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Umzugsgedanken – Bloggen oder Vloggen, wie es hier wietergeht, Monetarisierung von Inhalten

Bloggen oder Vloggen? Während ich so meine Kisten ausgepackt und mein Leben neu sortiert habe, ordneten sich auch einige Gedanken in mir neu. Und zwar über die Zukunft meines Blogs und verschiedener Alternativen. Ich bin gespannt, wie Du darüber denkst.

Da ich in letzter Zeit selber öfter Vlogs schaue und besonders gerne solche, bei denen aufgeräumt, umgeräumt, neu gestaltet wird, habe ich mich gefilmt, als es gestern endlich so weit war, mich dem Auspacken und Einräumen zu widmen. Dabei wurde mir klar, aus welchem Grund ich lieber blogge, obwohl ich ja sogar mal Film studiert habe und mir viele Aspekte daran auch beim Machen gefallen.

Was mich am Filmen nervt

Ganz ehrlich: Für mich wird der Schnitt zum Verhängnis. Da gibt es so viele Aspekte, auf die ich keine Lust habe, dass daran tatsächlich schon mal die Fertigstellung scheitert!

Ich mag es nicht, wenn mir etwas nicht gefällt und ich es eigentlich neu drehen müsste.

Ich mag es nicht, wenn ich etwas vergessen habe und es eigentlich neu drehen müsste.

Ich mag es nicht, mir mehrfach mein Filmmaterial anzuschauen. Da werde ich komisch im Kopf.

Außerdem: der viele Speicherplatz. Ich habe zwar eine externe Festplatte, extra für Filmmaterial, aber irgendwie missfällt es mir trotzdem, so viel Speicher zu benötigen.

Manchmal, wenn mir Dinge keine Freude machen, dann liegt es daran, dass ich mir einfach nicht die Zeit gebe und die nötige Geduld dafür aufbringe. Irgendwann stelle ich dann fest, dass es wirklich nur daran lag und mir die Sache an sich sehr wohl Spaß macht.

Vielleicht mehr Hingabe?

Ich könnte mir vorstellen, dass das beim Vloggen/Filmen tatsächlich bei mir ein wenig so ist – weil ich im Schreiben und Fotografieren einfach geübter bin und es dementsprechend flüssiger von der Hand geht. Es könnte also eine schöne Hingabeübung sein, mehr zu filmen. Denn Tatsache ist, auch ein Blogartikel braucht seine Zeit, bis alle Schritte des Arbeitsprozesses erledigt sind – es fällt mir nur nicht mehr so auf, weil ich es gewohnt bin.

Davon abgesehen hat das Bloggen für mich jedoch etwas, was auf eine ganz natürliche Art Achtsamkeit erzeugt: Wenn ich einen Text schreibe, dann stelle ich mir Fragen und es entsteht in mir ein Bewusstsein über meine Gedanken. Ich schreibe drauf los, überlege, wie ich meine Gedanken noch treffender formulieren kann, so dass sie für andere verständlich werden und oft entsteht dabei in mir ein neues Verständnis darüber, was ich wirklich denke.

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In meiner Bald-nicht-mehr-meiner-Küche

Bloggen = Schreiben + Fotografie = Bewusste Wahrnehmung

Wenn ich dazu noch die Fotografie nehme, mit der ich viele meiner Artikel ergänze, dann habe ich manchmal einfach nur Freude daran, ein Selbstporträt zu inszenieren – manchmal erzählen die Bilderserien aber auch eine eigene Geschichte, parallel/ergänzend zum Text und man kann einfach nur durchscrollen (bei einem Video könnte man natürlich auch „durchspringen“, aber den Inhalt kann man dabei nicht unbedingt erfassen).

Das hat dann vielleicht nicht so viel mit Achtsamkeit aus Leserperspektive zu tun, aber für mich löst Fotografie ganz oft eine gesteigerte Wertschätzung aus. Weil für mich mit einer Spiegel-Reflex-Kamera einfach alles mehr besonders aussieht. Anstatt dass alles perfekt sein muss, damit sich ein schöner Schein inszenieren lässt, wird alles durch den Blick durch die Kamera besonders. Natürlich komponiere ich auch mal ein Bild, damit es die Stimmung, die ich wiedergeben möchte, besser ausdrückt. Aber ich habe (bisher jedenfalls) nicht das Bedürfnis gehabt, mir extra Dinge zuzulegen, damit ich meinen Instagram-Feed auf eine gewisse Weise darstellen kann. Verstehst Du, was ich meine?

