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Umzugsgedanken – Bloggen oder Vloggen, wie es hier wietergeht, Monetarisierung von Inhalten

Bloggen oder Vloggen? Während ich so meine Kisten ausgepackt und mein Leben neu sortiert habe, ordneten sich auch einige Gedanken in mir neu. Und zwar über die Zukunft meines Blogs und verschiedener Alternativen. Ich bin gespannt, wie Du darüber denkst.

Da ich in letzter Zeit selber öfter Vlogs schaue und besonders gerne solche, bei denen aufgeräumt, umgeräumt, neu gestaltet wird, habe ich mich gefilmt, als es gestern endlich so weit war, mich dem Auspacken und Einräumen zu widmen. Dabei wurde mir klar, aus welchem Grund ich lieber blogge, obwohl ich ja sogar mal Film studiert habe und mir viele Aspekte daran auch beim Machen gefallen.

Was mich am Filmen nervt

Ganz ehrlich: Für mich wird der Schnitt zum Verhängnis. Da gibt es so viele Aspekte, auf die ich keine Lust habe, dass daran tatsächlich schon mal die Fertigstellung scheitert!

Ich mag es nicht, wenn mir etwas nicht gefällt und ich es eigentlich neu drehen müsste.

Ich mag es nicht, wenn ich etwas vergessen habe und es eigentlich neu drehen müsste.

Ich mag es nicht, mir mehrfach mein Filmmaterial anzuschauen. Da werde ich komisch im Kopf.

Außerdem: der viele Speicherplatz. Ich habe zwar eine externe Festplatte, extra für Filmmaterial, aber irgendwie missfällt es mir trotzdem, so viel Speicher zu benötigen.

Manchmal, wenn mir Dinge keine Freude machen, dann liegt es daran, dass ich mir einfach nicht die Zeit gebe und die nötige Geduld dafür aufbringe. Irgendwann stelle ich dann fest, dass es wirklich nur daran lag und mir die Sache an sich sehr wohl Spaß macht.

Vielleicht mehr Hingabe?

Ich könnte mir vorstellen, dass das beim Vloggen/Filmen tatsächlich bei mir ein wenig so ist – weil ich im Schreiben und Fotografieren einfach geübter bin und es dementsprechend flüssiger von der Hand geht. Es könnte also eine schöne Hingabeübung sein, mehr zu filmen. Denn Tatsache ist, auch ein Blogartikel braucht seine Zeit, bis alle Schritte des Arbeitsprozesses erledigt sind – es fällt mir nur nicht mehr so auf, weil ich es gewohnt bin.

Davon abgesehen hat das Bloggen für mich jedoch etwas, was auf eine ganz natürliche Art Achtsamkeit erzeugt: Wenn ich einen Text schreibe, dann stelle ich mir Fragen und es entsteht in mir ein Bewusstsein über meine Gedanken. Ich schreibe drauf los, überlege, wie ich meine Gedanken noch treffender formulieren kann, so dass sie für andere verständlich werden und oft entsteht dabei in mir ein neues Verständnis darüber, was ich wirklich denke.

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In meiner Bald-nicht-mehr-meiner-Küche

Bloggen = Schreiben + Fotografie = Bewusste Wahrnehmung

Wenn ich dazu noch die Fotografie nehme, mit der ich viele meiner Artikel ergänze, dann habe ich manchmal einfach nur Freude daran, ein Selbstporträt zu inszenieren – manchmal erzählen die Bilderserien aber auch eine eigene Geschichte, parallel/ergänzend zum Text und man kann einfach nur durchscrollen (bei einem Video könnte man natürlich auch „durchspringen“, aber den Inhalt kann man dabei nicht unbedingt erfassen).

Das hat dann vielleicht nicht so viel mit Achtsamkeit aus Leserperspektive zu tun, aber für mich löst Fotografie ganz oft eine gesteigerte Wertschätzung aus. Weil für mich mit einer Spiegel-Reflex-Kamera einfach alles mehr besonders aussieht. Anstatt dass alles perfekt sein muss, damit sich ein schöner Schein inszenieren lässt, wird alles durch den Blick durch die Kamera besonders. Natürlich komponiere ich auch mal ein Bild, damit es die Stimmung, die ich wiedergeben möchte, besser ausdrückt. Aber ich habe (bisher jedenfalls) nicht das Bedürfnis gehabt, mir extra Dinge zuzulegen, damit ich meinen Instagram-Feed auf eine gewisse Weise darstellen kann. Verstehst Du, was ich meine?

Beim Filmen habe ich irgendwie immer so diese Haltung „So, ich mach jetzt einfach mal drauf los, hinterher kann man das ja schneiden oder nachdrehen“ – wozu ich dann keine Lust habe. Oder ich mache mir einen Leitfaden und komme dann doch vom Skript ab und es kommt etwas ganz anderes dabei heraus – und meistens nichts, was für irgendwen außer mir selbst relevant ist (und manchmal nichtmal das). Ich fühle mich beim Filmen irgendwie nicht so kompetent/geübt darin, den Fluss zu dirigieren. Habe ich Lust, das zu ändern? Zu üben? Das ist, glaube ich, die Frage, die ich momentan noch nicht so recht beantworten kann.

„Mit Videos lässt sich leichter Geld verdienen“

Was sicher in der Bloggen oder Vloggen-Frage eine Rolle spielt, ist der Gedanke: Videos auf YouTube lassen sich (leichter) monetarisieren als Blog-Artikel. Ich glaube, da ist einerseits etwas dran (auch wenn das eine sehr vereinfachte Sicht mit vielen Faktoren und einigen „Abers“ ist), andererseits: Was nützt es, wenn mir das Video-Produzieren nicht genug Freude bereitet, um die Arbeit auch zu Ende zu bringen!? 🙂

Ich mache mir in letzter Zeit mehr Gedanken zu dem Thema direkte Monetarisierung meiner Inhalte. Das fing an, als mir klar wurde, dass ich kein Interesse daran habe, meinen Blog nur unter dem Aspekt zu führen, dass es eine „Werbemaßnahme“ für meine Coachings und mein Feng Shui ist. Und kein rein persönliches Tagebuch, was „zufällig“ öffentlich steht.

Für mich hat das Bloggen – sowohl aus Produzentinnen- als auch aus Konsumentinnen-Sicht – einen viel höheren Eigenwert. Also liegt natürlich auch der Gedanke nahe, ob ich vielleicht einen Fokus-Wandel anstreben möchte und andere Einnahmequellen – wie eben zum Beispiel direkte Monetarisierung von Videos und Artikeln – in Betracht ziehen. Da werde ich bestimmt auch noch dazu schreiben, denn das ist ja auch ein ganz spannendes Thema, gerade in Hinblick auf das spirituelle Feld, zu dem ich mich zähle.

Mein vorläufiges Fazit und Empfehlungen:

Man kommt bei der Umsetzung zu mehr Erkenntnissen als beim Theoretisieren.

Empfehlung: Mach lieber einen Vlog oder Blog oder Podcasts, anstatt Dich zu fragen, ob Du es tun solltest. Diese Frage, ob wir etwas machen sollten ist übrigens ein Impuls es zu tun – sonst würdest Du Dir die Frage nicht stellen. Und wenn es nur dazu ist, dass du beim Vloggen feststellst, dass Du eigentlich lieber bloggst. 😉 Also: Was fragst Du Dich gerade, ob Du es wohl tun solltest?

Nicht zu früh das Handtuch schmeißen:

Ich werde trotz meiner Erkenntnis, dass ich wohl lieber blogge, die Hingabe-Herausforderung annehmen und den Vlog fertig machen. Vielleicht einfach nur um ein für alle Male zu entscheiden, dass ich wirklich keine Lust auf den Filmproduktionsprozess habe (dann wird nämlich auch die Frage hinfällig, ob ich mir nicht doch mal eine Filmkamera zulegen möchte). Vielleicht überrascht mich aber auch das Ergebnis, wenn ich mich so richtig offen darauf einlasse. Wäre nicht das erste Mal. Das hat durchaus auch etwas mit Resonanz aus dem Außen zu tun. Und die gibt es nunmal nicht für ein halbfertiges Video in der metaphorischen Schublade …

Empfehlung: Wenn Du meinst zu merken, etwas ist nicht Dein Ding – gestatte Dir, es dennoch zum Abschluss zu bringen. Vielleicht bist Du einfach nur in einer selbstzweiflerischen Phase. Und wenn Du hinterher merkst, der Zweifel war berechtigt – dann hast Du einfach diese absolute Gewissheit und wirst Dich nicht mehr fragen, ob Du nicht doch vielleicht xy solltest. Unfertige Projekte haben die Angewohnheit, einen nicht in Ruhe zu lassen, sie immer wieder aufnehmen zu wollen.

Ausnahme

Achtung: diese Empfehlung gilt nur für Dinge, die Du immer wieder mal beginnst und nicht oder nur ab und zu zum Abschluss bringst. Es ist dieses Unabgeschlossene, das dich sozusagen in einer Schleife hält – nicht die Sache an sich. Wenn Du in einer Situation bist, wo Du feststellst, Du bist irgendwie im falschen Film und Du solltest lieber an anderer Stelle sein, dann ist das etwas anderes und musst natürlich nicht ausharren. Ich denke, Du kannst den Unterschied wahrnehmen – falls nicht, schreib mir gerne.

Das waren also die Gedanken, die mich während des Umzugs beschäftigt haben. Was das Blog-/Video-Thema angeht, würde mich sehr interessieren, wie Du darüber denkst. Sowohl aus der Perspektive als Leser:in/Zuschauer:in als auch aus der Perspektive der/des Kreativen: Was ist Dein Lieblingsmedium und was gefällt Dir daran so gut? Schreib mir Deinen Kommentar hierzu unter dem Artikel.

Ich bin sehr gespannt auf Deine Rückmeldung.

Alles Liebe,

Sarine

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Meine Wohnung und was sie bedeutet

Vor zwei Jahren bin ich in meine Wohnung gezogen. Sie war und ist von sich aus schon ein Traum und ich habe dann nochmal extra viel Liebe und Arbeit hinein gesteckt und sie zu meinem Traum gemacht. Wohl wissend, dass sie nicht lange meinem Lebensstil entsprechen würde, denn es ist eine Wohnung für eine Person.

Ich wusste, sobald ich sie fertig gestaltet hätte, würde ich jemanden treffen und es würde nicht lange dauern, bis wir zusammen ziehen würden.

Skizze Entwurf Wohnzimmer

Ich traf Carsten dann sogar noch während ich ganz am Anfang mit der Wohnung war und er half mir die etlichen schweren Holzmöbel die vier Treppen hochzutragen und zusammen zu bauen.

Vorgestern wurden diese Möbel von einer Käuferin abgeholt und wir haben Silvester hier verbracht um Abschied von dieser tollen Wohnung zu nehmen.

Zwei Jahre sind viel und gleichzeitig überhaupt nicht.

Der Auszug aus einem Zuhause, dass ich mit viel Liebe ganz nach meinen Wünschen gestaltet habe, obwohl ich wusste, dass es nur für kurze Zeit sein würde, ist ein guter Ego-Test. 🙂 Denn natürlich ist es vorher leicht, sich zu sagen: „Egal, wenn es nur für kurze Zeit sein sollte, und ich hinterher alles wieder weißen muss – ich streiche trotzdem die Wände, weil es mir den Aufwand wert ist.“

Ich finde, ich hatte Recht – und ich würde es trotzdem nicht wieder so machen.

Weil ich verstanden habe, was mein tieferes Anliegen war, das noch bedeutender war, als dass es mir gefällt, meine Umgebung zu gestalten:

Ich hatte das dringende Bedürfnis, einmal alles genau so zu machen und zu haben, wie ich es wollte. Ohne mit jemandem Kompromisse eingehen zu müssen. Und egal, ob die Ausgaben dafür in einem vernünftigen Bezug zu meinem Vermögen standen oder auch dem Zeitraum, für den ich die Investition machte.

Wir gewinnen Erkenntnisse aus Erfahrungen. Darum ist es gut, unseren Wünschen udn Handlungsimpulsen zu folgen und uns dabei zu beobachten – denn oft wissen wir gar nicht so genau, was denn eigentlich dahiter steckt.

Mein Wunsch, einmal alles ganz genau so haben zu wollen, wie ich allein es will kam aus einer Verletzung. Aus dem Gefühl, immer die Vernünftige sein zu müssen, die auf andere Rücksicht nimmt und dabei die eigenen Wünsche opfert. (Du hast die Punkte sicher schon verbunden: Das hat was mit dem Thema Kollektivismus zu tun.)

Es war natürlich kein Zufall, dass meine neue Wohnung mit dem Beginn einer neuen Beziehung zusammen traf – denn diese Verletzung ist ein Beziehungsthema.

