Raumgestaltung

Meine Wohnung und was sie bedeutet

Vor zwei Jahren bin ich in meine Wohnung gezogen. Sie war und ist von sich aus schon ein Traum und ich habe dann nochmal extra viel Liebe und Arbeit hinein gesteckt und sie zu meinem Traum gemacht. Wohl wissend, dass sie nicht lange meinem Lebensstil entsprechen würde, denn es ist eine Wohnung für eine Person.

Ich wusste, sobald ich sie fertig gestaltet hätte, würde ich jemanden treffen und es würde nicht lange dauern, bis wir zusammen ziehen würden.

Skizze Entwurf Wohnzimmer

Ich traf Carsten dann sogar noch während ich ganz am Anfang mit der Wohnung war und er half mir die etlichen schweren Holzmöbel die vier Treppen hochzutragen und zusammen zu bauen.

Vorgestern wurden diese Möbel von einer Käuferin abgeholt und wir haben Silvester hier verbracht um Abschied von dieser tollen Wohnung zu nehmen.

Zwei Jahre sind viel und gleichzeitig überhaupt nicht.

Der Auszug aus einem Zuhause, dass ich mit viel Liebe ganz nach meinen Wünschen gestaltet habe, obwohl ich wusste, dass es nur für kurze Zeit sein würde, ist ein guter Ego-Test. 🙂 Denn natürlich ist es vorher leicht, sich zu sagen: „Egal, wenn es nur für kurze Zeit sein sollte, und ich hinterher alles wieder weißen muss – ich streiche trotzdem die Wände, weil es mir den Aufwand wert ist.“

Ich finde, ich hatte Recht – und ich würde es trotzdem nicht wieder so machen.

Weil ich verstanden habe, was mein tieferes Anliegen war, das noch bedeutender war, als dass es mir gefällt, meine Umgebung zu gestalten:

Ich hatte das dringende Bedürfnis, einmal alles genau so zu machen und zu haben, wie ich es wollte. Ohne mit jemandem Kompromisse eingehen zu müssen. Und egal, ob die Ausgaben dafür in einem vernünftigen Bezug zu meinem Vermögen standen oder auch dem Zeitraum, für den ich die Investition machte.

Wir gewinnen Erkenntnisse aus Erfahrungen. Darum ist es gut, unseren Wünschen udn Handlungsimpulsen zu folgen und uns dabei zu beobachten – denn oft wissen wir gar nicht so genau, was denn eigentlich dahiter steckt.

Mein Wunsch, einmal alles ganz genau so haben zu wollen, wie ich allein es will kam aus einer Verletzung. Aus dem Gefühl, immer die Vernünftige sein zu müssen, die auf andere Rücksicht nimmt und dabei die eigenen Wünsche opfert. (Du hast die Punkte sicher schon verbunden: Das hat was mit dem Thema Kollektivismus zu tun.)

Es war natürlich kein Zufall, dass meine neue Wohnung mit dem Beginn einer neuen Beziehung zusammen traf – denn diese Verletzung ist ein Beziehungsthema.

Es gibt bestimmt genug Menschen, die meinem Ich vor einem Jahr zusprechen würden und vielleicht so etwas sagen wie: „Ja genau, in einer guten Beziehung muss man sich nicht für den anderen verbiegen. Man muss wissen, was man selber will und wenn der andere dann ein Problem damit hat, dann muss man das auch mal aushalten – oder dann ist es vielleicht gar nicht die richtige Beziehung.“

So habe ich früher auch gedacht. Nach dem, was ich in den letzten zwei Jahren über Beziehung erfahren habe bin ich heute der Überzeugung: genau diese Art zu denken ist der Grund, warum Beziehungen scheitern.

Die Prämisse ist bei diesem Denken ist (so war es auf jeden Fall bei mir): bei einer Beziehung stehen zwei Menschen in einem Widerspruch zu einander. Es geht bei dieser Sicht darum, unterschiedliche Bedürfnisse abzuwägen und aus den vorhandenen Gegebenheiten zu wählen und dann irgendwie mit den Befintlichkeiten zurecht zu kommen.

Die Möglichkeit, dass eine Beziehung sozusagen eine eigene Wesenheit hat, bei der Harmonie und die Erfüllung von Bedürfnissen erst im Zusammenspiel entsteht, und zwar nur wenn sich die Beteiligten aufeinander und grundsätzlich Beziehung zu einem anderen Menschen einlassen, liegt jenseits des Denkhorizontes.