Beim Filmen habe ich irgendwie immer so diese Haltung „So, ich mach jetzt einfach mal drauf los, hinterher kann man das ja schneiden oder nachdrehen“ – wozu ich dann keine Lust habe. Oder ich mache mir einen Leitfaden und komme dann doch vom Skript ab und es kommt etwas ganz anderes dabei heraus – und meistens nichts, was für irgendwen außer mir selbst relevant ist (und manchmal nichtmal das). Ich fühle mich beim Filmen irgendwie nicht so kompetent/geübt darin, den Fluss zu dirigieren. Habe ich Lust, das zu ändern? Zu üben? Das ist, glaube ich, die Frage, die ich momentan noch nicht so recht beantworten kann.

„Mit Videos lässt sich leichter Geld verdienen“

Was sicher in der Bloggen oder Vloggen-Frage eine Rolle spielt, ist der Gedanke: Videos auf YouTube lassen sich (leichter) monetarisieren als Blog-Artikel. Ich glaube, da ist einerseits etwas dran (auch wenn das eine sehr vereinfachte Sicht mit vielen Faktoren und einigen „Abers“ ist), andererseits: Was nützt es, wenn mir das Video-Produzieren nicht genug Freude bereitet, um die Arbeit auch zu Ende zu bringen!? 🙂

Ich mache mir in letzter Zeit mehr Gedanken zu dem Thema direkte Monetarisierung meiner Inhalte. Das fing an, als mir klar wurde, dass ich kein Interesse daran habe, meinen Blog nur unter dem Aspekt zu führen, dass es eine „Werbemaßnahme“ für meine Coachings und mein Feng Shui ist. Und kein rein persönliches Tagebuch, was „zufällig“ öffentlich steht.

Für mich hat das Bloggen – sowohl aus Produzentinnen- als auch aus Konsumentinnen-Sicht – einen viel höheren Eigenwert. Also liegt natürlich auch der Gedanke nahe, ob ich vielleicht einen Fokus-Wandel anstreben möchte und andere Einnahmequellen – wie eben zum Beispiel direkte Monetarisierung von Videos und Artikeln – in Betracht ziehen. Da werde ich bestimmt auch noch dazu schreiben, denn das ist ja auch ein ganz spannendes Thema, gerade in Hinblick auf das spirituelle Feld, zu dem ich mich zähle.

Mein vorläufiges Fazit und Empfehlungen:

Man kommt bei der Umsetzung zu mehr Erkenntnissen als beim Theoretisieren.

Empfehlung: Mach lieber einen Vlog oder Blog oder Podcasts, anstatt Dich zu fragen, ob Du es tun solltest. Diese Frage, ob wir etwas machen sollten ist übrigens ein Impuls es zu tun – sonst würdest Du Dir die Frage nicht stellen. Und wenn es nur dazu ist, dass du beim Vloggen feststellst, dass Du eigentlich lieber bloggst. 😉 Also: Was fragst Du Dich gerade, ob Du es wohl tun solltest?

Nicht zu früh das Handtuch schmeißen:

Ich werde trotz meiner Erkenntnis, dass ich wohl lieber blogge, die Hingabe-Herausforderung annehmen und den Vlog fertig machen. Vielleicht einfach nur um ein für alle Male zu entscheiden, dass ich wirklich keine Lust auf den Filmproduktionsprozess habe (dann wird nämlich auch die Frage hinfällig, ob ich mir nicht doch mal eine Filmkamera zulegen möchte). Vielleicht überrascht mich aber auch das Ergebnis, wenn ich mich so richtig offen darauf einlasse. Wäre nicht das erste Mal. Das hat durchaus auch etwas mit Resonanz aus dem Außen zu tun. Und die gibt es nunmal nicht für ein halbfertiges Video in der metaphorischen Schublade …

Empfehlung: Wenn Du meinst zu merken, etwas ist nicht Dein Ding – gestatte Dir, es dennoch zum Abschluss zu bringen. Vielleicht bist Du einfach nur in einer selbstzweiflerischen Phase. Und wenn Du hinterher merkst, der Zweifel war berechtigt – dann hast Du einfach diese absolute Gewissheit und wirst Dich nicht mehr fragen, ob Du nicht doch vielleicht xy solltest. Unfertige Projekte haben die Angewohnheit, einen nicht in Ruhe zu lassen, sie immer wieder aufnehmen zu wollen.