Es gibt bestimmt genug Menschen, die meinem Ich vor einem Jahr zusprechen würden und vielleicht so etwas sagen wie: „Ja genau, in einer guten Beziehung muss man sich nicht für den anderen verbiegen. Man muss wissen, was man selber will und wenn der andere dann ein Problem damit hat, dann muss man das auch mal aushalten – oder dann ist es vielleicht gar nicht die richtige Beziehung.“

So habe ich früher auch gedacht. Nach dem, was ich in den letzten zwei Jahren über Beziehung erfahren habe bin ich heute der Überzeugung: genau diese Art zu denken ist der Grund, warum Beziehungen scheitern.

Die Prämisse ist bei diesem Denken ist (so war es auf jeden Fall bei mir): bei einer Beziehung stehen zwei Menschen in einem Widerspruch zu einander. Es geht bei dieser Sicht darum, unterschiedliche Bedürfnisse abzuwägen und aus den vorhandenen Gegebenheiten zu wählen und dann irgendwie mit den Befintlichkeiten zurecht zu kommen.

Die Möglichkeit, dass eine Beziehung sozusagen eine eigene Wesenheit hat, bei der Harmonie und die Erfüllung von Bedürfnissen erst im Zusammenspiel entsteht, und zwar nur wenn sich die Beteiligten aufeinander und grundsätzlich Beziehung zu einem anderen Menschen einlassen, liegt jenseits des Denkhorizontes.

Meine Traumwohnung habe ich sozusagen auf der Prämisse gebaut: „Das ist die Gelegenheit, einmal meinen Willen zu bekommen – danach gibt es wieder Kompromisse und das kann mir niemals so gut gefallen, wie mein eigener Geschmack.“

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Mit diesem Bild von Beziehung (= Gefängnis) spazierte ich in unser erstes Date, damals noch unbewusst – aber es wurde mir zum Glück an genau diesem Tag klar, dass es das war, was mich zögern ließ, Carsten nochmal wieder sehen zu wollen. Dieser Teil, der davon überzeugt war, dass Beziehung per se irgendwie Gefängnis sei. Die Erkenntnis, dass es diese Überzeugung war, die zwischen mir und einer Beziehung zu egal wem stand, kam nicht einfach so über mich – sondern weil Carsten sie mir an den Kopf warf. Und ich durch mein angekratztes Ego hindurch spürte: Was er sagt war wahr.

Es gab seither noch häufig Gelegenheit mir selbst auf die Schliche zu kommen, wie ich an irgendeinem Punkt meinen Willen durchsetzen wollte, aus Angst, dass sonst wieder meine Bedürfnisse übergangen würden.

Doch die Erkenntnis, dass eine gute Beziehung eben kein Aushandeln von „Entweder meine Wünsche oder Deine“ ist, sondern ein „Ich weiß, dass etwas Gutes (Neues) für uns beide entsteht, wenn wir uns aufeinander einlassen“ hat mir geholfen, nicht „nachzugeben“ oder „einzuknicken“, wenn unsere Wünsche scheinbar im Gegensatz standen. Sie hat mir geholfen, ins Vertrauen zu gehen, dass ich von meinem Standpunkt abweichen darf und dass ich nichts verliere, wenn ich mich auf meinen Partner einlasse, sondern etwas gewinne.

So ist jedes Mal, wo ich dies getan habe, eine neue Möglichkeit, eine neue Lösung, ein neuer Weg aufgetaucht, was am Ende immer besser war als mein alleiniger Wille.

Sarine Turhede
Sarine Turhede

Natürlich gab es dennoch einen Augenblick der Traurigkeit, diese wunderschöne Wohnung bald zu verlassen. Sie ist ja nicht nur das Abbild meiner Verletzung sondern eben ein Ausdruck meiner Seele. Dieses Gefühl nehme ich mit und ich weiß, es wird auch in der gemeinsamen Wohnung zum Ausdruck kommen – doch es ist eben noch nicht sichtbar sondern wird erst entstehen. Gerade fühle ich also Dankbarkeit für die schöne Zeit hier und die Vorfreude auf die gemeinsame Wohnung.

Und ja, auch eine große Dankbarkeit, dass es sich nicht wie ein Verlust anfühlt, dass die Wohnung, in die wir zusammen ziehen von den Voraussetzungen nicht so schön ist wie meine. Vor zwei Jahren hätte das tiefes Unwohlsein in mir ausgelöst.

Jetzt weiß ich, dass ich mich darauf freuen darf, dass etwas Schönes entsteht, was ich mir alleine nicht vorstellen könnte, wenn ich mich auf auf Gegebenheiten, Menschen (denn das gilt ja nicht nur für Partnerschaften) und Dinge einlasse, die ich alleine vielleicht nicht gewählt hätte.

Ich glaube nicht mehr, dass wir besser darin werden müssen uns zu behaupten und unsere Bedürfnisse „durchzusetzen“. Ich glaube, wir würden gut daran tun, uns mehr in die Geisteshaltung zu begeben, dass wir uns aufeinander einlassen dürfen – dass wir dafür nicht bestraft oder übergangen werden, sondern dass wir diesbezügliche Verletzungen nur genau so heilen können: Indem wir uns die Erfahrung erlauben, dass etwas Schönes entsteht, wenn wir uns auf andere einlassen.

Ich wünsche Dir ein segensreiches neues Jahr.

Mögen wir alle mehr spüren, dass unser Gegenüber nicht im Gegensatz oder Widerspruch zu uns steht, sondern in göttlicher Verbindung.

✨ 💌 ✨

Alles Liebe,
Sarine

Frei verbunden - Starter Set Sarine Turhede

In Freiheit verbunden – Geht das?

Brodelt es in Deinem Inneren gerade auch vor lauter Gedanken – zu allen möglichen Themen? Das sind bei mir die Zeiten, wo ich nach außen hin besonders still wirke. Mein Gegenüber ahnt dann gar nicht, dass ich so ruhig bin, weil so viel in meinem Inneren los ist. Und für mich ist es umgekehrt so, dass ich gar nicht mitbekomme, wie still ich nach außen bin – weil in mir ja so viel los ist. (:

Es gibt zwei Themen, die mich gerade besonders beschäftigen – und auch wenn man es auf den ersten Blick nicht unbedingt sehen muss, so hängen sie zusammen.

Kollektivismus vs Individualismus

und

Technologie vs Natur

Jetzt geht es erstmal „nur“ um das erstgenannte, aber das andere folgt – und die Verknüpfung natürlich auch.

Kennst Du das, dass Du das Gefühl hast, Du hast so viele Gedanken zu einer Sache, die alle raus wollen, dass Du schon total müde bist, bevor Du anfängst, weil du weißt, das ist nicht mal eben so in drei Minuten abgehandelt, und dass es auch eine gewisse Kraft fordert, sich darauf einzulassen?

So geht es mir gerade – aber ich weiß auch, dass das Gefühl der Befreiung und des Loslassens erst und nur dann kommt, wenn ich mich eben darauf eingelassen und alles aufgeschrieben habe – egal, wie lange es dauert. (Anmerkung: Jetzt, wo ich den Text fertig geschrieben habe, kann ich Dir sagen, ich habe gegen 20:30 Uhr begonnen und nun, wo er fertig ist, ist es 23:57 Uhr und es sind fünf Seiten.)

Also los.

Eine Buch-/Autor:innenempfehlung

Ich weiß nicht, inwieweit Dich das Thema Kollektivismus / Individualismus gerade bewusst beschäftigt. Mir begegnet es seit einer Weile und es gab auch einen konkreten Impulsgeber, mit dem ich Dich sehr gerne „bekannt“ machen möchte – falls Du ihn nicht bereits kennst:

Ich spreche von der Thalus-von-Athos-Buchreihe. Falls Du sie noch nicht kennst, gehe ich ganz stark davon aus, dass Du Dich jetzt freuen darfst: Es sind die Berichte eines Menschen, der Kontakt mit Wesen hat, die sich kurz und knapp als Helfer der lichtvollen Menschen hier auf der Erde beschreiben lassen. Und die jede Menge Einblicke in die Hintergründe dessen, was sich hier abspielt, haben und ihr Wissen mit Thalus von Athos teilen, unter anderem auch zu dem Zweck, dass er das Wissen wiederum weitergibt.

Wenn Du das, was ich so zum Thema Impfung veröffentlicht habe (falls Du neu hier bist: hier der Text auf dem Blog, hier der Podcast), verfolgt hast (und vor allem auch meine Antworten auf die Kommentare dazu), dann weißt Du ja, dass ich von sehr vielen alternativen Nachrichtenkanälen nicht viel mehr halte als von sogenannten Mainstream-Nachrichten. („Zufällig“ habe ich nach Beendigung dieser Nachricht einen Kanal gefunden, den ich von der Energie her ganz ansprechend fand, auch wenn ich nach wie vor dabei bleibe, lieber generell nicht zu viele Nachrichten zu verfolgen – reitschuster.de)

Das bedeutet jedoch nicht, dass ich Verschwörungstheorien oder alternative Sichtweisen auf das Weltgeschehen per se für unseriös halte oder gar ablehne! Im Gegenteil – ich bin ganz überzeugt davon, dass die meisten Dinge, die als „Verschwörungstheorie“ abgelehnt werden, wahr sind oder zumindest einen ganz wesentlichen Funken Wahrheit enthalten. Und ich bin, wie Du sicher selbst schon bemerkt hast, ein recht analytisch und intellektuell veranlagter Mensch. Mit anderen Worten: mich interessiert Wissen – ich kann bei allem Vertrauen auf meine fühlende Wahrnehmung sehr viele energetische Arbeiten besser oder gar nur dann annehmen, wenn ich auch etwas für meinen Geist bekomme.

Bei aller Liebe zum Herzensweg – Erklärungen sind wichtig

Darum sind für mich die Thalus-von-Athos-Bücher (oder auch jemand wie Christina von Dreien, die ja auch – auf eine andere Art – viele Erklärungen liefert) eine richtig wertvolle Entdeckung. Weil sie genau das tun: Erklärungen zu liefern. Also, sicherlich nicht ausreichend befriedigende Erklärungen für Menschen, die nur das glauben können, was sie selbst gesehen haben, oder was irgendwie messbar und/oder verifizierbar ist. Für mich sind diese Erklärungen befriedigend, weil etwas in mir sagt „Das ist wahr, auch wenn ich vielleicht keine weiteren Beweise dafür finden werde.“

(Es gibt übrigens neun TvA-Bände – ich bin gerade mal im vierten und freue mich, noch so viel vor mir zu haben.)

Ich behaupte mal, wenn Du meine Texte – vor allem die langen – gerne liest, dann stehen die Chancen ganz gut, dass Dir auch die Thalus-von-Athos-Bücher gefallen (das klingt vielleicht überheblich, aber ich meine es so: wenn du von meinen langen und ausführlichen Betrachtungen nicht abgeschreckt oder gar gelangweilt bist, sondern sie eben bis zum Ende liest und Dich gerade noch dieser Art von Texten sehnst, dann bist Du bei TvA genau richtig – da gibt es nämlich noch viel mehr davon :).

Das beste aus beiden Welten: intellektuell UND im Herzen verankert

Der Autor ist ebenfalls ein sehr intellektueller Mensch – der gleichzeitig total im Herzen verankert ist und sehr offen von seinen Erfahrungen schreibt. Er teilt und reflektiert dabei auch darüber, wo er sich selbst im Wege steht, oder was ihn herausfordert. Ich glaube, das ist die Ethnologin in mir (ich habe ein Kulturwissenschaftsstudium absolviert, bei dem Ethnologie ein Schwerpunkt und für mich ein ganz wichtiger Baustein für meine eigene persönliche Entwicklung war), die das so zu schätzen weiß: Nicht nur etwas zu beobachten und zu beschreiben, sondern auch die eigene Wahrnehmung dazu kenntlich zu machen – anstatt zu versuchen, sie zu „vertuschen“ oder gar als Objektivität auszugeben.

TvA schreibt über unglaublich viele Zusammenhänge und Phänomene – die zur Zeit sicherlich am ehesten noch in den alternativen Medien thematisiert werden. Aber – und das ist für mich der Grund, warum ich seine Bücher sehr gerne lese und mich von alternativen Nachrichten weitgehend fernhalte: Die Energie ist eine neutrale bzw. ganz liebevolle und eben nicht diese schrille, angstverbreitende Weltuntergangsstimmung. Wobei seine Erzählungen keineswegs immer rosig sind, sondern eben auch ganz viele Thematiken besprochen werden, die einen durchaus traurig oder etwas entmutigt stimmen können (sicherlich umso mehr, wenn man sich mit dem Unlicht noch nie beschäftigt hat). Manchmal gibt es aber auch Passagen, über die ich hinweg lese und wo cih merke, hier ist es für mich gar nicht so wichtig, Wissen aufzunehmen, sondern es ist einfach angenehm, mit der Energie des Buches und der darin vorkommenden Wesen in Verbindung zu sein.