Meine Traumwohnung habe ich sozusagen auf der Prämisse gebaut: „Das ist die Gelegenheit, einmal meinen Willen zu bekommen – danach gibt es wieder Kompromisse und das kann mir niemals so gut gefallen, wie mein eigener Geschmack.“

schöne Dinge schönes Leben
Feng Shui Beratung Frankfurt am Main

Mit diesem Bild von Beziehung (= Gefängnis) spazierte ich in unser erstes Date, damals noch unbewusst – aber es wurde mir zum Glück an genau diesem Tag klar, dass es das war, was mich zögern ließ, Carsten nochmal wieder sehen zu wollen. Dieser Teil, der davon überzeugt war, dass Beziehung per se irgendwie Gefängnis sei. Die Erkenntnis, dass es diese Überzeugung war, die zwischen mir und einer Beziehung zu egal wem stand, kam nicht einfach so über mich – sondern weil Carsten sie mir an den Kopf warf. Und ich durch mein angekratztes Ego hindurch spürte: Was er sagt war wahr.

Es gab seither noch häufig Gelegenheit mir selbst auf die Schliche zu kommen, wie ich an irgendeinem Punkt meinen Willen durchsetzen wollte, aus Angst, dass sonst wieder meine Bedürfnisse übergangen würden.

Doch die Erkenntnis, dass eine gute Beziehung eben kein Aushandeln von „Entweder meine Wünsche oder Deine“ ist, sondern ein „Ich weiß, dass etwas Gutes (Neues) für uns beide entsteht, wenn wir uns aufeinander einlassen“ hat mir geholfen, nicht „nachzugeben“ oder „einzuknicken“, wenn unsere Wünsche scheinbar im Gegensatz standen. Sie hat mir geholfen, ins Vertrauen zu gehen, dass ich von meinem Standpunkt abweichen darf und dass ich nichts verliere, wenn ich mich auf meinen Partner einlasse, sondern etwas gewinne.

So ist jedes Mal, wo ich dies getan habe, eine neue Möglichkeit, eine neue Lösung, ein neuer Weg aufgetaucht, was am Ende immer besser war als mein alleiniger Wille.

Sarine Turhede
Sarine Turhede

Natürlich gab es dennoch einen Augenblick der Traurigkeit, diese wunderschöne Wohnung bald zu verlassen. Sie ist ja nicht nur das Abbild meiner Verletzung sondern eben ein Ausdruck meiner Seele. Dieses Gefühl nehme ich mit und ich weiß, es wird auch in der gemeinsamen Wohnung zum Ausdruck kommen – doch es ist eben noch nicht sichtbar sondern wird erst entstehen. Gerade fühle ich also Dankbarkeit für die schöne Zeit hier und die Vorfreude auf die gemeinsame Wohnung.

Und ja, auch eine große Dankbarkeit, dass es sich nicht wie ein Verlust anfühlt, dass die Wohnung, in die wir zusammen ziehen von den Voraussetzungen nicht so schön ist wie meine. Vor zwei Jahren hätte das tiefes Unwohlsein in mir ausgelöst.

Jetzt weiß ich, dass ich mich darauf freuen darf, dass etwas Schönes entsteht, was ich mir alleine nicht vorstellen könnte, wenn ich mich auf auf Gegebenheiten, Menschen (denn das gilt ja nicht nur für Partnerschaften) und Dinge einlasse, die ich alleine vielleicht nicht gewählt hätte.

Ich glaube nicht mehr, dass wir besser darin werden müssen uns zu behaupten und unsere Bedürfnisse „durchzusetzen“. Ich glaube, wir würden gut daran tun, uns mehr in die Geisteshaltung zu begeben, dass wir uns aufeinander einlassen dürfen – dass wir dafür nicht bestraft oder übergangen werden, sondern dass wir diesbezügliche Verletzungen nur genau so heilen können: Indem wir uns die Erfahrung erlauben, dass etwas Schönes entsteht, wenn wir uns auf andere einlassen.

Ich wünsche Dir ein segensreiches neues Jahr.

Mögen wir alle mehr spüren, dass unser Gegenüber nicht im Gegensatz oder Widerspruch zu uns steht, sondern in göttlicher Verbindung.

✨ 💌 ✨

Alles Liebe,
Sarine

Schönheit oder Oberflächlichkeit?

… und Schönheit macht noch viel mehr.