Ausnahme

Achtung: diese Empfehlung gilt nur für Dinge, die Du immer wieder mal beginnst und nicht oder nur ab und zu zum Abschluss bringst. Es ist dieses Unabgeschlossene, das dich sozusagen in einer Schleife hält – nicht die Sache an sich. Wenn Du in einer Situation bist, wo Du feststellst, Du bist irgendwie im falschen Film und Du solltest lieber an anderer Stelle sein, dann ist das etwas anderes und musst natürlich nicht ausharren. Ich denke, Du kannst den Unterschied wahrnehmen – falls nicht, schreib mir gerne.

Das waren also die Gedanken, die mich während des Umzugs beschäftigt haben. Was das Blog-/Video-Thema angeht, würde mich sehr interessieren, wie Du darüber denkst. Sowohl aus der Perspektive als Leser:in/Zuschauer:in als auch aus der Perspektive der/des Kreativen: Was ist Dein Lieblingsmedium und was gefällt Dir daran so gut? Schreib mir Deinen Kommentar hierzu unter dem Artikel.

Ich bin sehr gespannt auf Deine Rückmeldung.

Alles Liebe,

Sarine

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Freebie in Newsletter einfügen Schritt-für-Schritt-Video-Anleitung

Freebie in Newsletter einfügen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

„Wie bekomme ich eigentlich mein Freebie in meinen Newsletter?“ Diese Frage stellte mir eine gute Freundin, die als spritiuelle Beraterin tätig ist.

Sie hatte eine tolle Idee für ein neues Geschenk für ihre E-Mail-Abonnentinnen. Da ihre Technik-Begeisterung sich in Grenzen hielt, hatte sie sich ihre Seite inklusive Newsletter-Funktion professionell erstellen lassen.

Dementsprechend fühlte sie sich etwas ratlos, wie sie denn nun selbst ein Freebie in die Willkommensmail ihrer E-Mail-Liste einfügen könnte. Nachdem ich ihr erklärte, wie das funktioniert – ein Freebie in den Newsletter einbinden – kam mir der Impuls, die Erklärung als Schritt-für-Schritt-Video-Anleitung aufzunehmen und mehr Menschen zur Verfügung zu stellen.

Wie so vieles ist es nicht kompliziert, wenn man nur weiß, wie es geht. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mehr Menschen, die eine liebevolle Botschaft haben, sich aber nicht sonderlich technik-affin fühlen, dazu ermutigen kann, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Das ist nämlich ein sehr schöner Heilungsweg, zu entdecken „Es geht ja doch, und sogar viel leichter, als ich gedacht hätte“, wo vorher noch das Gefühl war „Das ist viel zu kompliziert, ich kann das einfach nicht“.

Ich hoffe, dass dieses Mini-Tutorial dir hilft und dich ermutigt, falls du ebenfalls vor dieser Frage „Wie kommt das Freebie in den Newsletter?“ stehst.

Falls du dir weitere Anleitungen zum Thema online-Kommunikation, Webseite selber erstellen/gestalten und Newsletter einrichten, etc. von mir wünschst, dann schreib einfach deine Frage(n) in die Kommentare. Ich würde mich freuen, wenn eine kleine Sammlung zusammen kommt, aus denen ich weitere Technik-Tutorials machen kann.

Alles Liebe,
Sarine Turhede

PERSÖNLICHE BERATUNG

Wünschst du dir mehr Flow für deine virtuellen Räume? Hättest du gerne eine individuelle Beratung von mir zu deinen Technik-Fragen und/oder ein Coaching, wie du dich mehr mit deiner Technik für den Alltagsgebrauch als spirituelle Beraterin anfreunden kannst? Ich biete verschiedene Formate für persönliche Einzelarbeiten an. Schau mal, ob da etwas Passendes für dich dabei ist:

Soulful Media – persönliche Einzelarbeit

Raus aus alten Strukturen, Mustern und Systemen

Heute spreche ich über Systeme: welches Missverständnis häufig damit verknüpft ist, wenn wir „das System“ verlassen wollen – und welche Alternative es gibt, wie sich ein Herzensweg in Verbindung mit Systemen vorstellen lässt.