Kurz zur Klarstellung: Alles, was ich jetzt zum Inhalt der Bücher wiedergebe, ist natürlich das, was ich daraus gelesen habe und kein direktes Zitat. Vielleicht hat TvA es also gar nicht so gemeint, wie ich es Dir jetzt hier wiedergebe. Lies, denk und fühl am besten selbst nach. 😉

Nicht alle gehören zu „den Guten“

Ein wichtiges Thema bei TvA ist, dass eben nicht alle Menschen/Wesen, die auf der Erde leben gleich geschweige den im Grunde gut sind. Es gibt eine (kleine) Anzahl, die einen Großteil der irdischen Bevölkerung versklavt und gegeneinander aufgebracht haben. (Die Bücher wurden übrigens z. T. Vor 15 Jahren geschrieben doch gerade jetzt lesen sie sich, als würde der Autor über die heutige Zeit sprechen.)

Dabei treffen zwei verschiedene Prinzipien aufeinander – wobei das interessante und relevante nicht ist, dass die Versklaver unlichte Wesen sind und die ursprüngliche Erdbevölkerung lichte Wesen, die manipulierbar und versklavbar waren/sind, weil ihnen diese Art von Bewusstsein, das die Angreifer nutzen, völlig fremd war.

Die ursprüngliche Natur des Menschen ist licht, Gott zu gewandt – und individualistisch

Was für mich beim Lesen immer wieder hervorspringt ist, dass die ursprüngliche, lichte, mit Gott in Verbindung stehende Natur der Menschen individualistisch ist. Und dass das Prinzip, das den unlichten, versklavenden Wesen entspricht, ein kollektivistisches ist.

Ich glaube, ich finde das so bemerkenswert, weil es in uns eine starke Sehnsucht nach Gemeinschaft gibt. Gerade unter vielen spirituellen Menschen ist es doch ein gewisser wunder Punkt, sich in der alltäglichen Gesellschaft außen vor zu fühlen, so dass wir daraufhin versuchen unsere Gleichgesinnten in anderen spirituellen Menschen zu finden.

Tatsächlich spricht TvA bzw. die Wesen, die ihm diese Zusammenhänge erklären und aufzeigen, auch von lichtkollektiven Wesen/Strukturen. Also Wesen, die ihr Licht überhöhen und auf ihre Weise ebenfalls kollektivistisch ausgerichtet sind, wie die unlichten Wesen/Gemeinschaften auch.

Bedeutet das also, dass Gemeinschaft „schlecht“ ist?

Vielleicht sogar verblendet oder von Gott abgewandt? Ich lese den Autor nicht so. Ich finde den Punkt deshalb so interessant, weil ich lange Zeit sehr darauf ausgerichtet gewesen bin, möglichst gleichgesinnte Menschen zu finden.

Bis mir klar wurde: Das hat etwas damit zu tun, dass ich mich nur dann angenommen und dazugehörig fühle, wenn andere mich wohlwollend betrachten. Was bedeutet, ich mache meine „Daseinsberechtigung“ irgendwie davon abhängig, dass ich anderen gefalle.

Sobald es eine Unstimmigkeit zwischen mir und meinem Gegenüber gab, konnte ich das nicht als etwas, was sein darf, annehmen, sondern es war ein Problem und ich fing an mich anderen Menschen zu sehnen, die mich besser oder gar „richtig“ verstünden. Ich glaube da sitzt die Macht und, ja, ich nenne es jetzt mal so: die Gefahr des Kollektivismus. Zu glauben, wir müssen alle gleich sein, sonst können wir nicht nebeneinander bestehen. Dann muss einer weichen.

Die Suche nach unserem „tribe“ – Eine Illusion?

So sind wir ständig auf der Suche nach unserem „tribe“, nach den Menschen mit der „richtigen“ (= unseren) Einstellung – und es kann immer wieder nur darauf hinauslaufen, dass wir vielleicht für einen Augenblick meinen, „es“ gefunden zu haben. Bis zur nächsten Enttäuschung, dass die anderen in irgendeinem Punkt doch nicht so ticken wie wir oder uns an irgendeinem Punkt doch nicht komplett verstehen.

An vielen Stellen versuchen wir uns auch anzupassen, in eine Gemeinschaft reinzupassen, nicht mit eigenen Gedanken und Wesenszügen, die wir an keinem anderen feststellen, irgendwie blöd dazustehen. Wir merken gar nicht, dass das, was wir da tun, die Ablehnung unserer eigenen an Gott angebundenen Natur ist – die nunmal individualistisch ist.

Es ist – wie die Wahrheit nunmal immer so schön ist – eigentlich ganz simpel und wenn wir es erkannt haben, fragen wir uns, wie wir das vorher nicht sehen konnten: Ob wir uns angenommen, geliebt und dazugehörig fühlen, hat nichts mit anderen Menschen zu tun, sondern damit, wie unsere Verbindung zu Gott ist.

Wenn wir unsere Anbindung an Gott spüren können, dann fühlen wir uns angenommen und geliebt, fühlen uns richtig, genau so, wie wir als Individuen sind – und wir kämen gar nicht darauf, dass unsere Daseinsberechtigung oder Zugehörigkeit davon in Frage gestellt wird, inwiefern andere Menschen genauso oder anders als wir sind. Wir würden Gemeinschaft empfinden ohne, dass daran die Bedingung geknüpft wäre dass wir oder unser Gegenüber sich anpassen müssten.

Warum kollektivistische Wesen keine echte Verbindung mögen

Aus diesem Grunde ist es logischerweise ein Anliegen der Wesen der kollektivistischen Struktur – also Wesen, die ihre Verbindung zu Gott nicht leben wollen (ich bin mir nicht sicher, ob ich glaube, dass es wirklich Wesen gibt, die nicht an Gott angebunden sind, da ja letztlich Gott der Urstoff ist, aus dem alles ist, aber ich bin mir sicher, dass diese selbstgewählte Illusion durchaus eine sehr reale Wirkung von Nicht-an-Gott-Angebundensein hat), sondern sich selbst an Gottes Stelle setzen – auch die individualistischen Wesen dazu zu bringen, ebenfalls ihre Anbindung aufzugeben und stattdessen in das kollektivistische Prinzip einzugehen.

Paradoxerweise ist die Antwort oder die Lösung nicht das Einzelgängerdasein. Das ist, so mein Verständnis, nicht gemeint mit „individualistisch“. Ich bin überzeugt, dass wir Menschen soziale, gemeinschaftliche Wesen sind – nur eben ohne Bedingung an die anderen oder an uns selbst. Unsere Gemeinschaft stellt sich wie gesagt nur dann in Frage, wenn bereits unsere Verbindung zu Gott geschwächt oder gar unterbrochen ist.

Wie gesagt, dass sind jetzt Impulse, die ich aus den TvA-Büchern gezogen habe, die sicher nicht alle so buchstäblich dort zu finden sind.

Wir können die Beziehung zu uns selber nur in Beziehung zueinander heile

Eine interessante Querverbindung fand ich zu einer zentralen Aussage einer anderen spirituellen Person der Öffentlichkeit – die in vielerlei Hinsicht ganz anders ist als TvA (was, wie ich finde, schön anschaulich macht, dass sehr wohl Verbindung vorhanden ist, wenn Menschen individualistisch ausgerichtet leben): Die amerikanische spirituelle Lehrerin Teal Swan betont immer wieder, dass der Dreh- und Angelpunkt in der persönlichen/spirituellen Entwicklung sei, dass wir unsere Beziehungen zueinander heilen.

Eben weil die Welt unser Spiegel sei, so seien die „beschissenen Beziehungen“ die wir miteinander haben nunmal eine Reflexion unserer „beschissenen Beziehung“ zu uns selbst. Was ich an Teal Swan so besonders und berührend finde ist, dass sie eben nicht dafür plädiert, an uns im stillen Kämmerlein zu arbeiten und andere Menschen und Beziehungen zu vermeiden, bis wir unsere Beziehung zu uns selbst geklärt haben. So wie ich sie auffasse geht es darum, uns auf das Spiegelbild einzulassen, weil wir nur in der Beziehung zueinander unsere Beziehung miteinander und gerade unsere eigenen Verletzungen heilen können. 

WAS BEDEUTET DAS ALSO?

Wie sieht das aus, individualistisch in Gemeinschaft zu leben?

Ich glaube, ich habe es eigentlich bereits im Text gesagt, aber ich möchte es doch noch einmal zusammenfassen: Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass „individualistisch“ nicht im Gegensatz zu Gemeinschaft steht. Im Gegenteil, ich glaube, echte Gemeinschaft ist nur möglich unter Individuen, die sich trauen, ihrer Individualität Raum zu geben und anderen die ihre zuzugestehen. Umgekehrt ist es nirgendwo so einsam und abgeschnitten – von einander, von uns selbst, von Gott – wie in kollektivistischen Strukturen.

Ich glaube, wir alle tragen in diesem Zusammenhang viele Verletzungen in uns, die uns auf die ein oder andere Weise behindern:

Das Gefühl von Gemeinschaft, das Individualität nicht nur „erträgt“ sondern genau darauf basiert, das kann nur dort entstehen, wo wir dem Impuls widerstehen, uns zurück ziehen zu wollen, sobald wir uns (oder unser Gegenüber) als anders wahrnehmen – oder unser Gegenüber bekämpfen zu wollen. Aber genau das tun wir häufig. Wir fühlen uns nur unter Gleichgesinnten wohl, Freundschaft bedeutet „Wir ticken gleich“.

Ich habe in meinem Leben immer wieder Zelte abgebrochen, Menschen und Orte verlassen und in allen möglichen „Welten“ und Konstellationen gelebt. Ich glaube, niemand war mehr verwundert als ich selbst, als ich mich auf eine ganz „normale“ Alltagswelt eingelassen und dort das erste Mal eine tiefe Verankerung gespürt habe.

Was, wenn Gleichgesinntheit nicht das Wichtigste ist?

Ich habe in meinem Alltag nicht häufig mit Menschen zu tun, die die gleiche Weltanschauung wie ich teilen. Nicht einmal mein Partner tut dies. Aber interessanterweise entstand an meinen vorigen Stationen, wo die Gesinnung immer der gemeinsame Nenner gewesen war, nie der Fluss, den ich mir davon erhofft hatte. Es waren eben nicht die Menschen oder ihre Gesinnung, sondern die Erkenntnis über das Prinzip, das am Wirken war, das den Unterschied gemacht hat.

Erst seit ich dieses Muster in mir bewusst wahrgenommen habe – dass ich mich abwenden und „neu anfangen“ wollte, sobald es eine fundamentale Unstimmigkeit in meinen Beziehungen gab (und damit meine ich nicht nur Partnerschaft sondern auch z. B. Arbeit – also alle Beziehungen, wo es gewisse Abhängigkeiten zwischen den Beteiligten gibt) – erst seitdem bin ich in der Lage, diesem „Weglaufreflex“ zu widerstehen und mich darauf einzulassen, dass der Weg im Mich-Einlassen auf die Situation und mein Gegenüber weitergeht. Und nicht im Neuanfang, der eigentlich nur ein Verzögern ist, da uns natürlich, egal wie oft wir das Umfeld und die Menschen austauschen, immer nur unsere eigene Beziehung zu uns selbst gespiegelt werden kann.

Ein interessanteres Leben und mehr Fluss

Ausgerechnet hier, wo ich auf gewisse Weise wie jemand lebe, die eine andere „Muttersprache“ oder eine andere kulturelle Prägung hat und die Gespräche, in denen es wirklich um die Dinge geht, die mich beschäftigen, nie oder nur unbefriedigend stattfinden – hier ist nicht nur Fluss auf allen Ebenen, sondern die Erfahrungen, die ich mache, sind viel interessanter. Und viele Erfahrungen sind hier überhaupt erst möglich.

Vermutlich weil ich meine Weltsicht, meine Überzeugungen hier nur leben kann – und es gar nicht die Möglichkeit gibt, auf der Stufe des Darüber-Redens stehen zu bleiben.

Ganz abgesehen von Gesinnung finde ich diese philosophischen Themen schon immer am besten in einem Blog oder sonst einen Medium aufgehoben, wo die Kommunikation verzögert ist – also, so dass erst einmal alles in einem Fluss mitgeteilt wird und der Empfänger es in seinem eigenen Fluss aufnimmt und auch wiederum die eigenen Gedanken ununterbrochen mit sich allein dazu wahrnehmen kann. Individualistisch und zugleich in Verbindung zueinander eben.

