifestation zufließt und sie künstlich am Leben erhält. Wenn Du diesen Aspekt gerne vertieft betrachten möchtest, dann lies auch meine Artikel zum Thema „Toxische Positivität“ und Warum Schattenarbeit nicht funktioniert.

Nutzen wir also die Gelegenheit und betrachten, inwiefern uns diese Manifestation zum Negativen beeinflusst – was uns daran erzürnt, was uns Angst macht, was uns Ohnmacht fühlen lässt. Lösen wir die Andockpunkte in uns, dann sind wir eine Energiequelle weniger, die das Thema/die Dynamik am Laufen hält.

Wir brauchen keine Angst davor haben, es nicht gut genug zu machen. Es reicht oftmals völlig, dass diese Themen in unser Bewusstsein kommen.

3. Wenn wir also angenommen haben, dass wir die Form nicht durch unser Einwirken ändern können und dass sie vergehen wird – dann sollten wir uns auch folgendes im Bewusstsein halten:

Manifestationen sind vergänglich. Danach kommt etwas Neues.

Die Energie, die wir jetzt ins Feld geben, also so, wie wir mit der jetzigen Form interagieren, wird zwar nicht mehr diese Form beeinflussen – aber es ist der Schöpfungsimpuls für die Form, die sich danach entwickeln wird. Deshalb ist es also sehr wohl von Bedeutung, wie wir jetzt handeln, auch wenn uns die vergehende Form keine dementsprechende Rückkopplung mehr geben wird.

Dieser letzte Punkt ist sehr wichtig zu verstehen und sich vor Augen zu halten. Natürlich ist es unfassbar entmutigend, wenn wir schöne Impulse ins Feld geben und die unmittelbare Reaktion darauf abweisend oder ausbleibend ist. Wenn wir unseren Fokus darauf legen, dass wir die neue Schöpfung mit unseren Impulsen prägen wollen und nicht die alte korrigieren – dann wird es leichter uns nicht beirren zu lassen. vielleicht gelingt es sogar ganz, die Erwartung abzulegenen, dass sich etwas ändern möge, was dazu gar nicht in der Lage ist.

Machen wir uns bewusst, dass es verschiedene „Dichtegrade“ an Schöpfung gibt. Manche Manifestationen entstehen ganz schnell aus geistigen Impulsen – andere Schöpfungen, gerade wenn es um kollektive Formen geht, die sich über einen langen Zeitraum gebildet haben, haben eine längere Reaktionszeit.

Das ist so wie der Unterschied zwischen einem Dampfer und einem Segelboot – das Segelboot ist schnell umgelenkt, kann aber auch leichter vom Wind zum Kentern gebracht werden. Das passiert dem Dampfer nicht so schnell, dafür braucht er auch länger Zeit, um die Richtung zu ändern.

Vertiefung

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Selbstlernkurs „Higher Life Flow“, den ich gerade erstelle. Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die ihr Verständnis von Energiearbeit vertiefen und vor allem leben möchten. Du erhältst durch den Kurs neue Impulse,

🟡 wie sich Blockaden richtig einordnen und auflösen lassen,
🟡 wie Fluss entsteht und erzeugt wird,
🟡 wie Schwingungserhöhung funktioniert und eben auch,
🟡 wie Du mit Situationen umgehen kannst, die die kollektive Ebene betreffen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die Tiefe auf der geistigen Ebene mit ihrer Herzebene verbinden wollen. Das Wissen wird gezielt mit praktischen und vor allem im Alltag leicht integrierbaren Übungen und Werkzeugen auf der Herzensebene kombiniert. Meine Intention für diesen Kurs ist, Impulse ins Feld zu geben, die die Verbindung von Geist, Herz und Seele berücksichtigen und stärken.

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