Alte Strukturen, Muster und Systeme funktionieren so: die Wesen bedienen die Struktur/das Muster/das System.

Viele Menschen spüren, dass das so nicht mehr funktioniert.

Diejenigen, die einen sehr hohen Leidensdruck haben, verlassen das System. Sie tun dies entweder passiv, z. B. durch Burn-Out oder aktiv, indem sie bewusst die Entscheidung treffen „auszusteigen“.

Es gibt auch diejenigen, die „nicht genug“ leiden. Sie stehen zwischen den Stühlen. Sie spüren, dass sie so nicht weiter machen wollen. Dass sie gerne raus würden. Allerdings könnnen sie kein „Wohin“ erkennen. Da sie ihren momentanen Zustand im Vergleich zu dieser Ungewissheit noch erträglich finden, gehen sie den Schritt nicht.

Und es gibt diejenigen, die spüren: es gibt noch mehr als nur die Entscheidung „Entweder im System oder außerhalb“.

Gerade in der Spiritualität kommen viele Menschen mit einem wichtigen Impuls in Berührung:

„Folge deinem Herzen“

Dieser Impuls ist deshalb so bedeutend, weil er uns an eine tiefe Wahrheit erinnert, von der wir lange getrennt gelebt haben. Es gibt einen Kompass im Inneren. Unabhängig von äußeren Systemen.

Dennoch kann dieser Impuls zu einem Missverständnis mit gravierenden Folgen führen.

Nämlich, dass die Person, die diesen Satz hört, ihm innerlich hinzufügt: „Du brauchst jetzt keine Systeme, Strukturen oder Muster mehr.“

Woher kommt dieses Verständnis, und was ist daran das Missverständnis?

Diese Auffassung, dass wir keine Systeme brauchen, wenn wir dem Herzen folgen, kommt aus den negativen Erfahrungen, die die betreffende Person mit Systemen gemacht hat.

Es stimmt ja auch: viele, vielleicht sogar die meisten Systeme/Muster/Strukturen brauchen wir jetzt nicht mehr. Sie dienen wie gesagt nicht uns, sondern sich selbst. Sie stammen aus einer Zeit, in der andere Gesetzmäßigkeiten galten. Den Zusammenbruch dieser Systeme erleben wir gerade.

Es ist verständlich, dass Menschen aus ihren negativen Erfahrungen den Schluss ziehen, dass Systeme/Muster/Strukturen abgeschafft gehören. Dennoch ist es ein Trugschluss.

Es ist immer ein Fehler, aus einer oder einigen konkreten Erfahrung(en) – die stets etwas mit uns selbst und unserer Weltanschauung zu tun haben – Rückschlüsse auf das Gesamte zu ziehen.

Das ist, als würdest du nach einer negativen Erfahrung mit einer Person oder einigen Personen den Schluss daraus ziehen „Na, ich bin wohl nicht für Freundschaften/Beziehungen“ gemacht.

Es kommt zwar vor, dass Menschen solche Schlüsse ziehen – aber meiner Wahrnehmung nach sind sie die Leidtragenden. Sie sind es, denen viele schöne Erfahrungen entgehen, weil sie sie kategorisch ausgeschlossen haben.

Genauso ist es mit Systemen/Strukturen/Mustern: wer sie kategorisch ablehnt, ist am Ende die/der Leidtragende, weil sie/er sich damit in einen permanenten Kampf gegen etwas begibt, was ganz natürlich und überall ist.

Systeme/Strukturen/Muster an sich sind – wie zum Beispiel auch Geld – neutral.

Mehr noch: sie sind dienende Prinzipien. Sie vereinfachen Abläufe und erlauben somit Ressourcen-schonendes Haushalten mit Energien. Ob dabei etwas Positives oder Negatives entsteht, kommt darauf an, wer sie zu welchem Zweck entwickelt.