Wie immer freue ich mich, Deine Gedanken zum Geschriebenen in den Kommentaren zu lesen.

✨💌✨
Alles Liebe,

Sarine

Neu im Shop +++ Einführungspreis EUR 36 +++ Bis 31. Dezember 2021

Frei verbunden – Starter Set

Tauche gemeinsam mit mir in den Raum ein, in welchem Du Deine Verbindungen zu den Menschen in Deinem Leben klärst und liebevoll erneuerst.

Das ist drin:

+ Geführte Energiearbeit, Audio, 42:02 Minuten (plus Deine eigene Zeit), herunterladbar
+ Bonus Nr. 1 – Begleitheft als PDF, herunterladbar & Geschenkidee (das Starter Set darf gerne mit einzelnen Menschen verschenkt und geteilt werden)
+ Bonus Nr. 2 – EUR 36 Gutschrift auf ein persönliches Coaching im Zeitraum Januar bis März 2022, solange Coachingplätze vorhanden sind.

Detailierte Info und Kauf hier im Shop: Frei verbunden – Starter Set
Der Einführungspreis von EUR 36 gilt bis zum 31. Dezember 2021, danach gilt der reguläre Preis von EUR 56.

Onlinekurs Einblick Higher Life Flow Sarine Turhede Schwingungserhöhung Einführung

Onlinekurs Einblick – Higher Life Flow

Es ist oft nicht unser Tun, was maßgeblich dafür ist, was passiert. Manchmal dürfen wir uns einfach auch bewusst werden, dass Wachstum und Fluss immer da sind – mit und ohne unser Zutun. Wir dürfen uns sogar zurück nehmen (uns sozusagen selbst aus dem Weg gehen 🙂 und dem Fluss seinen Lauf lassen. Dann passiert Schwingungserhöhung von alleine mit viel mehr Leichtigkeit als unsere Anstrengung vermag.

Na, findest Du es auch manchmal gar nicht so leicht, den letzten Satz mit dem ersten Absatz in Einklang zu bringen? Und hast trotzdem das Gefühl, es ist irgendwie beides? Dann geht es Dir wie mir.

In diesem Blogartikel teile ich die Einführung aus meinem neuen Kurs mit Dir.

Ich habe aus meinen Beobachtungen und Erkenntnissen zu genau diesem Spannungsfeld (das meine ich gar nicht negativ, sondern eher buchstäblich: zwischen den beiden Aussagen spannt sich etwas auf) einen online-Kurs erstellt. Vielleicht hast Du ja schon das Bonus-Kapitel hier auf dem Blog gelesen („Was tun mit Manifestationen, die sich nicht mehr ändern lassen?“).

Heute also das Einführungsvideo, in dem ich darüber spreche, wie der Zusammenhang zwischen Schwingungserhöhung, Blockaden und Fluss ist und warum es sich gerade für analytisch veranlagte Menschen lohnt, sich mit dem Thema bewusst auseinander zu setzen – auch wenn ich der Überzeugung bin, dass Schwingungserhöhung nicht deshalb passiert, weil wir uns ihrer bewusst sind. Sie passiert auf jeden Fall. 🙂 Klick auf das Bild um zum Video zu gelangen.

Onlinekurs Einblick Higher Life Flow Sarine Turhede Schwingungserhöhung Einführung

Ich freue mich wie immer Deine Gedanken zu dem Thema in den Kommentaren zu lesen.

Alles Liebe, Sarine

Vertiefung

Dieses Video ist die Einführung aus dem Onlinekurs „Higher Life Flow“, den ich gerade erstelle. Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die ihr Verständnis von Energiearbeit vertiefen und vor allem leben möchten. Du erhältst durch den Kurs neue Impulse,

🟡 wie sich Blockaden richtig einordnen und auflösen lassen,
🟡 wie Fluss entsteht und erzeugt wird,
🟡 wie Schwingungserhöhung funktioniert und eben auch,
🟡 wie Du mit Situationen umgehen kannst, die die kollektive Ebene betreffen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die Tiefe auf der geistigen Ebene mit ihrer Herzebene verbinden wollen. Das Wissen wird gezielt mit praktischen und vor allem im Alltag leicht integrierbaren Übungen und Werkzeugen auf der Herzensebene kombiniert. Meine Intention für diesen Kurs ist, Impulse ins Feld zu geben, die die Verbindung von Geist, Herz und Seele berücksichtigen und stärken.

Trag Dich kostenfrei hier in meine E-Mail-Liste ein, um eine Benachrichtigung zu erhalten, wann wenn der Kurs erhältlich ist.

Sarine Turhede Podcast Impfen aus spiritueller Sicht Teil 2

Lecker Chips – Impfen aus spiritueller Sicht (Teil 2)

Heute gibt es ausnahmsweise mal nicht viel zu Lesen, dafür etwas zum Zuhören: eine Podcastfolge. Es ist die Vertiefung des Textes zum Thema Impfen aus spiritueller Sicht (hier auf dem Blog zu lesen).

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Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für Eure persönlichen Nachrichten. Sie sind auch in den Feng Shui Flowcast mit eingeflossen. (:

Feng Shui Flowcast Podcast Sarine Turhede Impfen aus spiritueller Sicht Teil 2

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Was Dich in diesem Podcast erwartet:

Intro

Neue Impulse für neue Wege

Warum ein Podcast und kein Text?

Übersicht

Eure Rückmeldungen

Hm lecker, Chips.

Nehmen wir mal das Schlimmste an.

Warum mich die Warnungen gegen das Impfen nicht überzeugen – obwohl ich prinzipiell von der gleichen Prämisse ausgehe.

Durch und durch unlicht oder „nur“ unlichte Strukturen?

Die wahren armen Würstchen – kann es sein, dass Du  nicht dazu gehörst, aber gerade jetzt an ihrer Seite sein solltest? 

„In 10 Jahren ist Spiritualität normal“ – Warum das, was gerade passiert genau mit dieser „Prophezeiung“ zu tun hat.

Kein Planet B – Keine Gemeinschaft B

Wie das mit dem Unlicht und dem Licht funktioniert (3 Szenarien: Ablehnung, Angst, den Gegner auf dem eigenen Feld besiegen anstatt das Feld verlassen zu wollen).

Worauf es ankommt, wenn Du Dich als bewusstes Wesen impfen lässt.

Wenn mich mal irgendwann jemand seziert.

In welchem Punkt ich durchaus „missionarisch“ eingestellt bin.

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Podcast

Lecker Chips – Impfung aus spiritueller Sicht Feng Shui Flowcast mit Sarine

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Alles Liebe,

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Impfung aus spiritueller Sicht Sarine Turhede

Impfung aus spiritueller Sicht – Eine Chance zum Erwachen?

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Vorwort

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Die Absicht dieses Textes ist es, neue Impulse ins Feld zu geben, neue Perspektiven zu eröffnen. Er ist keine allgemeine Empfehlung für oder gegen eine Impfung aus spiritueller Sicht. Dieser Text ist als Empfehlung gemeint, eigene Entscheidungen zu treffen und dabei den ganz konkreten Kontext des eigenen Lebens miteinzubeziehen.

Ich verspreche Dir, mir Mühe zu geben, nicht missionarisch zu sprechen. Der Grund, warum das gar nicht so einfach ist, liegt darin, dass wir nicht geübt sind uns offen gegenseitig zuzuhören und uns auf eine andere Sichtweise einzulassen, die nicht die eigene ist, ohne uns davon angegriffen zu fühlen. Es ist sozusagen eine gemeinsame Geistesübung von mir und Dir, liebe Leserin, lieber Leser, das hier Gesagte offen zu benennen und offen zu empfangen.

Das ist für mich ganz klar ein Vorzug der Kommunikation im virtuellen Raum: Wir können uns mitteilen, ohne bereits bei der Aussage von Einwänden unterbrochen zu werden. Und wir können Lesen/Zuhören, ohne den Impuls, jemandem widersprechen zu müssen, weil wir erstmal ganz allein mit dem Inhalt sind. Es gibt keine Gesichter zu wahren. Wir können uns in einem geschützten Raum für uns selbst öffnen. Und anschließend in Dialog gehen – oder eben auch nicht.

Du kannst alles, was geschieht, nutzen um daran zu wachsen. Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 01

Ich teile meinen eigenen Prozess mit Dir, der für mich selbst einige unerwartete Wendungen hatte und bei dem ich am Ende die Impfung tatsächlich als einen „rite de passage“ erlebt habe, der mich ermächtigt hat. Damit will ich nicht sagen, dass es einfacher Weg dorthin war oder dass mir vorher bewusst gewesen sei, dass es genau das würde.

An dieser Stelle stand in der ersten Fassung dieses Textes (den ich wenige Tage nach der ersten Impfung geschrieben habe):

„Und damit auch das klar ist: Ich sehe das, was hier gerade passiert, sehr wohl als Diktatur und die Impfung als Zwangsimpfung. Gleichzeitig gibt es noch mehr Nuancen, auf die ich hier eingehen will. Die sehr wohl etwas mit dem freien Willen, mit der eigenen Wahrheit und mit dem, was für mich das Christusbewusstsein ist, zu tun haben.“

Heute, einige Wochen nach der ersten Impfung würde ich sagen: Da habe ich mich noch mit dem Standpunkt, „Das hier ist Diktatur“ identifiziert. Inzwischen habe ich weiterhin Verständnis für diesen Standpunkt, aber aus dem Bewusstsein heraus, dass es eben ein Standpunkt (ein Glaubenssatz) ist. Kein Fakt.

Ich möchte hierauf gerne näher eingehen, aber nicht heute, in diesem Text, der sowieso schon sehr umfangreich ist. Denn auch zu diesem Aspekt lässt sich einiges sagen.


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Wenn der Körper gegen einen Gedanken rebelliert

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Grundsätzlich glaube ich nicht, dass Impfungen oder das meiste aus dem Bereich der Pharmaindustrie aus einer positiven Absicht geschaffen werden. Es gibt viele Dinge, die in der Gesellschaft, in der wir leben, von vielen als normal angesehen und nicht hinterfragt werden, von denen ich sicher bin, dass sie nicht zum Wohle der Menschen ersonnen wurden.

Das sind keine Überzeugungen, die ich schon von Zuhause aus mitbekommen hätte oder zu denen ich gekommen bin, weil ich selbst irgendwann misstrauisch geworden wäre und angefangen hätte, Dinge zu hinterfragen. Die Verschwörungstheorien (nennen wir das Kind doch ruhig beim Namen, oder?) kamen in mein Bewusstseinsfeld durch einen Partner.

Hier hatte ich ein erstes einschneidendes Erlebnis von Erwachen: dieser Mensch kam plötzlich mit Aussagen an, die mich schier rasend machten. „So was darf man doch nicht sagen – geschweige denn denken!!!???“ Alles in mir rebellierte. War ich mit einem Verrückten zusammen oder was? Aber etwas in mir wusste einfach: Der Mensch, der vor mir stand hatte ein reines Herz und er war eben nicht verrückt.

Auch wenn mein Kopf es nicht annehmen wollte und schon gar nicht verstehen konnte: Ich spürte absolute Gewissheit, dass mein Gegenüber liebevoll war und dass die Dissonanz der Situation, der „Fehler“ irgendwo in meinem Denken, meiner Sicht auf die Dinge liegen musste. Diese Erkenntnis löste eine starke energetische Entladung in meinem Körper aus – es fühlte sich an, als würde eine Sicherung in mir durchbrennen.

Auf einmal war mir klar: Das ist Indoktrination. Wenn ein anderer Gedanke oder gar ein anderes Denken nicht zugelassen werden darf. Das ist keine natürliche, selbst entwickelte/sich selbst ent-wickelnde Geisteshaltung. Sie wird antrainiert.

Ich möchte jetzt gar nicht im Detail auf alles, was dann folgte eingehen. Das würde an dieser Stelle zu weit von dem, worum es mir eigentlich geht, abschweifen.

Kurz gesagt: Ich war ab dem Zeitpunkt offen und in der Lage, mir alle möglichen Standpunkte zu allen möglichen Dingen von allen möglichen Menschen anzuhören – ohne sofort auszurasten (mich „getriggert“ zu fühlen), wenn jemand etwas behauptete, was mir schräg oder gar „unerlaubt“ vorkam oder dem ich einfach nicht zustimmte.

Ich habe das auch eine gewisse Zeit getan – bis ich irgendwann zu der Erkenntnis kam, dass für mich das Konsumieren von Information, auch aus sogenannten „alternativen Medien“ nicht aufbauend ist. Aufbauend im Sinne von: dass es dazu führt, mich in positive Handlung zu führen.

Im Gegenteil, es deprimierte mich und gab mir immer mehr das Gefühl, die Welt sei ein schrecklicher Ort und die unlichten Mächte, die ich nun sehen konnte, hätten sie wirklich fest im Griff.