Schönheit ist nicht das Gleiche wie Oberflächlichkeit.

Hast du dich schonmal schlecht gefühlt, weil du so empfindsam darauf reagierst, wie es um dich herum aussieht?

Gedacht, dass deine Reaktion übertrieben sei? Dass du dich lieber mit Wirklich Wichtigen Dingen beschäftigen solltest?

Und immer wieder festgestellt: ich kann das nicht?

Hast du dir schon mal überlegt, dass deine Reaktion womöglich gar kein Fehler ist? Sondern dass du einfach eine gute Wahrnehmung für Dis-Harmonie hast?

Der Satz „Wahre Schönheit kommt von Innen“ drückt das eigentlich aus.

Eigentlich. Er wird meines Erachtens oft missverstanden als „Gib nicht so viel auf die Verpackung, achte auf die Inhalte.“

Dabei gehört beides zusammen: Der Inhalt drückt sich in der Verpackung aus. Es ist das drin, was drauf steht.

Wenn dich etwas in deiner Umgebung stört, dann weil etwas unstimmig ist.

Hier kommen drei Empfehlungen, wie du damit umgehen kannst:

  1. Höre auf, dir selber zu misstrauen. Nimm an, dass deine Wahrnehmung stimmt. Vielleicht nicht für andere, aber auf jeden Fall für dich. Das sollte dir etwas Wert sein. Es lohnt sich immer, dem nachzugehen, auch wenn dir am Anfang nicht unbedingt ersichtlich ist, wozu das gut ist.
  2. Manchmal ist weniger Aufwand nötig als wir meinen. Vielleicht hast du das Gefühl, du müsstest in einer „Problemzone“ ALLES ändern. Beginne einfach mit dem ersten/größten Teil, das dir ein Dorn im Auge ist. Entferne es aus deinem Raum und schau, wie sich dadurch das Gesamtbild verändert.
  3. Kläre deinen Raum auf der energetischen Ebene. Zum Beispiel durch Räuchern. Eine kostenfreie Anleitung, wie du selber räuchern kannst, findest du hier.

Ich wünsche dir viel Erfolg und vor allem Freude beim Ausprobieren – vor allem wünsche ich dir, dass du deine Empfindsamkeit annehmen kannst und entdeckst, wie viel Gutes in ihr steckt.

Skizze Entwurf Wohnzimmer

Einen Raum von innen heraus gestalten

Wie gehst du vor, wenn du einen Raum gestaltest?

Beginnst du damit, dir Inspiration in Zeitschriften, auf Pinterest oder bei anderen zu holen?

Das kann sehr gut funktionieren: schauen, was andere kreative Geister so machen. Und dann entscheiden, was davon zu dir passt, was du für dich selbst adaptieren möchtest und was überhaupt nicht dein Ding ist.

Wenn du diese Herangehensweise anwendest und du das Gefühl hast,

– du kannst machen, was du willst und es will einfach nicht so werden, wie deine Inspiration,

– das was dabei heraus kommt sieht zwar so aus, wie deine Inspiration, aber irgendwie fühlt es sich trotzdem nicht richtig an,

dann habe ich einen Impuls für dich:

Beginne einmal von der anderen Richtung her.

Blende bewusst aus, was andere machen, was aktuelle oder kommende Trends sind.

Stell dir vor, dass bereits im Raum selbst angelegt ist, wie er aussieht. Dass er ein Wesen hat, das zum Ausdruck gebracht werden möchte.

Ich bin überzeugt, dass das so ist. Ich bin ebenso überzeugt, dass es ein Zusammenspiel zwischen Raum und Bewohner*in ist. Also, dass du ein bestimmtes Bild vom Wesen deines Raumes empfangen kannst – und dass eine andere ein ganz anderes Bild bekommen würde.

Skizze Entwurf Wohnzimmer

Die Zeichnungen sind meine inneren Bilder, die ich von meinem Wohnzimmer gemacht habe – und das Foto ist das tatsächliche Ergebnis. Wie du siehst, sind die Zeichnungen und das Endresultat nicht identisch.

Aber im Wesentlichen stimmen sie überein – vor allem von meinem Empfinden als Bewohnerin her.

Und das ist es, was darüber entscheidet, ob wir das Gefühl haben, ein Raum stimmt mit der Inspiration überein oder eben nicht.

Probier es selbst mal aus.