Wer Systeme/Strukturen/Muster ablehnt, ist nicht nur ständig damit beschäftigt, sich ihnen zu entziehen. Sondern auch damit, permanent das Rad neu erfinden zu müssen, damit auch alles immer schön „frisch“ und „authentisch“ ist.

Ob etwas, dass unter einem extrem hohen Energieaufwand hervorgebracht wird, deshalb unbedingt „besser“, „frischer“ oder „authentischer“ ist als etwas, das nach einem System generiert wird, wage ich zu bezweifeln.

„Folge deinem Herzen“ bedeutet nicht, dass Systeme schlecht sind und zu nichts zu gebrauchen. Es bedeutet auch nicht, dass nur spontane Handlungsimpulse liebevolle und wertvolle Ergebnisse hervorbringen.

Ich bin sehr dafür, an dieser wie an so vielen Stellen die Augen dafür zu öffnen, dass sich beides verbinden darf.

Der eigene Herzensweg MIT Systemen/Mustern/Strukturen – und zwar sowohl mit bestehenden als auch mit neuen, bisher noch nie dagewesenen.

Die Entweder/Oder-Denkweise ist das Hindernis – nicht „das System“.

Es geht darum, die Laufrichtung vieler bestehender Systeme/Strukturen/Muster zu ändern. Systeme, die sich von den Wesen, die sie bedienen, nähren und deren einziges Interesse die Selbsterhaltung ist, sind überholt.

Enige dieser Systeme brechen zusammen. Das werden sie früher oder später von ganz alleine tun. Aber nicht alle, die in solchen Systemen wirken, müssen sie zwangsläufig verlassen.

Hier darf jede/r einzelne genau hinschauen und im eigenen Herzen überprüfen, was stimmig ist: Ist mein Weg hier wirklich zu Ende? Geht es wirklich „raus“ aus dem System? Oder gehöre ich zu den Wesen, die Impulse in dieses System geben können, so dass es sich von innen heraus verwandelt, in ein System, welches uns dient?

Manchmal stellt sich diese Frage nicht nur in Bezug auf die „großen“ Systeme, in denen wir Mitglieder sind. Es lohnt sich auch, das eigene Leben einmal darauf zu untersuchen, ob wir uns selbst ein System kreiert haben – natürlich eingebettet in unseren kollektiven Zusammenhang – das uns auslaugt, aus dem wir gerne „ausbrechen“ würden.

Gerade das Thema Selbständigkeit konfrontiert uns gerne mit diesem Thema. Schließlich erschaffen wir hier etwas aus unseren eigenen Vorstellungen. Wenn wir „das System“ aus einem Fluchtreflex heraus verlassen haben und in die Selbständigkeit starten mit der Hoffnung, dass jetzt „alles besser“ wird, dann werden wir manchmal überrascht, dass uns „das Gleiche in grün“ begegnet.

Was ist also die Antwort? Wie findest du sie, die Systeme/Muster und Strukturen, die dir dienen?

Du findest sie in dir. Du findest sie, indem du dich und deinen natürlichen Fluss beobachtest. Beim Beobachten wirst du dir bewusst.

Du stellst fest, welche deiner Handlungen genuin aus deinem Inneren, aus deinem Wesen entspringen und einen guten Fluss für dich erzeugen.

Du stellst fest, welche deiner Handlungen aus einer Vorstellung kommen, die du von außen übernommen hast. Manches davon mag dir dienen, das darfst du dann natürlich beibehalten. Anderes wiederum blockiert dich. Hier lohnt es sich, dir die Frage zu stellen, wie es denn stattdessen ablaufen könnte.

Allein schon das Stellen der Frage richtet dich darauf aus, die Antwort zu finden. Hab keine Sorge, dass du etwas dafür leisten musst, um an sie heran zu kommen.

Sorge nur dafür, dass dein Raum frei ist, damit du die Antwort wahrnehmen kannst, wenn sie zu dir kommt

Website Gestaltung Schlüssel

Website Gestaltung – Anfängerfehler und was stattdessen funktioniert

Die Gestaltung einer Website ist wie eine Hochzeit: Es gibt Menschen, für die ist die Hochzeit das Ziel. Sie legen viel Wert darauf, dass sie einem Ideal entspricht, einem perfekten Bild, das sie aus Filmen, Zeitschriften oder Pinterest haben. Sie wenden sehr viel Energie für diesen besonderen Tag auf.