Da wurde wieder etwas in mir wach, das sagte: Das ist auch ein Weg, Menschen in Angst gelähmt zu halten.

Es geht nicht darum, alles zu wissen. Es geht auch nicht darum, etwas zu bekämpfen. Oder jedenfalls nicht so, wie viele es glauben.
 

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Wahre Kampfkunst besteht darin, das, was ist anzunehmen ohne es zu fürchten.

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Dann gibt es keine energetische Andockstelle für das Unlicht. Das ist für mich das Christusbewusstsein (dazu gehört noch mehr, aber dies ist ein zentraler Aspekt).

Ich war damals zu Besuch bei einer Freundin, die sich auch mit diesen Themen beschäftigte und es stellte sich heraus, dass wir beide zum gleichen Schluss gekommen waren: „Dann besprüht uns doch mit Chemtrails und genmanipuliert unser Essen – ich werde einfach trotzdem weiterleben und mich am Leben erfreuen. Es gibt eine Macht, die größer ist, als die Angst vor all dem Schlimmen, was es ja tatsächlich gibt. Es gibt eine Liebe, die bei uns ist und uns trägt.

Das klingt vielleicht melodramatisch – aber ich vermute, einige von Euch, die mal in das „dunkle Loch“ der alternativen Medien abgetaucht sind, haben darin eben neben Wahrheit auch Angst, Überwältigung und Lähmung gefunden.

Bisher bin ich nicht vielen Menschen begegnet, die daraus mit gestärkter Lebenslust wieder aufgetaucht sind. Das ist vielleicht auch ein Grund, warum ich diesen Text mit Dir teile: Wenn wir uns zeigen, finden wir uns.

DAS, WAS DU IN DER WELT VERMISST, LIEGT IN DIR. Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 02

Ich habe damals jedenfalls für mich entschieden: Ich würde mein Leben keinem Kampf gegen irgendetwas widmen.
 

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Stellung nehmen und das Thema weiter befeuern oder die Energie entziehen und schweigen?

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Spulen wir vor zum Jahr 2020: Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann genau die Zwangsimpfung als Thema in den Fokus rückte. Aber ich erinnere mich, zum Jahreswechsel einen Vortrag gehört zu haben, der in Aussicht stellte, dass das Thema stärker ins Feld rücken würde – und dass es eben im Grunde um genau diese Selbstermächtigung des eigenen Geistes ginge. Gibst Du dem Unlicht die Macht über Dich, indem Du ihm Deine Furcht gibst? Du brauchst die Impfung nicht fürchten, denn deine Schöpferkraft kann alles, was geschieht – auch das, was wirklich böswillige Intentionen hat – nutzen, um daran zu wachsen und die eigene Schwingung zu erhöhen.

Das sind jetzt meine Worte, das, was damals bei mir ankam. Ich spürte in mir wieder die Ausdehnung, die ich fühle, wenn ich Worte als wahr empfinde. Ich weiß, dass manche spirituelle Menschen so etwas nicht gerne hören und darin „Agenten der Gegenseite“ wähnen. Die glauben, dass solche Aussagen dazu dienen, Menschen dazu zu bewegen, an der eigenen Versklavung mitzuwirken. Ich kann das verstehen. Ich für meinen Teil spüre darin nur keine prinzipielle Wahrheit. Es kommt immer darauf an, wer etwas aus welcher Energie heraus spricht.

Eine ganze Weile ins Jahr 2021 hinein sah ich es so, dass es nicht zum Impfzwang kommen würde. Ich war erstaunt darüber, wie viele spirituelle Menschen, die ich persönlich und auch in vielen Aspekten ihrer Haltung sehr schätzte, stark in die Opposition der Impfung gingen und sie als gefährlich anmahnten. Ich hatte irgendwie erwartet, dass sie den Standpunkt vertreten würden, dass es um die Geisteshaltung gehe.

Ja, ich weiß, jetzt kommt das Argument, dass ich ja vermutlich auch keine Flasche Arsen (einen Bissen? Sorry, ich kenne mich mit dem Aggregatzustand von Arsen nicht aus, aber es gibt bestimmt jemanden, der mich hierüber aufklären wird) trinken würde und sagen „Es kommt halt auf die Geisteshaltung an“. Das stimmt, das würde ich nicht. Allerdings deshalb, weil ich mich nicht in der Lage sehe, die Geisteshaltung anzunehmen, dass es gut gehen könnte. Vom Prinzip her glaube ich schon, dass die Geisteshaltung alles verändern kann.

Ich hatte und habe das Gefühl, dass es eben bei der Impfung möglich ist.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 03

Jetzt sollte der aufmerksame Leser und die aufmerksame Leserin auch mit dem nächsten Einwand kommen: Wenn Du das damals schon gesehen hast, warum schreibst Du dann jetzt erst diesen Text? Warum hast Du nichts gesagt?

Darüber denke ich auch manchmal nach. Kennst Du dieses Phänomen, dass Du einen Text liest und Du erkennst Dich darin wieder? Du liest eine Passage, und dann weißt Du: Genau das habe ich die ganze Zeit gedacht, aber erst jetzt, wo ich es von jemand anderem höre, kommt es so richtig in mein Bewusstsein, dass ich das denke.

Solange wir im Außen unsere eigene Haltung nicht reflektiert sehen, oder vielleicht einfach nicht dort, wo wir es erwarten würden, zweifeln wir manchmal daran, ob das, was wir in uns spüren, wirklich wahr ist.

Versteh mich nicht falsch, ich bin mir bewusst, dass ich an einigen Stellen durchaus etwas in die Richtung gehört hatte. Der bereits erwähnte Vortrag zur Jahreswende, auch die Aussage einer anderen, meiner Wahrnehmung nach stark mit der Liebe verbundenen öffentlichen Person, die auf die Frage einer ihrer Zuschauerinnen sagte, wenn man sich in der Situation befände, sich impfen lassen zu müssen, einfach die eigenen geistigen Helfer zu bitten, alles aus der Impfung zu entfernen, was nicht dem höchsten göttlichen Wohle diene.

Im Sommer entdeckte ich das Video einer Heilpraktikerin, die dieses Thema sehr schön aufgriff und auf für mich sehr berührende Weise dafür plädierte, im Herzen zu bleiben und sich nicht in eine Panik und abwertende Haltung gegenüber Geimpften zu steigern.

Ich habe daraufhin ein Reaktionsvideo zu ihrem Video aufgenommen – welches ich dann jedoch nicht veröffentlicht habe.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 04

Und weißt du, was ich jetzt glaube, warum ich das damals noch nicht getan habe und jetzt aber dann doch diesen Text schreibe? Weil es damals nur aus der Theorie gekommen wäre.

Ich war nicht geimpft und war noch der Überzeugung, dass es darum ginge, dem ganzen Thema die Energie zu entziehen. Indem man eben nicht weiter Öl ins Feuer gießt, für die eine oder andere Seite.

Ich war in der inneren Haltung, dass ich nicht gegen eine Impfung ankämpfen würde, dass ich aber auch nicht wegen der kleinsten Unannehmlichkeit sagen würde „OK, jetzt fühle ich mich zu doll eingeschränkt, dann lass ich mich halt impfen.“

Ich war dankbar, dass mich das Thema nicht so sehr triggerte. Ich verspürte keinen Drang, die Menschen in meinem Umfeld, die sich impfen ließen, davon abzuhalten, zu bekehren oder zu beschämen. Ich musste nicht zur Schau stellen, wie sehr ich dagegen war und andere provozieren. Ich wünschte mir ja, dass einfach jede:r die für sich stimmige Entscheidung treffen würde. Doch ich versteckte mich auch nicht. Wenn der Impuls kam, „Farbe zu bekennen“ tat ich es. Die Reaktion die folgte, war keine allzu große Auseinandersetzung. Eher eine Gewissheit, wo der andere stand. Und es öffneten sich mir plötzlich Menschen, die zwischen den Stühlen saßen, weil sie sich von zwei Seiten bedrängt fühlten – der einen, die Druck auszuüben schien, sich doch endlich impfen zu lassen und der anderen, die forderte, doch endlich mehr Farbe dagegen zu bekennen.

Das bestätigte mich darin, dass die wahre Macht der Veränderung nicht im Kampf für oder gegen etwas liegt.

Die Macht der Veränderung liegt darin, den Raum dafür zu schaffen, dass Menschen sich zeigen können. So, wie sie sind. Ohne dafür beschämt zu werden.

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Die stärkste Energie im Feld

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Ich war mir bis noch vor kurzem sicher, dass dies der Weg sei und dass ich darum gar nicht in die Situation geraten würde, mich impfen lassen zu müssen – weil ich dem Thema für mich die Macht entzogen hatte.

Dann kam ein interessanter Wendepunkt. Das Konzert einer Künstlerin, für das ich Karten hatte, wurde abgesagt, weil sie es unter diesen Bedingungen nicht abhalten wollte. Ich spürte tiefe Dankbarkeit für die Klarheit dieses Menschen, auch wenn es natürlich schade war, dass das Konzert nicht stattfinden würde.

Im Rückblick hat dieses Erlebnis für mich irgendwie den Fokus eingestellt und mich daran erinnert, was ich wirklich glaube: dass es eben nicht um Dogmen und Verteidigen von Prinzipien geht. Sondern um die Frage: Willst du leben? Ohne Bedingungen, sondern mit allem, was das hier und jetzt bedeutet?

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber trotzdem: Dafür gibt es keine universell „richtige“ und „falsche“ Antwort. Die richtige Antwort kann nur der ganz speziellen Wahrhaftigkeit eines jeden Herzens entspringen. Und die ist eingebettet in einen ganz konkreten und spezifischen Kontext.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 05

Ich empfinde es als stimmig für die Künstlerin, die ihr Konzert abgesagt hat. Sie hat mich damit berührt und sie hat ein kraftvolles Zeichen gesetzt – weil es ihrer Wahrhaftigkeit entspricht. Und ich schäme mich nicht dafür, dass ich bei der anderen Künstlerin nicht diese Erwartungshaltung an sie habe, genauso Stellung zu beziehen. Ich kenne ihre Position ehrlich gesagt nicht. Und auch wenn die anders ausfallen mag, als es mir lieb wäre: Es fühlte sich für mich wahrhaftig und lebensbejahend an, die Konditionen anzunehmen.

Dennoch dachte ich auch zu dem Zeitpunkt noch, dass es nicht so kommen müsse. Heute würde ich sagen, dass war das Einleiten des Prozesses, der letztlich dazu führte, dass ich mich impfen ließ. Und der wurde eingeleitet, weil das nun mal die stärksten Energien im Feld waren, die jetzt auch auf der physischen Ebene zum Ausdruck kommen.

Jetzt möchte ich von Dir gerne den Einwand hören, dass ich doch mit dazu beigetragen habe, dass das alles so kam, weil ich eben geschwiegen und keine andere Energie gestärkt habe.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 06

Ich hatte lange selber diese Überzeugung, und ich auch heute noch meldet die sich ab und zu, nur dass ich sie dann als eine Überzeugung erkenne: Dass Dinge passieren, weil zu viele Menschen schweigen.

Ich glaube, ich brauche in diesem Land niemandem meine Theorie darzulegen, woher diese Überzeugung kommt.

Nur entspricht diese Überzeugung nicht der Wahrheit. Alles, was auf der physischen Ebene stattfindet, hat einen Vorlauf auf der energetischen Ebene. Das, was wir jetzt gerade erleben, entsteht nicht jetzt gerade. Es ist das Abbild von etwas, was auf der feinstofflichen Ebene bereits vor langer Zeit gesetzt wurde. Das Unlicht wird gerade nicht stärker. Es wird nur sichtbar. Es demaskiert sich selbst. Und das, was gerade passiert, lässt sich nicht durch unsere Reaktionen rückgängig machen.
 

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Exkurs – Ein Apfelkuchen

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Das ist ein bisschen so, als hätten wir vor einer Weile entschieden, wir backen Apfelkuchen. Fanden wir alle eine gute Idee und wir haben uns daran gemacht, die Zutaten zusammen zu tragen. Dann haben wir gemeinsam den Teig geknetet, alles in eine Form gegeben und ab in den Ofen.

Und jetzt, wo der Kuchen da ist, schmeckt er uns nicht.

Der eine sagt „Eigentlich wollte ich gar keinen Apfelkuchen“, eine andere sagt „Wenn ich gewusst hätte, dass Apfelkuchen so schmeckt, dann hätte ich was anderes gewollt“, und so weiter …

Kaum jemand scheint sich zu erinnern: das haben wir entschieden und wir können uns jetzt über den Kuchen aufregen oder wir essen ihn und – oder lassen ihn einfach stehen und von selbst vergehen und konzentrieren uns auf den nächsten Kuchen, den wir backen wollen.