Falls du gerne mehr Unterstützung bei der Gestaltung deiner Räume aus ganzheitlicher Sicht hättest, schick mir einfach hier eine Anfrage.

rosa Kühlschrank

Kühlschrank Make-over à la Feng Shui Flow

Jaja, dieser Kühlschrank.

Er ist einigen von euch in meinem vorigen Küchen-vorher-nachher-Post aufgefallen und es kam die Frage, womit er gestrichen worden sei.

Es rührt mich sehr, dass ihr von mir denkt, dass ich dazu fähig sei, aber so sehr ich Fan von Make-overs und Upcycling bin: Manchmal ist einfach nichts mehr zu machen.

Auch nicht mit energetischer Entstörung von Gegenständen.

So zum Beispiel bei diesem Kühlschrank, den meine Kundin von den Vormietern übernommen hatte. Und die hatten ihn schon nicht mehr als Lebensmittel-, sondern als Bierkühlschrank benutzt.

rosa Kühlschrank
Vorher/ Nachher

Die Kundin war durchaus bewusst für Nachhaltigkeit und eine dementsprechend bedachte Konsumentin. Daher nahm ich zunächst an, dass sie sich vielleicht deshalb mit diesem Teil arrangiert hatte. (Ich glaube, dieses Dilemma kennen viele: eine Empfindsamkeit für die eigene Umgebung, Freude an schönen Dingen und zugleich ein Umweltbewusstsein, das es einem verbietet, Sachen leichtfertig auszutauschen. Aber das ist ein eigener Post für sich. Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen, wie du dazu stehst.)

Es stellte sich heraus, dass der Grund, warum sie den Kühlschrank behalten hatte, ein ganz anderer war: diese Kundin gab gerne Geld für schöne Einrichtungsgegenstände aus. Wenn es etwas nicht „in schön“ gab, dann war sie dahingegen nicht sonderlich motiviert, etwas neues zu kaufen.

Ihr war zu dem Zeitpunkt einfach nicht bewusst, dass Kühlschränke auch zu den Dingen gehören, die es in allen möglichen Variationen gab!

Die Moral von der Geschicht’:

Der Kühlschrank ist toll – aber er ist für mich nicht der Wow-Effekt meiner Feng Shui Arbeit.

Auch die Erkenntnis, dass es alles „in Schön“ gibt, ist super – aber auch das ist nicht DER Aha-Moment.

Dass eine liebevolle, andere Perspektive auf unsere nächste Umgebung uns dafür öffnen kann, selbst die Dinge neu zu betrachten. Dass wir so Freude (neu) entdecken, wo wir uns bereits mit „Ist halt so“ arrangiert hatten.

Das liebe ich an meiner Arbeit.

Wenn du gerne gemeinsam mit mir den „Ist halt so“s in deinen Räumen auf die Spur kommen möchtest und sie mit dem ersetzen magst, was wirklich dir entspricht – dann buche jetzt eine Feng-Shui-Flow-Beratung.

Küche – funktional UND gemütlich

Nachher

Einer der schönsten Aspekte für mich an diesem Feng-Shui Projekt war, dass ich gemeinsam mit der Kundin noch am Tag der „Diagnose“ (Küche funktional aber null gemütlich = Kundin hielt sich nie darin auf) den Raum umgestalten konnte.

Vorher

Und zwar allein, indem wir vorhandene Möbel aus der Wohnung eingesetzt und umgestellt haben (das Während-Bild). Ihr kamen dennoch Ideen, wie sie den Raum weiter gestalten wollte und hat sich dementsprechend einzelne Teile noch dazu bestellt (das Nachher-Bild).

Aber allein eine neue Perspektive auf den Raum zu bekommen, Dinge umzustellen, hat die größte Veränderung gebracht.

Während

Hast du auch so einen Raum, in dem du dich nicht gerne aufhältst, weil er funktional ist, aber eben nicht gemütlich? Bei dem dir schon beim bloßen Anblick die Lust vergeht, weil du das Gefühl hast, da ist nichts zu machen?