Daran ist nichts verkehrt. Nur eines bleibt:

Egal, wie viel Energie Du für die Hochzeit aufwendest – es geht doch eigentlich um die Beziehung zu dem Menschen, mit dem Du sie feierst.

Und die ist mit der Hochzeit ja nicht „abgehakt“, sondern fängt gerade erst an. Oder sie geht zumindest in eine neue, tiefere Ebene.

Genauso ist es mit der Gestaltung einer Website.

Es gibt hier ein Missverständnis

Website Gestaltung

Ich habe schon oft beobachtet, dass Menschen, die sich mit dem Thema Website auseinandersetzen, genau dieses Missverständnis in sich tragen: ihnen erscheint die Gestaltung der Webseite der große Schritt zu sein.

In diesen Schritt investieren sie ganz viel Energie und es sind auch sehr viele Ängste daran gekoppelt: sie darf auf keinen Fall weniger als perfekt werden.

Wie aus der Vorbereitung einer Hochzeitsfeier kann man auch aus der Gestaltung einer Website einen langen und nervenaufreibenden Prozess machen.

Ich habe durchaus Verständnis dafür. Auch ich habe früher manchmal den Fehler begangen, ewig an meiner Seite herumzuwerkeln … bis ich zur Besinnung kam und mich erinnerte:

Es geht doch eigentlich um etwas ganz anderes.

Website Gestaltung: Darum geht es eigentlich

Website Gestaltung

So, wie es beim Thema Hochzeit um ein inniges „Ja“ zu einer Beziehung geht, so geht es auch bei der Gestaltung einer Website im Kern um ein inniges „Ja“ zu einer Beziehung. Nämlich ein „Ja“ zu den Menschen, für die Dein Angebot ein wertvoller Schlüssel auf dem eigenen Weg ist.

Es geht um Dein „Ja“ dazu, Dich den Menschen zu zeigen, denen du mit deinem Wesen und mit deinem Angebot dienen kannst.

Du sagst „Ja, ich bin bereit anzuerkennen, dass ich Schlüssel zu einem bestimmten Thema habe, die für andere wertvoll sind“.

Du sagst „Ja“ dazu, zuzulassen, dass die anderen Dich in dieser Führung wahrnehmen.

Du sagst „Ja“ dazu, dass sie Dir dafür Wertschätzung nicht nur in bewundernden Worten sondern auch in Form von Geld entgegen bringen.

In Wahrheit impliziert das "Ja", dass wir einer Beziehung zu anderen Menschen geben, auch ein "Ja" zu uns selbst.

In Wahrheit impliziert das „Ja“, dass wir einer Beziehung zu anderen Menschen geben, auch ein „Ja“ zu uns selbst. Denn wir können nicht sagen „Ja, ich habe etwas für Dich“, wenn wir selbst nicht spüren, dass es wahr ist.

Darum geht es eigentlich und genau das sind oft die Punkte, die uns Angst machen. Die Punkte, die wir, wenn wir uns darüber nicht bewusst sind, dann auf die Gestaltung der Website projizieren. Hier kann es leicht passieren, dass ein ausgedehnter „kreativer Prozess“ zum Vorwand wird, dem wahren Feuerlauf aus dem Weg zu gehen.

Sag „Ja“ zu Dir und Deinem Weg

Die gute Neuigkeit ist: wenn Dich das Thema Gestaltung Deiner Website beschäftigt und die Frage, ob Du Dich mit deinem Angebot auf einer Webseite präsentieren sollst, dann hast Du eigentlich bereits „Ja“ zu diesem Weg gesagt. Sonst würdest Du Dich nicht fragen, ob Du ihn gehen sollst.

Es ist nur noch eine Zeitfrage, wann Du es tust.

Du hast bereits "Ja" zu Dir und Deinem Weg gesagt  - sonst würdest Du Dich nicht fragen, ob Du ihn gehen sollst.

Natürlich fühlst Du Dich noch nicht bereit – denn Du hast es ja noch nie zuvor getan und Du weißt vermutlich auch nicht, was genau auf Dich zukommt.