Und wie viele von uns stellen sich diese Frage: Vielleicht wissen wir nur deshalb, dass wir keinen Apfelkuchen wollen, weil wir jetzt mal einen richtigen Apfelkuchen gegessen haben? Das ist etwas anderes, als sich Apfelkuchen vorzustellen. Und wenn wir den Apfelkuchen nicht gemacht hätten, dann würden wir heute noch darüber reden, anstatt jetzt darüber nachzudenken, wie man das Rezept verbessern kann oder welchen Kuchen wir als nächstes ausprobieren wollen?
 

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Apfelkuchen Variation

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Wem das nicht nuanciert genug ist, gebe ich gerne eine weitere Ebene: sagen wir, jemand machte den Vorschlag, Apfelkuchen zu backen – und hatte aber von vornherein die Absicht, uns andere „hinters Licht“ zu führen.

Dem ein oder anderen kamen zwar einige der Zutaten befremdlich vor, die der Vorschlaggeber beitrug – das gehört doch nicht in einen Apfelkuchen? Doch wer seine Zweifel aussprach, wurde von einigen dafür belächelt: „Hört nicht auf ihn, der sieht immer Gespenster wo keine sind/der ist immer so empfindlich/der ist immer so kritisch.“

Der ein oder andere hatte zwar das Gefühl, dass irgendetwas merkwürdiges in dem Vorschlag mitschwang, konnte es aber nicht zuordnen und dachte sich also nichts weiter dabei. Viele von uns nahmen gar nichts war. Wir sagten „Gute Idee“ und wir machten uns daran, die Zutaten zusammen zu tragen.

Der ein oder andere dachte zwar „Ich finde es auch komisch, dass das da rein soll, aber ich will mich nicht zum Gespött machen. Es wird schon gut werden.“

Der ein oder andere dachte „Was diese ewigen Kritiker nur haben – wie können sie es wagen, den Vorschlaggeber infrage zu stellen! Er hat den Vorschlag gemacht, also wird er am besten wissen, was für uns alle gut ist.“

Und so machten die meisten von uns weiter.

Wir kneteten gemeinsam den Teig, gaben alles in eine Form und ab in den Ofen.

Und jetzt, wo der Kuchen da ist, schmeckt er uns nicht. Weil das, was da in den Teig hinein gewandert war, tatsächlich Pferdeäpfel waren.

Der, der von Anfang an kritisch war, sagt „Ich habe euch doch gleich gewarnt“ – und er wird von den anderen angefeindet, weil er nicht mehr dagegen unternommen hat.

Der, der es auch wahrgenommen, aber geschwiegen hatte, fühlt sich jetzt schuldig, dass er dem Kritischen nicht beiseite gestanden hat.

Es gibt wieder jemanden, der sagt „Eigentlich wollte ich gar keinen Apfelkuchen“ und wieder eine andere sagt „Wenn ich gewusst hätte, dass Apfelkuchen so schmeckt, dann hätte ich was anderes gewollt“.

Und was hat der Ideengeber eigentlich davon? Der wollte in Wahrheit gar keinen Apfelkuchen machen, der wollte einfach nur spüren, wie viel Macht er hat, um andere gegeneinander aufzubringen.

Welchen Part auch immer wer in der Geschichte hat: Der Apfelkuchen lässt sich nicht rückgängig machen. Es gibt keine andere Möglichkeit, weiter zu kommen, als aus der Erfahrung zu lernen und das Gelernte auf den nächsten Kuchen anzuwenden. Und sich genau zu anzuschauen, wer sich zum Ideengeber ernennen möchte. Und wer tatsächlich dafür geeignet ist. …

Im Moment sind wir noch sehr verhaftet darin, die Falschen anzuklagen und uns vom Kuchen beeindrucken zu lassen.
 

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Der Impfung mit Schöpferkraft begegnen – Von der Theorie zur Praxis

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Zurück zu meiner Vorbereitung auf die Impfung – von der mir zu dem Zeitpunkt noch nicht 100%ig bewusst war, dass es sich darum handelte.

Ich war also in der Theorie gewillt, meine Überzeugung auch mit einer Handlung zu bekräftigen. Ich spreche von der Überzeugung, dass die Impfung mir nicht schaden könne – egal, wie unlicht die Intentionen dahinter sein mochten – wenn ich mich ganz auf das Bewusstsein einließe, dass mir nichts schaden kann, wozu ich nicht mein Einverständnis gebe.

Nun ja, ich brauche wohl niemandem zu erklären, dass es eine Sache ist, in der Theorie bereit zu sein und eine andere, es dann auch zu tun.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 08

Ohne, dass mir bewusst war, dass es um die Impfung ging, befand ich mich plötzlich in einem totalen inneren Aufruhr. Ich war unfassbar emotional und reizbar, geriet ständig mit meinem Partner aneinander, war zerrieben von allen möglichen Sorgen und regte mich über meine Arbeit auf. Rückblickend ist das für mich die Stelle, an der ich energetisch durch das Nadelöhr ging, das kurz darauf auf der bewussten Eben folgte.

Mir wurde plötzlich klar: Der Zeitpunkt einer eventuellen theoretischen Möglichkeit, dass die Impfung für mich anstand, war jetzt.

Nein, das war nicht nicht der Augenblick, in dem ich in Frieden damit kam, auch wenn es ja schon ein sehr emotionales Vorspiel gegeben hatte.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 15

Dieser Augenblick läutete die Phase ein, in der mein Ego so richtig schön aufblühte. Ich hätte einem Märtyrer alle Ehre gemacht. Ich sagte mir „Gut, dann lasse ich mich jetzt impfen. Und ich hoffe, ich bekomme den schlimmsten Impfschaden aller Zeiten. Ich will, dass alle in meinem Umfeld, die auf mich eingeredet haben, ich solle doch endlich zur Vernunft kommen, oder mir erzählt haben, sie machten sich Sorgen um mich – ich will, dass die sich so richtig schlecht fühlen sollen, wenn sie sehen, was mit mir passiert ist. Sie sollen schön spüren, wie unrecht sie hatten. Ich will den Rest meines Lebens das wandelnde Elend sein, dass sie daran erinnert, wie falsch sie lagen und wie Recht ich die ganze Zeit hatte und dass ihre Diktatur der Engstirnigkeit und Intoleranz Schuld daran hat, was aus mir geworden ist.“

Puh, findest Du es anstrengend diese Zeilen zu lesen? Schön, dann hast Du eine ungefähre Vorstellung, wie es war, in dem Moment ich zu sein.

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In welchem energetischen Feld bist Du Zuhause?

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Ich ließ diesen inneren Tobsuchtsanfall durchlaufen, versuchte nicht ihn zu deckeln oder mich selbst für diese Gedanken zu beschämen. So kam ich denn auch irgendwann in die Phase, in der mein Bewusstsein wieder hörbar wurde. Die Stimme, die mir sagte:

„Du weißt selbst, dass Du nicht hieran glaubst. Du weißt, dass es nichts mit Erwachen zu tun hat, wenn Du andere für das, was Dir passiert, anklagst. Du glaubst ja nichtmal daran, dass es Zufall ist, wem was passiert. Sondern das alles mit dem Weg der jeweiligen Seele zu tun hat. Darum fürchtest Du dich nicht vor dem Virus. Und darum hast Du auch nicht wirklich Angst vor der Impfung.

Der einzige Grund, warum Du trotzdem Angst hast ist, weil Du Dich doch ein bisschen davon beeindrucken lässt, dass so viele Menschen, die Du sehr schätzt, sehr wohl diese Angst haben, dass die Impfung schädlich sei.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 09

Und es gibt auch diesen Aspekt: Wenn schon so viele Menschen so viel Energie ins Feld gegeben haben, dass die Impfung schädlich ist, dann besteht durchaus die Möglichkeit, dass es sich bewahrheiten kann.

Die eigentliche Herausforderung, vor der Du jetzt stehst, ist Dich darauf einzulassen, dass es im Leben keine Garantien gibt. Du kannst nur auf Deine innere Stimme vertrauen, auch wenn sie Dich manchmal woanders hinführt, als du zu wissen glaubst.

Du hast die Option gehabt, abgesondert von „den meisten Menschen“ zu leben, mit jemandem, der genau all die konträren Ansichten zum „Mainstream“ vertreten hat. Du hast Dich damals dagegen entschieden. Du bist weitergezogen, zu Menschen, die die Welt auch „anders“ sahen und die sehr herzzentriert und auf das Gute ausgerichtet sind.

Auch dort hast Du nicht Dein Zuhause gefunden. Der Ort, an dem Du jetzt bist, und damit verbunden auch das energetische Feld, in dem Du Dich jetzt befindest – das ist Dein Zuhause. Auch, wenn Dein Kopf es manchmal nicht verstehen kann, so spürst Du im ganzen Körper, dass es wahr ist. Dass Du bei diesen Menschen richtig bist. Nicht, um so zu werden wie sie. Nicht, um sie zu bekehren. Sondern weil sich in Eurem gemeinsamen Feld der Interaktion neue Impulse entzünden, neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.“
 

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Welche Ängste steuern Dich?

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Es folgte noch die Phase, in der ich traurig darüber war, dass meine Einwilligung, diese Entscheidung aus meinem freien Willen zu treffen, trotzdem nichts daran änderte, dass es ein Zwang war. Dass wir in einer Diktatur leben. Es war in dieser Trauer befreiend, dies zu erkennen und nicht in die Falle zu gehen, mit mir selbst zu argumentieren, dass wenn es eine freiwillige Entscheidung ist, es kein Zwang sein könne.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 10

Zu allerletzt folgte dann doch noch eine kleine Konfrontation im Außen. Ich erzählte einer Person von meiner Entscheidung, von der ich wusste, dass sie nicht sonderlich verständnisvoll gegenüber einer impfkritischen Haltung war. Im ersten Moment nach unserer daraufhin entflammenden Debatte dachte ich, dass es ein Fehler gewesen war, davon zu erzählen. Doch nach einer Weile konnte ich sehen, dass wir irgendwie wohl beide das Bedürfnis gehabt hatten, mal „der anderen Seite“ alles an den Kopf werfen zu können, was wir ihr sonst nur innerlich vorgeworfen hatten. Ich weiß nicht, wie es meinem Gegenüber nachher ging – ich hatte jedenfalls einen Einblick bekommen, was der konkrete Kontext im Leben dieses Menschen war, sich vor den Ungeimpften zu fürchten.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 11

Das ist es, was in der Theorie nur sehr schwer zu begreifen ist: die andere Seite hat meist die gleichen Gründe, sie hat nur eine andere Situation. Wir beide lehnen es ab/fürchten es, uns dem Willen anderer unterworfen zu sehen. Das, was für mich die Impfdiktatur war, war für ihn die Rücksichtslosigkeit der Ungeimpften.

Es geht nie darum, wer Recht hat, sondern welche Ängste uns steuern.
 

✨⛲️✨
Geimpft

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Nun, da ich all diese Zyklen durchlaufen hatte, konnte ich den letzten Schritt wirklich befreit erleben.

Am Morgen der Impfung meditierte ich – nicht länger als sonst, einfach meine 15 Minuten.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 07

Ich lud meine geistigen Helfer ein und bat sie um ihre Unterstützung.

Ich segnete mich und, ja, ich segnete auch meine Angst.

Ich segnete die Impfung und das Impfzentrum. Ich segnete all die Menschen, die an diesem Schritt beteiligt waren und sein würden. Ich öffnete mich für ihre Liebe und ihre Intention, mir und vielen anderen damit wirklich etwas Gutes zu tun.

Ich spürte Leichtigkeit und ging los.

✨⛲️✨
 Epilog

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Wie bereits eingangs gesagt: Dieser Text entspringt der Intention, neue Impulse für neue Perspektiven ins Feld zu geben. Es ist kein „Die Impfung war die richtige Entscheidung für mich, also solltest Du die gleiche Entscheidung treffen“. Jedes einzelne Leben ist besonders und in einen ganz speziellen Kontext eingebettet. Es ist diese Konstellation, die bewirkt, dass für den einen eine Entscheidung gegen die Impfung einen liebevollen Impuls ins Feld setzt und für eine andere die Entscheidung für die Impfung. Und das lässt sich auf sämtliche Lebensthemen übertragen.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 13

Worum es mir am allermeisten geht:

Ich will nicht weiter dabei mitmachen, einen Keil zwischen mich und mein Gegenüber treiben zu lassen.

Ich habe lange gedacht, „die anderen“ müssen lernen zu verstehen, dass sich nicht alles kontrollieren lässt und dass sie sich nicht von ihren Ängsten steuern lassen sollten. Ich glaube nach wie vor, dass das eine übergreifende Lektion ist, die wir hier gerade durchlaufen und bei der wir noch lange nicht am Ende angelangt sind.