So kannst du selbst, mithilfe einer Person deines Vertrauens (muss keine Expertin sein), deinen Raum mit kleinem Aufwand von der „Problemzone“ zur Wohlfühloase verwandeln:

  1. Verabrede dich mit einer Person, die dich gut kennt, die ebenfalls Freude am Einrichten hat und deren Urteil du schätzt (funktioniert auch per Videoanruf).
  2. Zeige ihr den Raum und zeige ihr auch den Rest deiner Wohnung.
  3. Beschreibe der Person, welche Funktionen der Raum erfüllen sollte, bzw., was dich daran stört, wofür du dir eine Lösung wünschst.
  4. Bitte die Person, sich zu überlegen, wie sie den Raum unter diesen Voraussetzungen gestalten würde. Sie darf dazu alle Möbel und Dekoelemente aus deiner Wohnung einsetzen.
  5. Trink einen Kaffee (oder Tee).
  6. Dann mach genau das, was die Person dir vorschlägt. Egal, was du im ersten Moment darüber denken magst.
  7. Lass das Resultat auf dich wirken. Schlaf einmal drüber. Lass es eine Woche lang genau so. Und schau, was der Raum mit dir macht.

Vielleicht hat die Person ja schon die perfekte Lösung gefunden. Vielleicht ändert ihr die „Regeln“ dieses kleinen Spiels ja auch ab und ihr habt zu zweit drauf geschaut und gemeinsam mit viel Spaß einen tollen Raum kreiert. Oder vielleicht findest du es furchtbar – aber die neue Perspektive hat dir selbst ein paar neue Ideen verschafft, wie du es gerne machen möchtest.

Egal, wie es läuft: du bekommst auf jeden Fall eine neue Perspektive und der Raum, der vorher „unmöglich“ schien, wird sich so lange verändern, bis er dir wirklich entspricht. Und darum geht es.

Viel Spaß mit diesem kleinen Experiment!

Falls du gerne den Blick und den Rat einer Expertin auf deine Räume hättest: buch jetzt dein Erstgespräch.

Falls es bei dir gerade eher dein innerer Raum ist, der Klärung braucht: meditier mit mir. Immer sonntags um 20 Uhr live auf Instagram.

Ich freue mich auf dich.

schöne Dinge schönes Leben

Next shiny object? Ja bitte!

Nein, es sind nicht die schönen Dinge allein, die uns glücklich machen. Das weißt du ja bereits, du hast ja genug von beidem: schönes Leben, schöne Dinge in deiner Wohnung, die dich erfreuen – und eben ein paar, die irgendwie so richtig schräge Fehlkäufe waren, denn eigentlich passt das gar nicht zu dir: nicht zu wissen, was du willst.

Sich damit zu beschäftigen,

was denn die Dinge sind, mit denen wir unser Leben gefüllt haben und

was die Dinge sind, mit denen wir gerne unser Leben füllen möchten und

was sie jeweils für uns repräsentieren, was die wahren Wünsche sind, die dahinter stehen

– das lohnt sich.

Darum finde ich es total ok, dem nächsten shiny object hinterherzulaufen – und auch ab und zu mal darauf hineinzufallen.

Weil die Erfahrung, ent-täuscht zu sein uns direkt dahin führen kann zu erkennen, was der eigentliche Wunsch hinter dem Ding ist.

Wenn du dich für deine Vorliebe für schöne Dingen nach einem Fehlkauf manchmal schuldig fühlst und dann überlegst, ob du vielleicht doch oberflächlich bist und lieber mehr Wert auf andere Dinge legen solltest:

Nein.

Wenn jeder Kauf bei dir ein Fehlkauf wäre, dann wäre das vielleicht eine Perspektive. Aber sei mal ganz ehrlich: so oft kommt es nicht vor, oder? Vielleicht ärgert es dich sogar besonders, weil du eigentlich gut darin bist, die richtige Entscheidung zu treffen. Diese Fehlkäufe scheinen einfach nicht zu dir zu passen.

Ich empfehle dir: Vertraue deiner Neugierde, deiner Intuition. Wenn dich etwas beschäftigt, egal was es ist: sei dir gewiss, dass es dabei immer auch um eine Auseinandersetzung mit einem inneren Thema geht. Dass dabei immer Erkenntnis und Wachstum entsteht. Das geht ganz oft über äußere Dinge. Hat aber absolut nichts mit Oberflächlichkeit zu tun.

Also wenn dich das nächste Mal ein Ding ent-täuscht, kurz nachdem du es dir gekauft hast: erkenne aufsteigende Schuldgefühle als Signal. Und zwar nicht dafür, dass du dich jetzt selber fertig machen solltest und aufhören, Dinge zu kaufen. Sieh es als Signal dafür, dass du die Situation mal aus einer anderen Perspektive betrachten darfst. Worum geht es hier eigentlich?