Niemand kann Dir abnehmen, Deinen Weg zu gehen. Wäre ja auch schade, denn in Wahrheit warten viele Geschenke auf diejenigen, die so mutig sind, sich auf das Unbekannte einzulassen.

Die zweite gute Neuigkeit ist: auch wenn Dir niemand abnehmen kann, Deinen Weg zu gehen, musst Du es Dir auch nicht unnötig schwer machen.

Website Gestaltung: Du brauchst das Rad nicht neu zu erfinden

Du darfst auf Erfahrungen und bewährte Rezepte anderer zurück greifen, die einen ähnlichen Weg vor Dir gegangen sind.

Somit sparst Du Dir zu raten und im Blindflug zu testen, was bei der Gestaltung Deiner Website funktionieren könnte.

Dazu gehören Antworten auf folgende Fragen:

Wo fange ich an? Wie komme ich in die Umsetzung? Woher weiß ich, dass ich den Fokus auf die richtigen Dinge lege?​

Was ist der Schlüssel, um langfristig  mit meinem Angebot  sichtbar und erfolgreich zu sein – ohne mich dabei finanziell und emotional auszubrennen?​

Was ist der Schlüssel, um langfristig mit meinem Angebot sichtbar und erfolgreich zu sein – ohne mich dabei finanziell und emotional auszubrennen?​

Muss ich zusätzlich zu meiner Webseite auch noch andere Kanäle bedienen?​

Ich finde verkaufen unangenehm – wie mache ich ein Angebot, ohne Menschen etwas aufdrängen zu müssen oder mich unwohl zu fühlen?​

Ich zeige mich doch – warum sieht mich denn niemand?​

Wie kann ich auf natürliche Weise mehr Menschen erreichen, ohne Geld für Werbung auszugeben?​

Es gibt sie, die Schlüssel zur Sichtbarkeit

Wenn Dich diese Fragen beschäftigen, dann schau doch mal, ob mein Kurs Webseite und dann? – Schlüssel zur Sichtbarkeit für Dich interessant ist. Dort geht es nämlich genau um diese Fragen und vor allem die Antworten darauf.

Struktur ist Schöpfung

Struktur ist Schöpfung

Sobald du dich als schöpferisches Wesen erkennst, ist es nur noch eine Zeitfrage, bis du eine weitere Entdeckung machst: ⁠⠀
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Damit deine Schöpfung auf der Erde sichtbar wird, brauchst du eine Struktur.⁠⠀
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Solange du Strukturen ablehnst, wirst du unbewusst gegen dich selbst arbeiten.⁠⠀
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Solange du glaubst “Ich brauche keine Struktur. Ich schöpfe aus der Anbindung. Ich halte mich einfach offen für die göttlichen Impulse, die mir dann schon sagen, was zu tun ist”, solange wird deine Schöpfung von deiner Stimmung, deinen Emotionen abhängig sein. An guten Tagen wird es gut laufen. An schlechten Tagen geht nix.⁠⠀
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Die erste gute Nachricht ist: wenn du Strukturen ablehnst, dann lehnst du aller Wahrscheinlichkeit nach in Wahrheit nur die negativen Erfahrungen ab, die du mit bestimmten Strukturen gemacht hast.⁠⠀
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Die zweite gute Nachricht ist: Struktur ist Natur. ⁠⠀
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Sicher, es gibt sie: veraltete, schädliche, einengende, krankmachende Strukturen. Es ist sinnvoll, dass du dich auf diese nicht einlassen willst.⁠⠀
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Es gibt aber auch die andere Art von Struktur: die natürliche, haltgebende, dienende Struktur. Das Gerüst, das deine Schöpfung trägt, solange sie noch im Werden ist, zu zart um sich schon von ganz allein aufrecht zu halten. ⁠⠀

Diese Art von Struktur ist nichts, was du dir “ausdenken” brauchst. Genau wie das Wesen einer jeden Schöpfung schon zu Beginn seiner Entstehung in seinem Inneren angelegt ist, genauso ist auch diese Struktur bereits in der Schöpfung selbst angelegt. Sie gehört sozusagen mit zum Paket.

Oder meinst du, die Kürbisse auf dem Bild hatten alle zufällig die gleiche Idee, sich solche Rillen wachsen zu lassen?