Ich glaube jedoch nicht länger daran, dass es an mir ist zu entscheiden, wann die anderen ihrer Lektion wie zu begegnen haben.

Ich glaube auch nicht, dass es „Erwachen“ ist, eine Erkenntnis zu haben und dann darauf zu hoffen/warten/bestehen, dass die anderen jetzt gefälligst auch zu dieser Erkenntnis kommen sollen.

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 14

Ich glaube daran, dass viele von uns schon lange die Entscheidung getroffen habe, uns immer weiter und tiefer auf unser eigenes Vertrauen und unsere Schöpferkraft einzulassen. Dass wir unsere Ängste überwinden können. Dass es darum geht, die eigene Engstirnigkeit zu überwinden, wo wir uns ersehnen, dass die anderen ihre Engstirnigkeit endlich sehen mögen. Ich glaube, dass uns das Leben dazu nicht einmal auffordert, sondern immer wieder.

Ich glaube, wenn wir unsere eigenen Ängste überwinden und von unserer eigenen Engstirnigkeit abrücken können, dann geben wir dadurch einen Mut-Impuls ins Feld. Dieser Impuls ist stärker als alle Versuche, andere mit Argumenten dazu zu bewegen, ihren Standpunkt zu verlassen.

Je mehr ich mich darin übe, mich nicht von meinen Ängsten blenden und vereinnahmen zu lassen, desto tiefer wird auch mein Verständnis dafür, dass eine große Anzahl Menschen gerade nicht an diesem Punkt ist. Ich möchte nicht länger gegen sie argumentieren. Ich möchte bei ihnen sein und sie auf ihrem Weg begleiten – auch, wenn dieser Weg sie erstmal noch tiefer in ihre Angst führen wird.

Ich bin mir sicher: Selbst wenn sich jetzt auch der letzte Impfgegner impfen ließe, damit wäre das eigentliche Thema nicht vom Tisch. Dann kommt etwas Anderes, was uns die Chance gibt, über unsere Ängste hinaus und tiefer in die Wahrheit unseres Wesens hinein zu wachsen.

Dafür bin ich hier.

💌
Alles Liebe,

Sarine Turhede

Sarine Turhede Coaching Impfung Zitate 16

PS: Es geht mir gut. Und nein, es war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen nach der Impfung. Natürlich habe ich mich aufgeregt über die Menschen in meinem Umfeld, die mich beglückwünschten. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass mehr verstanden hätten, dass ich nicht plötzlich „zur Vernunft gekommen“ bin, sondern dass meine Beweggründe ganz andere waren. Und natürlich gab es auch den Moment des Zweifels (den gibt es nach jeder scheinbar großen Entscheidung), wo mich das Gefühl überfiel, ich war vielleicht doch einfach nur nicht ausdauernd genug. Und natürlich überkommt auch mich das Grauen, wenn ich alternative Nachrichtenkanäle aufmache und dort über das Thema lese. Das alles ändert jedoch nichts daran, dass ich weiß, dass es für mich die richtige Entscheidung war. Das hat bei mir ganz viel Energie und Lebenslust freigesetzt. Das ist Fluss. Und wo Fluss ist, geht es weiter.

PPS: Das war ja erst Teil Eins der Impfung. Ich bin durchaus gespannt, wie es weiter geht und ich teile auch gerne mit Dir, wenn sich meine Sichtweise auf die Situation verändert. Ich halte nichts davon, sich auf einen Standpunkt zu versteifen, nur um das Gesicht zu wahren. Wenn wir wachsen, verändert sich unsere Perspektive. Alles andere ist Starrsinn. Überhaupt gibt es noch so viel mehr zum Thema Impfung aus spiritueller Sicht zu sagen, was ich an dieser Stelle ausgeklammert habe, weil es einfach den Rahmen dieses Textes gesprengt hätte. Ich sage nur „Oh lecker, Chips …“ ;-). In mir arbeitet also schon die Fortsetzung dieses Textes. Ich werde sie – wie auch diesen Artikel – zuerst mit meinen E-Mail-Abonnent:innen teilen und mir auch wieder aus Rücksicht auf meine eigene Gefühlslage vorbehalten, den Text ausschließlich dort zu teilen. Falls Du also weißt, dass Du den Text auf jeden Fall gerne erhalten möchtest, dann trag Dich hier in meine E-Mailliste ein. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und Du kannst sie jederzeit ganz einfach wieder kündigen.

PPPS: Wenn Dir danach ist, mich wissen zu lassen, wie es Dir mit diesem Thema geht, oder was Du über das hier Geschriebene denkst – melde Dich gerne. Auch, wenn Du das, was ich gesagt habe, kritisch siehst. Es liegt sehr viel Potenzial zur Weiterentwicklung unserer Wahrnehmung im Austausch, wenn wir ihn offen angehen. Da bin ich dafür! Du kannst dazu einen Kommentar hinterlassen, mir eine Mail an info (at) fengshuiflow.de schreiben, oder mir auf Instagram, Facebook oder Telegram eine Nachricht schicken. Gerade auch, weil ich in der Fortsetzung dieses Artikels mehr auf Euch und Eure konkreten Gedanken und Fragen dazu eingehen möchte. (Mit oder ohne Namensnennung – das überlasse ich ganz Dir.)

sofort download kunst - Ich gestalte mein Leben bewusst im Einklang mit meinen Bedürfnissen, Wünschen und Fähigkeiten - Sarine Turhede Heilungssatz

Das Leben bewusst gestalten – Heilungssatz

Heilungssatz.

„Ich gestalte mein Leben bewusst im Einklang mit meinen Bedürfnissen, Wünschen und Fähigkeiten.“
Was denkst Du, wenn Du diesen Satz liest?

🟡 Ja, das mache ich. Ziemlich gut sogar. 🙂

🟡 Das klingt so simpel, ist aber manchmal echt schwer.

🟡 Schön wär’s! Die Welt, in der wir leben, macht das ziemlich unmöglich.

Oder … ?

Ganz ehrlich: Ich könnte jede der Aussagen unterschreiben. Je nachdem, wo ich gerade stehe.

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Geschenkidee: Heilungssatz zum Sofort-Herunterladen und -Ausdrucken.
Gibt’s jetzt hier im Shop.

Aber eines würde ich immer behaupten: Das ist es, wonach wir uns sehnen. Egal, inwiefern es gerade möglich oder unmöglich erscheint.  Darum mag ich Heilungssätze. Es kommt nicht darauf an, ob das, was sie aussagen gerade die Wahrheit unserer aktuellen Situation ausdrückt.

✨⛲️✨   Worte sind Energie. Jedes Wort und jeder Satz hat eine ganz bestimmte Schwingung. ✨⛲️✨
Wenn wir uns auf die Schwingung eines Wortes oder eines Satzes bewusst einlassen, dann können wir uns mit dieser Energie verbinden. Dazu sind Heilungssätze (auch Affirmationen, positive Glaubenssätze oder Mantren genannt) da.

Wir können sie dazu nutzen, um uns auf der feinstofflichen Ebene genau mit dem zu verbinden, was wir auf der äußeren Ebene, in unserem Alltag, vermissen.

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Er löste eine Sehnsucht in mir aus und auch eine Trauer. Wenn wir uns mit einem Wunsch verbinden, dann ist unsere unmittelbare Reaktion nicht immer, dass wir all die Bereiche in unserem Leben sehen, wo er sich bereits erfüllt hat.

Nein, uns werden zunächst all die Stellen bewusst, wo der Wunsch unerfüllt ist. Das kann weh tun.

Doch Trauer und Schmerz müssen kein Grund sein, sich abzuwenden. Oft geht es im Gegenteil darum, uns noch mehr unserer Wahrheit zuzuwenden.

sofort download kunst - Ich gestalte mein Leben bewusst im Einklang mit meinen Bedürfnissen, Wünschen und Fähigkeiten - Sarine Turhede - Desktophintergrund 02 Heilungssatz

Ich bin mir sicher, wir teilen diese Sehnsucht nach einer Welt, in der es leicht(er) ist, das eigene Leben bewusst im Einklang mit unseren Bedürfnissen, Wünschen und Fähigkeiten zu gestalten.

Lass uns gemeinsam unsere Sehnsucht nach einer Welt, in der das möglich ist, nutzen. Lass uns mit der Wahrheit dieses Satzes verbinden, so dass sie dadurch Schritt für Schritt immer mehr unsere Realität im Alltag danach formen kann. Indem wir zum Kanal und zum/zur Verstärker:in dieser Schwingung werden.

sofort download kunst - Ich gestalte mein Leben bewusst im Einklang mit meinen Bedürfnissen, Wünschen und Fähigkeiten - Sarine Turhede - Desktophintergrund

Ich habe noch mehr Heilungssätze als Desktophintergrund gestaltet, die ich meinen E-Mail-Abonnent:innen als Willkommengeschenk schicke. Hier kannst Du Dich kostenfrei in die Liste eintragen. Wenn Du wie ich im Alltag recht viel Zeit vor dem Computer verbringst, ist das der perfekte Ort ist, an dem Dich ein Heilungssatz immer wieder daran erinnert, worauf Du Dich ausrichten möchtest.

Du kannst die Grafik, die ich zu diesem Heilungssatz gestaltet habe, als Mini-Poster zum Sofort-Herunterladen und -Ausdrucken hier im FengShuiFlow-Shop kaufen. Als Bonus bekommst du zusätzlich zu der Druckversion in DIN A4 auch eine Grafik im Querformat, die Du Dir als Desktophintergrund einrichten kannst.

Geschenktipp: Du darfst das Poster für private Zwecke so oft ausdrucken, wie Du willst. Du erhältst mit dem Kauf auch mein ausdrückliches Recht, das Mini-Poster – zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk – an so viele liebe Menschen zu verschenken, wie Du magst. (Und den Dekstophintergrund auch.)

✨ 💌 ✨

Alles Liebe,
Sarine
PS: Im November gibt es das Mini-Poster zum Einführungspreis von EUR 8. Ab Dezember gilt der reguläre Preis von EUR 12. Wenn Du also eher der Typ für Geschenke auf den letzten Drücker bist, dann kannst Du ja immer noch mit dem Ausdrucken und Rahmen herumtrödeln. 😉

Sarine Turhede Coaching November Angebot 2021 persönlicher Heilungssatz

PPS: Wenn Du Dir selber ein Geschenk machen möchtest:

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Persönliche Impulse

Alle, die im November eine Einzelsitzung mit mir buchen, erhalten als 🟡 BONUS 🟡 einen ganz persönlichen Heilungssatz.

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Die Sitzung muss nicht im November stattfinden, es zählt für dieses Angebot nur das Kaufdatum.

Sarine Turhede Manifestationen Blog Feng Shui Flow

Was tun, wenn Manifestationen sich nicht mehr ändern lassen?

Manifestationen. Es gibt Situationen, da kann unser bewusstes Einwirken auf der energetischen Ebene nichts mehr an der äußeren Form ändern. Dann ist es wichtig, sich hier nichts vorzumachen. Nicht versuchen, die äußere Form zu bekämpfen. Aber auch nicht versuchen, etwas unvereinbares (die Manifestation und unsere Haltung dazu) zu vereinbaren.

Wir sollten nicht Einverständnis vorgeben, oder versuchen uns einzureden, wir wären in Frieden mit etwas, womit wir nicht einverstanden sind. Im Frieden mit etwas sein bedeutet, sämtliche Wahrheiten darüber – so, wie wir Situation sehen und so, wie wir darüber empfinden – genau so stehen zu lassen, wie sie sind. Auch wenn sie im Widerspruch zueinander stehen.

Was können wir also tun, wenn wir mit Manifestationen nicht einverstanden sind, aber nicht (mehr) auf die Form einwirken können?

1. Wir sollten uns vor Augen halten: Alles ist vergänglich. Wirklich alles, egal, wie schlimm es uns erscheint und egal wie lange es währt – es ist nicht von Dauer. Auch das hier wird vorübergehen, und zwar ganz von alleine, mit und ohne unser Zutun.

Wir sollten uns nicht dazu verführen lassen, eine Form bekämpfen zu wollen. Denn Kampf ist Aufmerksamkeit und das wiederum ist Energie, die der Sache hinzugefügt wird und sie somit am Leben hält.

2. Das bedeutet nicht, dass es nichts zu tun gibt. Der nächste Schritt ist:

Wir müssen in Frieden kommen damit, dass das, was sich auf der äußeren Ebene zeigt, existiert.

Warum ist das wichtig? Wenn wir möchten, dass etwas vergeht, dann müssen wir der Sache unsere Energie entziehen.