Wenn du gerne Unterstützung dabei hättest, deine Beziehung zu deinen Räumen und den Dinge darin mehr zu genießen, dann lade ich dich zu diesen beiden nächsten Schritten ein:

Kläre deinen inneren Raum – mit mir, live auf Instagram, jeden Sonntag um 20 Uhr in einer geführten Meditation.

Buche eine Beratung bei mir und lerne, deine Beziehung zu deinen Dingen zu verstehen und noch liebevoller zu gestalten.

Dein Einrichtungsstil – was Du willst und was du brauchst

Der eigene Einrichtungsstil beginnt mit Klarheit.

Und zwar nicht unbedingt darüber, was du WILLST. Als allererstes ist Klarheit darüber, was du BRAUCHST, angesagt.

Damit meine ich nicht, dass du dir niemals Dinge gönnen solltest, die in die Kategorie „Wunderschön, aber brauche ich eigentlich nicht“ fallen. Im Gegenteil, das sind oft die besten Einkäufe, die ihre Funktionalität erst nach dem Kauf enthüllen.

Ich meine damit, dass du mal an einen ganz anderen Ende beginnst: nämlich nicht bei den konkreten Gegenständen, die du dir window shopping mäßig anschaust.

Beginne stattdessen mal bei deinem Raum.

Stelle ihn dir leer vor.

Und dann gehe noch einen Schritt weiter zurück. Zu dir. In dein Innerstes.

Wer bist denn du so? Was hast du als Wesen für Bedürfnisse?

Jetzt und hier! Du entwickelst dich doch ständig weiter und bist vielleicht gar nicht mehr die, als die du in deine Wohnung eingezogen bist. Hast es nur noch nicht bemerkt.

Und was bedeuten deine Bedürfnisse im Hinblick auf dein Zuhause? Womit sollen deine Räume gefüllt (oder eben nicht gefüllt) sein, damit deine Bedürfnisse darin überhaupt erfüllt werden können?

Wenn du diese Fragen beantworten kannst, dann gibt es dafür auch die passenden Einrichtungsgegenstände. Und zwar in genau der Ausfertigung, die dir entspricht. Keine Kompromisse oder Fehlkäufe nötig.

Wenn du gewohnt bist vom anderen Ende her zu beginnen, also zuerst die Gegenstände zu sehen und dann zu schauen, wie sie in deinen Raum passen. Dann stehst du in Wahrheit vor der Frage, wie du zu deiner Einrichtung passt.

Dein Raum ist eine Erweiterung von dir. Nicht umgekehrt.

Wie findest du diese Klarheit?

Gehe zu dir. Nach innen. In die Stille. Finde den Ort hinter den Gedanken.

Dorthin kommst du über einen Spaziergang. Oder über Meditation. Über Malen. Musik hören. Es gibt viele Wege. Du kennst deinen.

Falls du gerne Unterstützung dabei hättest, herauszufinden, was die die Mechanismen hinter Deinen Fehlkäufen sind, wie Du sie vermeiden kannst und wie Du stattdessen Deinen persönlichen Einrichtungsstil entwickeln kannst, dann schick mir hier Deine Anfrage.

Teppich

Fehlkauf oder Investition?

Ich habe mal in einem Haus gelebt, in dem ich am liebsten die komplette Inneneinrichtung ausgetauscht hätte.

Ich machte mir mood boards, wie meine Einrichtung aussähe, wenn ich alles allein bestimmen könnte.

Ging aber zu dem Zeitpunkt nicht. Zum Glück wusste ich: das ist nicht schlimm. Es geht trotzdem.

Eine Sache, die ich in der Zeit gekauft habe, und von der manch eine*r vielleicht sagen würde, den Kauf hätte ich mir doch sparen können, da er höchstens ein Tropfen auf den heißen Stein sein konnte: ein Teppich (siehe Bild).

Er hat mich inzwischen durch drei Wohnungen begleitet und es würde mich nicht überraschen, wenn er eines Tages in meinem Testament auftaucht.

Und weißt du was? Das war mir bereits klar, als ich den Teppich an der Kasse bezahlt habe.

Das ist nach meiner Definition eine nachhaltige und zufriedenstellende Investition: ein Gegenstand, den wir lange behalten wollen – nicht aufgrund von Sparsamkeit, sondern weil er zeitlos zu uns passt.

Einer, den wir nicht ständig austauschen, weil wir nie das kaufen, was wir eigentlich wollen, sondern etwas, von dem wir glauben, dass wir es wollen.