Die höchste Erfüllung und zugleich die höchste Kunst als schöpferisches Wesen hier auf der Erde ist es, das innere Bild dessen, was du gerne erschaffen möchtest, aus der Welt der Ideen und inneren Bilder in die materielle Ebene zu bringen.

Dazu solletest du dich weder auf “falsche” Strukturen einlassen, noch solltest du dich der natürlichen Struktur, die deiner Schöpfung bereits innewohnt, verweigern.

Öffne dich dafür, dass es sie gibt, die liebevolle Struktur, die genau deine Schöpfung (und auch dich!) tragen möchte, so dass sie beständig wachsen, sich entfalten und ihr Wesen hier auf der Erde sichtbar machen kann.

Photo by Kerstin Wrba on Unsplash

Webseite Gestaltung – Video: Diese 3 Fehler solltest Du als Anfänger*in vermeiden

Wenn Du gerade damit anfängst, Dich damit zu beschäftigen, Dich und Dein Angebot auf einer eigenen Webseite zu zeigen, dann gibt es ein paar Stolperfallen, in die Du bei der Gestaltung leicht hineingeraten kannst. Das kann dazu führen, dass Du an den falschen Stellen unnötig viel Energie aufwendest – oder, dass es Dir die Freude nimmt. Beides Energiefresser, die niemand brauchen kann.

Diese Anfängerfehler sind jedoch zum Glück genauso leicht zu vermeiden, wenn Du Dir darüber bewusst bist, worin sie bestehen. Und worum es eigentlich geht. Darüber spreche ich in diesem Video.

Website Gestaltung Anfänger Fehler

Fehler Nr. 1
Überbewertung der Gestaltung der Webseite

Ein zu hoher Anspruch an die Professionalität der Gestaltung der Webseite. Ich spreche im Video darüber, welche Vorstellung Menschen zu diesem Fehler verleitet und was stattdessen funktioniert.

Website Gestaltung Anfänger Fehler

Fehler Nr. 2
Grundsätzliche Ablehnung von Kommunikation im virtuellen Raum

Auch für diese Haltung gibt es eine Erklärung. Dennoch entgeht Menschen, die sich von ihr leiten lassen eine wichtige Chance, sich Kommunikation zu erleichtern.

Website Gestaltung Anfänger Fehler

Fehler Nr. 3
Fehleinschätzung, worum es bei der Gestaltung einer Webseite eigentlich geht

Dieser Fehler ist das, was Fehler Nummer Eins und Fehler Nummer Zwei gemeinsam haben: ein grundsätzliches Missverständnis darüber, was eine Webseite ist und wie man sie wirklich sinnvoll nutzt.

Die Lösung
Lebendige Kommunikation ist der Fokus

Sieh die Gestaltung Deiner Webseite nicht als Ziel. Mach als Anfänger*in kein riesiges Projekt daraus. Mach Dir bewusst, dass Deine Website vielmehr Dein persönlicher Kommunikationskanal ist, auf dem Du die Menschen erreichen kannst, für die Du mit Deinem Angebot/Deiner Botschaft einen Schlüssel hast.

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Online-Kurs

Wo fange ich an? Wie komme ich in die Umsetzung? Woher weiß ich, dass ich den Fokus auf die richtigen Dinge lege?​

Was ist der Schlüssel, um langfristig mit meinem Angebot sichtbar und erfolgreich zu sein – ohne mich dabei finanziell und emotional auszubrennen?​

Muss ich zusätzlich zu meiner Webseite auch noch andere Kanäle bedienen?​

Ich finde verkaufen unangenehm – wie mache ich ein Angebot, ohne Menschen etwas aufdrängen zu müssen oder mich unwohl zu fühlen?​

Ich zeige mich doch – warum sieht mich denn niemand?​

Wie kann ich auf natürliche Weise mehr Menschen erreichen, ohne Geld für Werbung auszugeben?​

Wenn Dich diese Fragen beschäftigen, dann schau doch mal, ob mein Kurs Webseite und dann? – Schlüssel zur Sichtbarkeit für Dich interessant ist. Dort geht es nämlich genau um diese Fragen und vor allem die Antworten darauf.

Nähere Info dazu findest Du hier.