Wie gesagt, das geht nicht, indem wir es bekämpfen. Es geht aber auch nicht, wenn wir nur so tun, als wären wir im Frieden damit – während wir uns in Wahrheit davor fürchten. Denn dann ist die Angst die Energie, die der Manifestation zufließt und sie künstlich am Leben erhält. Wenn Du diesen Aspekt gerne vertieft betrachten möchtest, dann lies auch meine Artikel zum Thema „Toxische Positivität“ und Warum Schattenarbeit nicht funktioniert.

Nutzen wir also die Gelegenheit und betrachten, inwiefern uns diese Manifestation zum Negativen beeinflusst – was uns daran erzürnt, was uns Angst macht, was uns Ohnmacht fühlen lässt. Lösen wir die Andockpunkte in uns, dann sind wir eine Energiequelle weniger, die das Thema/die Dynamik am Laufen hält.

Wir brauchen keine Angst davor haben, es nicht gut genug zu machen. Es reicht oftmals völlig, dass diese Themen in unser Bewusstsein kommen.

3. Wenn wir also angenommen haben, dass wir die Form nicht durch unser Einwirken ändern können und dass sie vergehen wird – dann sollten wir uns auch folgendes im Bewusstsein halten:

Manifestationen sind vergänglich. Danach kommt etwas Neues.

Die Energie, die wir jetzt ins Feld geben, also so, wie wir mit der jetzigen Form interagieren, wird zwar nicht mehr diese Form beeinflussen – aber es ist der Schöpfungsimpuls für die Form, die sich danach entwickeln wird. Deshalb ist es also sehr wohl von Bedeutung, wie wir jetzt handeln, auch wenn uns die vergehende Form keine dementsprechende Rückkopplung mehr geben wird.

Dieser letzte Punkt ist sehr wichtig zu verstehen und sich vor Augen zu halten. Natürlich ist es unfassbar entmutigend, wenn wir schöne Impulse ins Feld geben und die unmittelbare Reaktion darauf abweisend oder ausbleibend ist. Wenn wir unseren Fokus darauf legen, dass wir die neue Schöpfung mit unseren Impulsen prägen wollen und nicht die alte korrigieren – dann wird es leichter uns nicht beirren zu lassen. vielleicht gelingt es sogar ganz, die Erwartung abzulegenen, dass sich etwas ändern möge, was dazu gar nicht in der Lage ist.

Machen wir uns bewusst, dass es verschiedene „Dichtegrade“ an Schöpfung gibt. Manche Manifestationen entstehen ganz schnell aus geistigen Impulsen – andere Schöpfungen, gerade wenn es um kollektive Formen geht, die sich über einen langen Zeitraum gebildet haben, haben eine längere Reaktionszeit.

Das ist so wie der Unterschied zwischen einem Dampfer und einem Segelboot – das Segelboot ist schnell umgelenkt, kann aber auch leichter vom Wind zum Kentern gebracht werden. Das passiert dem Dampfer nicht so schnell, dafür braucht er auch länger Zeit, um die Richtung zu ändern.

Vertiefung

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Selbstlernkurs „Higher Life Flow“, den ich gerade erstelle. Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die ihr Verständnis von Energiearbeit vertiefen und vor allem leben möchten. Du erhältst durch den Kurs neue Impulse,

🟡 wie sich Blockaden richtig einordnen und auflösen lassen,
🟡 wie Fluss entsteht und erzeugt wird,
🟡 wie Schwingungserhöhung funktioniert und eben auch,
🟡 wie Du mit Situationen umgehen kannst, die die kollektive Ebene betreffen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die Tiefe auf der geistigen Ebene mit ihrer Herzebene verbinden wollen. Das Wissen wird gezielt mit praktischen und vor allem im Alltag leicht integrierbaren Übungen und Werkzeugen auf der Herzensebene kombiniert. Meine Intention für diesen Kurs ist, Impulse ins Feld zu geben, die die Verbindung von Geist, Herz und Seele berücksichtigen und stärken.

Wenn Du gerne erfahren möchtest, wann der Kurs erhältlich ist, dann abonniere meine E-Mail-Impulse. Trag Dich dafür einfach hier ein. Du kannst das Abo jederzeit beenden.

toxische Positivität Sarine Turhede Life Coaching

Toxische Positivität

Es ist kein Zufall, dass wir im Feld der persönlichen Entwicklung und der Spiritualität immer öfter auf den Begriff toxische Positivität bzw. „toxic positivity“ stoßen.

Dieser Aspekt ist Teil des natürlichen Entwicklungsverlaufs, wenn wir uns mit dem Gesetz der Wechselwirkung (auch als „Gesetz der Anziehung“ bekannt), dem Manifestieren und/oder der Gedankenhygiene befassen. Die wiederum alle drei zusammenhängen.

Vereinfacht gesagt passiert Folgendes:

Wir entdecken, dass unsere Gedanken unsere physische Wirklichkeit nicht nur „beeinflussen“ sondern sie regelrecht erschaffen.

Das ist das Gesetz der Wechselwirkung: Das was wir ins Feld geben, wird mit der gleichen Energie beantwortet. Das Ergebnis ist die sogenannte Manifestation.

Konsequenterweise legen wir in der Folge mehr Wert darauf, unsere Gedanken und unsere Vorstellungskraft auf Gutes und Erhebendes auszurichten.

Wir üben bewusste Gedankenhygiene.

In vielen der Lehren zum Thema Gesetz der Anziehung/Manifestation/Gedankenhygiene gibt es eine Art Lücke, wenn es um das Thema „negative Gedanken“ geht. Und wie es nunmal so ist, wenn wir uns bei der Umsetzung von Theorien in der Praxis alleine „durchwursteln“, entstehen durch solche Lücken Missverständnisse.

In diesem Fall führt das Missverständnis in seiner extremen Form zu dem Phänomen der toxischen Positivität.

Das Missverständnis besteht aus einer fehlerhaften Schlussfolgerung:

Teil 1:
Wenn es wahr ist, dass unsere Gedanken und Emotionen unsere Wirklichkeit erschaffen,

dann sind negative Gedanken und Emotionen schädlich, da sie die Wirklichkeit kreieren.

Teil 2:
Der Schaden lässt sich verhindern, indem ich meiner Negativität keine Energie/keine Aufmerksamkeit und keinen Ausdruck gebe, denn so hat meine Negativität keinen Einfluss auf den Vorgang der Manifestation.

Das Phänomen der toxischen Positivität ist deshalb so sehr verbreitet, weil dieser Schlusssatz zwar falsch ist – aber auch sehr naheliegend.

Unser Bewusstsein für bzw. unser Wieder-Erinnern an das Gesetz der Anziehung hat ja gerade erst begonnen. Und es sind die persönlichen Erfahrungen im Umgang damit, die uns begreifen lassen, was die Theorie tatsächlich bedeutet.

Was ist also an diesem Schlusssatz falsch?

Zu behaupten, negative Gedanken oder Gefühle haben eine per se schädliche Auswirkung auf die Schöpfung unserer Wirklichkeit ist zu kurz gegriffen. Genau genommen sind es nämlich nicht (alleine) unsere Gedanken und Emotionen, die unsere Wirklichkeit erschaffen – sondern unser Umgang mit ihnen.

Was machen wir mit den Gedanken und Emotionen, die unkontrolliert auftauchen?

Wenn wir ihnen (und somit uns selbst) liebevoll in unserem Bewusstsein begegnen, dann manifestieren wir damit keineswegs etwas Negatives. Im Gegenteil: wir geben damit unserem höheren Bewusstsein Ausdruck, welches in der Lage ist unsere menschliche Situation aus einer höheren Warte zu überschauen. Damit können wir tatsächlich sehr kraftvoll negative Muster beenden oder wandeln – was nichts anderes als eine positive Manifestation unseres Wesens ist.

Wenn wir jedoch – aus der Vorstellung heraus, negative Gedanken und Emotionen seien schädlich – uns eine Maske aus Positivität aufsetzen, dann senden wir damit nicht unbedingt ein erhebendes Signal ins Feld. Es kommt dabei ganz auf unsere innere Wirklichkeit an – sie bestimmt letztlich, welche Energie ausgesendet wird. Da ist es ganz wichtig zu differenzieren.

Es gibt durchaus Situationen, wo das Überspielen von inneren Ängsten (oder innerer Negativität) dazu führen kann, dass wir uns erheben („Fake it till you make it“).

Im Fall der toxischen Positivität jedoch führt das Überspielen dazu, dass wir uns durch das Vortäuschen selbst Leid zufügen – wir signalisieren uns selbst, dass unsere innere Gefühlswelt keinen Wahrheitsgehalt und keine Berechtigung hat. Das kann nicht nur eine innere Wunde verstärken, sondern auch nach Außen das Signal ins Feld geben „Meine Gefühle sind falsch/Ich bin falsch“ – was mit einer entsprechenden Energie beantwortet wird.

Wie gesagt, es ist ganz wichtig, das differenziert zu betrachten. Am besten gehst Du nach Deinem jeweiligen Gefühl in einer konkreten Situation.

Folgende Fragen können Dir dabei helfen, Deiner Wahrheit auf den Grund zu gehen:

Fühlt es sich bestärkend an, wenn ich an dieser Stelle meiner („negativen“/“schwachen“) Gedanken- und Gefühlswelt keinen Ausdruck gebe? Im Sinne von: glaube ich wahrhaftig daran, dass ich etwas gewinnen kann, wenn ich meine Empfindungen für den Augenblick beisete lege und mich einfach intuitiv durch die (unbekannte) Situation führen lasse?

Oder fühlt es sich an, als würde ich durch ein Beiseiteschieben meiner inneren Gedanken- und Gefühlswelt mir selbst zu verstehen geben „Das, was Du empfindest zählt nicht“?

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Warum Schattenarbeit nicht funktioniert. Sarine Turhede Coaching

Warum Schattenarbeit nicht funktioniert

Aus Schatten werde Licht. Genau das ist das Problem: in der bewussten persönlichen Entwicklung befassen wir uns zwar gerne mit dem, was nicht läuft, mit unseren Verletzungen, mit dem, wo wir uns selbst im Weg stehen.

Aber wie tun es selten aus einen genuinen Interesse heraus. Meist wollen wir etwas, das nicht so ist, wie wir es gerne hätten, „in den Griff bekommen“.

Der Wunsch ist verständlich und sehr menschlich. Wer findet es schon angenehm zu leiden?

Diese Motivation, sich mit den Schattenseiten des Lebens auseinander zu setzen, um sie in Licht zu verwandeln, ist dennoch genau das, was uns hindert, unser Ziel – glücklich zu sein, uns wohl zu fühlen – zu erreichen.

Warum Schattenarbeit nicht funktioniert. Sarine Turhede Coaching

Es macht für das Ergebnis einen gravierenden Unterschied, etwas ändern zu wollen oder sich ganz auf etwas einzulassen.

Letzteres ist erfordert zwei Dinge: das Verständnis, dass es etwas wertvolleres und erfüllendes gibt als permanentes Wohlbefinden: nämlich zum wachsen. Zu verstehen, warum wir, die Welt, die Dinge so sind wie sie sind. Woher wir kommen. Warum wir an genau diesem Punkt sind.

Zweitens fordert es das Bewusstsein, dass der natürliche Zustand Veränderung ist. Bzw., es wird leichter, uns auf das Unbehagen einzulassen, wenn wir uns vor Augen halten, dass es dieses natürliche Streben nach Entwicklung, Ausdehnung, Verwandlung gibt. Dass Schmerz vorüber geht.

Warum die Ausrichtung auf Wachstum und Erkenntnis wertvoller ist als Ausrichtung auf Wohlbefinden? Weil sie auf Wahrheit und Wahrhaftigkeit hinführt. Wahrheit und Wahrhaftigkeit führen zu Harmonie, zu echtem Wohlbefinden. Zur tatsächlichen Wandlung von Schatten in Licht.

Sich auf Wohlbefinden auszurichten führt hingegen oft dazu, Wahrheit gar nicht zulassen zu können. Denn wenn es um die Wahrheit in Zusammenhang mit unseren Schatten, ungeheilten Verletzungen geht, dann führt sie geradewegs in den Schmerz – also erstmal weg vom Wohlbefinden, tiefer ins Unglücklichsein.

Wer es ernst meint mit dem eigenen Wohlbefinden, muss bereit sein sich einzulassen auf das tiefste Unwohlsein.

Muss sich aufrichtig für die Schatten interessieren. Nicht um sie zu etwas anderem zu machen. Sondern um sie als Lehrer anzunehmen, sich zur Aufgabe machen, ihre Botschaften wirklich verstehen zu wollen.

Um sich selbst zu einer/einem anderen machen zu lassen. Genau genommen, um immer mehr zu der/dem zu werden, wer wir wahrhaftig sind.