Und weißt du noch etwas? Das ist kein Zufall. Das basiert auf natürlicher Gesetzmäßigkeit. Das kann man lernen.

Wenn es dir bisher willkürlich vorkam, welche deiner Einkäufer in Sachen Einrichtung sich als Fehlkäufe entpuppten und welche als echte Schätze, dann liegt es nicht an dir.

Es liegt daran, dass es einfach anders funktioniert, als dir bisher bewusst war.

Wenn du lernen möchtest, wie du Fehlkäufe vermeiden und stattdessen deinen eigenen zeitlosen Einrichtungsstil entwickeln kannst, dann berate ich dich gerne dazu.

Diese Arbeit ist ein Entwicklungsprozess und geht über einen längeren Zeitraum, der individuell ist.

Es ist mir für die Zusammenarbeit wichtig, dass wir beide uns sicher sind, dass die Chemie zwischen uns stimmt.

Daher kannst du als Neukundin diese Begleitung erst nach einem Erstgespräch buchen.

Erstberatungen dauern 90 Minuten und kosten 450€.

Verbindliche Buchungen und unverbindliche Anfragen: hier schicken.

Lass uns gemeinsam deine Räume in Kraftplätze verwandeln. ✨⛲️✨

#makeyourspaceyourhappyplace

Sarine Turhede

Schöne Dinge – Fehlkauf oder Investition?

Was hast du dir Schönes für deine Wohnung gekauft und sobald es in deinen eigenen vier Wänden stand, war es irgendwie nicht mehr so schön?

Und was hast du dir für deine Wohnung gekauft und es war hinterher noch viel besser, als du geahnt hättest?

Ja, manchmal könnte man wirklich den Eindruck bekommen, es sei total beliebig, welche Käufe sich als teure Fehlkäufe erweisen – und welche richtig gute Treffer sind.

Tatsächlich ist es gar nicht beliebig, welche Einrichtungsgegenstände uns glücklich machen. Und ja, ich behaupte ganz bewusst, dass uns D I N G E glücklich machen. Und das auch noch als spirituelle Beraterin.

Es gibt ganz einfache Prinzipien, die immer wirken. Wenn wir sie befolgen, können wir schon vor einem Kauf wissen, ob ein Möbelstück, Accessoire, Gebrauchsgegenstand oder auch eine Wohnung/ein Haus zu uns passen, uns sogar richtig gut tun – oder eben nicht.

Wenn du es dir gerne schön machst, gerne schöne Dinge um dich hast und nicht darauf verzichten möchtest, aber endlich herausfinden möchtest, wie du diese nervigen Fehlkäufe vermeidest, dann unterstütze ich Dich gerne.

Hier kannst Du eine Erstberatung buchen.

Bist Du Dir noch nicht ganz sicher, was jetzt der nächste Schritt für Dich ist, kannst Du mir hier eine Anfrage für ein kurzes Klärungsgespräch schicken.

Putzen als Putzmuffel

Putzen als Putzmuffel – Mit dieser Erkenntnis wirst Du lästige aber unausweichliche Alltagspflichten mit mehr Leichtigkeit erledigen

Ich habe früher eher ungern geputzt. Dann hatte ich ein Aha-Erlebnis, das mir die Augen dafür geöffnet hat, worum es beim Putzen eigentlich geht. Diese Erkenntnis ist ein echter game changer, wenn es darum geht das Putzen als Putzmuffel endlich nicht nur zu bewältigen, sondern es sogar lieben zu lernen.

Mir hat es jedenfalls so weit die Augen geöffnet, dass ich mir keine Putzfee mehr gewünscht habe, sondern es mir plötzlich wichtig war, selber sauber zu machen (womit ich nicht sage, dass sich das niemals wieder ändern wird oder ich jemanden dafür verurteile, diese Dienstleistung in Anspruch zu nehmen).

Was das für ein Aha-Erlebnis war? Ich war zu Besuch im Haus zweier spiritueller Meister und es stand ein Frühjahrsputz an.

Genauer gesagt war ich nicht einfach zu Besuch.

Ich war zum Seva da.

Seva ist sanskrit und bedeutet „selbstloser Dienst“. Es geht dabei darum, dass die/der Dienende durch hingebungsvolle Arbeit (es ist einfache, physische Arbeit, wie eben Putzen oder Gartenarbeit, etc.) näher zu Gott kommt.

Besonders indische Ashrams sind dafür bekannt, Menschen die Möglichkeit zu geben Seva zu praktizieren, aber es gibt auf der ganzen Welt spirituelle Einrichtungen, die dies anbieten.

So auch bei Shakandra und Xantor, den beiden spirituellen Meistern, die ich besuchte, die ein Lichtzentrum in Australien leiten. Ohne eine bestimmte Erwartungshaltung war ich durch meinen Seva bei ihr darauf eingestellt, neue/tiefere Erkenntnisse in ganz alltäglichen Handlungen zu finden.

Ich war offen dafür, Dinge anders zu sehen.

Shakandra und ihr Mann Xantor haben ein schönes großes Haus, mitten in der Natur in einem kleinen Ort in der Nähe von Melbourne.

Großes Haus heißt: viel Fläche sauber zu machen.

An diesem Tag sollte ich die Wände von Spinnweben befreien.

Großes Haus mitten in der Natur heißt: viele Spinnweben, auch wenn die HausbewohnerInnen sehr reinliche Menschen sind.

Ausgerüstet mit einem Besen stand ich also vor einer ordentlichen Fläche an Hauswand, mit einer beträchtlichen Menge an Spinnweben.

Als Putzmuffel könnte man da leicht eine kleine Krise bekommen.

Aber ich bekam etwas ganz anderes.

Als ich dort mit einem Besen die Hauswände von Spinnweben befreite, überkam mich das Gefühl, dass das Haus sich über meine Aufmerksamkeit freute.

Es schien sich geradezu gestreichelt zu fühlen.

Mit dieser Vorstellung machte mir das Ganze auf einmal Freude.

Das hier hatte nichts mit meiner üblichen Haltung von „Hausarbeit ist so ätzend, weil sie niemals aufhört“ zu tun.

Hier eröffnete sich mir ein ganz anderer Blick, ein neues Verständnis von dem, was ich da eigentlich tat.

Dafür gibt es eine Erklärung:

Alles ist belebt.

Sämtliche Materie (und auch der Raum dazwischen) hat ein eigenes Bewusstsein.

Nicht nur das:

Alles kommuniziert.

Das Bewusstsein Deiner Umgebung kommuniziert mit Dir.

Das mag jetzt paradox klingen: Wie kann etwas mit Deinem Bewusstsein kommunizieren, wenn Du Dir doch über diese Beziehung oder Kommunikation nicht bewusst bist?

Dein Bewusstsein ist mehr als Dein Verstand, Dein sogenanntes Tagesbewusstsein.

Dein ganzer Körper, alles, was zu Deinem Wesen dazu gehört, hat/ist eigenes Bewusstsein.

Es ist dieses Bewusstsein, was in ständiger Kommunikation mit deiner Umgebung steht.

Darum ist es für Dein Wohlbefinden wichtig, in Harmonie mit Deiner Umgebung zu sein.

Dich in den Räumen wohlzufühlen, in denen Du Dich aufhältst.

Dafür kannst Du etwas tun.

Denn Deine Räume geben die Energie, die Du aussendest, zurück.

Natürlich freuen sich Dein Haus, Deine Wohnung, Deine Dinge, wenn Du sie liebevoll betrachtest und behandelst. Genauso nehmen sie es auch wahr, wenn Du sie ignorierst, als Belastung empfindest oder Deinen Frust über die nervige Arbeit, die sie verursachen beim Putzen (wenn Du es überhaupt tust) an ihnen ablässt.

Deine Umgebung kommuniziert mit Dir indem sie Dir die Energie spiegelt, die Du aussendest.

Heißt: wenn Du Putzen als Kommunikation mit Deiner Umgebung betrachten kannst, eine Art ihr Deine liebevolle Aufmerksamkeit zu geben, dann wirst Du diese liebevolle Zuwendung selbst auch in Deinen Räumen spüren. So lässt sich nicht nur das Putzen als Putzmuffel lernen.

Diese Erkenntnis, dass alles Bewusstsein hat und in Kommunikation mit Dir steht, kannst Du auf alle Tätigkeiten übertragen, die Dir lästig sind, um die Du aber nicht herum kommst.

Wenn Du gerne Hilfe dabei hättest, Harmonie in Deinen Räumen herzustellen, so dass sie optimal auf Deine Bedürfnisse abgestimmt sind und Deiner Persönlichkeit entsprechen, dann schau mal, ob Dir meine Feng Shui Beratung gut tun könnte. Hier findest Du mehr Information dazu.